Montag, 22. September 2014

{Übern Tellerrand} Schneewittchen-Gugel von Daniela

Heute ist es wieder so weit, ich darf einen neuen Gast begrüßen: Daniela von "Danielas foodblog". Sie hat uns heute einen lecker saftigen Schneewittchen-Gugel mitgebracht. Na, wer sitzt sich zu unserer Kaffeerunde dazu?
Warum der Schneewittchen-Gugel so heißt? Das erklärt euch Daniela gleich ;)


Liebe Leser von homemade & baked,

mein Name ist Daniela und ich blogge jetzt seit gut 1 ½ Jahren auf „Danielas foodblog“ meine Rezepte. Oftmals sind diese histaminarm, da ich selbst an einer Histamin-Intoleranz leide. Einige sind aber auch mit ganz normalen Zutaten erstellt, so auch mein Beitrag heute hier bei Betti.

Ich freue mich sehr, dass ich bei ihr gastbloggen darf, denn Bettis Blog verfolge ich schon seit einiger Zeit. Als eher kleiner Blogger freue ich mich immer sehr, wenn größere und bekanntere Blogger mir die Chance bieten, etwas zu präsentieren.


Für Betti habe ich mir einen Schneewittchen-Gugel überlegt und meine vor kurzem auf dem Flohmarkt erstandene Form eingeweiht. Ich hatte etwas Angst, dass der Kuchen in der Form zu trocken wird, da sie die Hitze auch nach dem backen noch gut hält, aber er ist wirklich ganz wunderbar saftig geworden.

Achja... der Name Schneewittchen-Gugel definiert sich übrigens durch die Farben: Weiß wie Schnee, Rot wie Blut und Schwarz wie Ebenholz.



Zutaten für eine kleine Gugelhupfform (ca. 18cm Durchmesser):
  • 120g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 2 Eier
  • 200g Dinkelmehl + 1 Esslöffel
  • 2 Teelöffel Weinstein-Backpulver
  • 75ml Wasser
  • 1 Esslöffel Back-Kakao
  • 1 Glas Kirschen
Für den Teig zunächst Butter mit dem Zucker sowie dem Vanille-Zucker schaumig aufschlagen. Dann die beiden Eier einzeln unterrühren.
100g Dinkelmehl zufügen und verrühren, das Wasser dazu geben und untermengen. Das restliche Dinkelmehl (ebenfalls 100g) mit dem Backpulver vermischen und zuletzt unter den Teig rühren.

Eine Gugelhupfform ausbuttern und bemehlen. Etwa die Hälfte des Teigs in die Form füllen. Die Kirschen gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Einen Esslöffel Mehl darüber streuen und mit den Fingern vermengen. Das sieht nicht besonders schön aus, ist aber effektiv, damit die Kirschen nicht durch den Teig rutschen.

Die mit Mehl bestäubten Kirschen auf den hellen Teig geben.


Unter den restlichen hellen Teig einen Esslöffel Back-Kakao geben und noch mal gut verrühren. Den dunklen Teig nun auf den Kirschen verteilen, so dass sie komplett bedeckt sind.

Den Schneewittchen-Gugel bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen für gut 45 Minuten backen.

Danach auf einem Rost in der Form noch mal 30 Minuten ruhen lassen und dann stürzen. Vollständig auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

 
Liebe Betti, herzlichen Dank, dass du mir die Chance gibst, meinen Blog und eines meiner liebsten Rezepte vorzustellen. Ich hoffe, deine Leser finden gefallen an meinem Schneewittchen-Gugel.



Vielen Dank, liebe Daniela dass du heute bei mir zu Gast warst und ein leckeres Rezept mitgebracht hast. Ich denke, dass nicht nur mir dein Schneewittchen-Gugel zusagt ;)

Mehr über die Aktion "Übern Tellerrand" erfährt ihr hier: KLICK


Samstag, 20. September 2014

Vollkorn Dinkellaibchen mit Sonnenblumenkernen

Könnt ihr euch noch an die Rezension Anfang September erinnern? Da habe ich euch das Buch "Vollkorn-Backen" vorgestellt und versprochen, ich zeige euch noch ein Rezept daraus.

Ursprünglich sollten es Dinkel-Sesamlaibchen werden. Aber da wir keinen Sesam daheim hatten, wurden statt dessen einfach Sonnenblumenkerne benutzt. Und das schmeckte super lecker. Heute stelle ich euch also das Rezept vor. 


Vollkorn Dinkellaibchen mit Sonnenblumenkernen


Zutaten für ca. 30 Laibchen à 60 g:

  • 1 kg fein gemahlenes Dinkelvollkornmehl
  • 40 g Hefe
  • ca. 700 ml warmes Wasser
  • 25 g Salz
  • 20 g Honig
  • 20 g Butter
  • 100 g Sonnenblumenkerne
Das Dinkelmehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. 

Hefe in etwas Wasser auflösen und in die Mulde geben. Salz und Honig dazugeben und von der Mitte aus vorsichtig mit der Butter vermengen. Nach und nach Wasser hinzugeben. Den teig sehr kräftig durchkneten, bis er geschmeidig ist. Hier empfiehlt es sich, eine Küchenmaschine zu nehmen, wenn ihr eine habt. Ich hatte keine und knetete den Teig ca. 15 Minuten mit der Hand.

Der Teig soll eine eher weiche Konsistenz aufweisen, weil die Kleieteilchen, die im Vollkornmehl enthalten sind, zwar viel, aber nur langsam Wasser aufnehmen. Holzfaserstoffe sind sehr saugfähig, dadurch wird der Teig während der Ruhezeit automatisch fester.

Den Teig zugedeckt für 25 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach dem 2. mal Gehen und vor dem Backen

Nach dieser Ruhezeit wird er "ausgestoßen". Dafür den Teig auf eine bemehlte Aurbeitsplatte legen und mit beiden Händen flach drücken. Dadurch werden die verbrauchten Gärgase herausgedrückt, es kommt Luft in den Teig, die Hefezellen können sich leichter vermehren und der Teig gärt schneller. 

Kleine Teigstücke mit einem Gewicht von ca. 60 g (ich habs nach Gefühl gemacht) abwiegen und rundwirken. Mit einem Messer an der Oberfläche einschneiden, die Oberfläche mit Wasser bestreichen und in Sesam wälzen. Mit dem Schluss nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die Laibchen bei 210°C in den Ofen geben. Nach 1 Minute auf 180°C zurückschalten. Ein Gefäß mit Wasser in den Ofen stellen.

Die Laibchen nun 15 - 20 Minuten backen.


Donnerstag, 18. September 2014

{Schokoladen-Rotweinkuchen} aus dem Wanderbuch von Love In All Cakes

Juhuu, es ist wieder ein neues Wanderbuch im Umlauf. Organisiert hat es dieses Mal Susi von "Love In All Cakes" organisiert (KLICK). 
Mein Wanderbuch ist übrigens auch schon in einigen Küchen gelandet. Rechts in der Sidebar seht ihr ja meinen Aktionsbanner. Wenn ihr drauf klickt gelangt ihr auf die Aktionsseite und könnt sehen, wer schon alles das Buch hatte und was daraus nachgemacht wurde. Ich kanns kaum erwarten, bis es wieder bei mir zurück ist :)


Aber nun wieder zu Susi's Wanderbuch. Ausgesucht hat sie sich das Buch "Backen - Meine Backrezepte für jeden Tag" von Kathérine Jamin. Auch ich hab mitgemacht und bekam das Buch als vierte. Entschieden hab ich mich für einen super leckeren und saftigen Schokokuchen. Da ich keine Gugelhupfform mit 20 cm Durchmesser habe, benutzte ich einfach unsere große Form. So wurde der Kuchen zwar nicht so hoch, das tat dem Geschmack aber keinen Abbruch.


Schokoladen - Rotweinkuchen


Zutaten für eine Gugelhupfform (20 cm):
  • 100 g zimmerwarme Butter
  • 125 g Puderzucker
  • 75 g zimmerwarmer Nougat
  • 2 Eier (Größe M)
  • 20 g Kakaopulver 
  • 110 g Weizenmehl
  • 10 g Backpulver
  • 20 g Schokoladentröpfchen (oder gehackte Schokostückchen)
  • 50 g gemahlene Haselnüsse (ich hab gemahlene Mandeln benutzt)
  • 110 g Rotwein
Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Form mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben, überschüssiges Mehl dabei abklopfen.

Butter, Puderzucker und Nougat mit einem Handrührgerät oder in einer Küchenmaschine schaumig schlagen. Die Eier nach und nach unterrühren. Kakao, Mehl und Backpulver dazusieben, Schokoladentröpfchen sowie Haselnüsse untermischen und alles im Wechsel mit dem Rotwein unter die Buttermasse rühren.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Backofen auf dem Rost auf einer der unteren Schienen ca. 40 Minuten backen. Mit einem Spieß prüfen, ob der Kuchen gar ist.

Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen, etwas stehen lassen, die Form abnehmen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen. Nach dem Erkalten mit Puderzucker bestäuben oder nach Belieben nochmals mit etwas Rotwein beträufeln und durchziehen lassen. Mit Schokoladenspänen dekorieren.

Ich hab den Kuchen noch mit ein paar Blütenblätter dekoriert und die Schokoladenspäne selbst gemacht. Das geht total einfach, indem man eine Tafel Schokolade mit den Einkerbungen nach unten auf einen Tisch legt und mit einem Scharfem Messer die Oberseite abschabt. Dadurch entstehen solche Späne.



Mittwoch, 17. September 2014

{Rezension} Fräulein Klein lädt ein und ein Nektarinen-Mohn-Joghurt-Kuchen

Endlich ist es soweit. Genau heute ist der Erscheinungstermin vom dritten Buch von Fräulein Klein. Ich durfte schon ein paar Tage vorher darin blättern, um es euch heute vorstellen zu können.

Auch die beiden ersten Bücher von Yvonne Bauer, alias Fräulein Klein stehen in meinem Regal. Sie sind einfach toll anzusehen und ich blättere gern darin, um die hübschen Bilder zu begutachten.
Aber ist denn das dritte Buch auch genauso toll? Liest selbst ;)


Fräulein Klein lädt ein
Backzauber und Dekolust für jeden Anlass

Yvonne Bauer | Callwey Verlag | 23 x 24cm | ISBN 978-3-7667-2116-7 | 24,95€ 


"Vom Osterbrunch oder einem Picknick im Grünen bis hin zum Kindergeburtstag oder einer Mottoparty à la "Einmal um die Welt" - Fräulein Klein begleitet ihre Leser durch das Jahr und liefert Inspirationen für jede Gelegenheit, abwechslungsreiche Rezepte und ausgefallene Dekoideen zu verschiedensten Anlässen. Diese lassen sich einfach umsetzen und sind ein Blickfang in jeder Wohnung und auf jeder Kaffeetafel."


Copyright by Callwey

Inhalt und Rezepte

Die rund einhundert Rezepte und Dekoideen sind in vier größere Kategorien und je mehreren Unterkategorien unterteilt:
  • Frühlingsideen: Valentinstag, Fasching, Osterbrunch, Osterfeier, Muttertag, Rhabarber & Erdbeeren, Frühlingsfest
  • Sommerideen: Familienfest, Picknick, Eisparty, Zitronentafel, Gartenparty
  • Herbstideen: Rund-Um-Die-Welt-Party, Herbstfeierei, Herbstfrühstück, Kindergeburtstag
  • Winterideen: Weihnachten, Silvester
Zu den meisten Anlässen gibt es zusätzlich noch ein paar Dekoideen, die mit wenig Material und schnell hergestellt sind. Fürs Frühlingsfest zeigt Fräulein Klein beispielsweise, wie man wunderschöne Kirschblüten aus Seidenpapier und Tonpapier herstellt. Beim Familienfest werden Tontöpfe bemalt, mit den jeweiligen Namen beschriftet und mit bepflanzt. So wird daraus schnell ein Platzanweiser. Und an Sylvester wird alles in den Farben Schwarz, Gold und Weiß dekoriert.

Rezeptbeispiele

Erdbeer-Holunderblüten-Tiramisutorte
Faschingskrapfen mit Vanillecreme und Karamellsoße
Erdbeer-Rhabarber-Joghurteis am Stiel
Maronen-Muss-Torte
Lebkuchen-Gugls

Copyright by Callwey


Aufmachung und Fotos

Wer den Blog von Fräulein Klein schon kennt, weiß dass die Fotos wunderschön sind. Und das sind sie auch in diesem Buch. Wie schon bei ihren ersten zwei Büchern, könnte ich hier stundenlang blättern, nur um die tollen Bilder anzusehen. 

Zu jedem Rezept gibt es übrigens mindestens ein Foto. Nicht selten sogar zwei, drei, oder vier.
Die Rezepte sind absolut verständlich geschrieben und die Zutaten untereinander aufgelistet, so dass man gleich auf den ersten Blick sieht, was man für das jeweilige Rezept benötigt.

Zu den meisten Rezepten hat Yvonne noch einen kleinen Satz dazugeschrieben. Hier schrieb sie beispielsweise über Variationen, persönliche Erfahrungen, oder was besonders gut dazu passt.
Diese Sätze sind in der ICH-Form geschrieben. Das bringt meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr Persönlichkeit mit ins Buch.


Alltagstäglichkeit

Die meisten Rezepte in diesem Buch sind blitzschnell zubereitet. Manche sind jedoch etwas aufwendiger und benötigen schon mal 2-3 Tage, oder ein paar Stunden. Aber was macht man nicht alles für seine Gäste ;)

In keinem einzigen der Rezepte werden irgendwelche schwer zu bekommende Zutaten verwendet. Man bekommt alles in ganz normalen Supermärkten.



Nachgemacht: Nektarinen-Mohn-Joghurt-Kuchen
Originalrezept aus dem Buch: Fräulein Klein lädt ein



Zutaten für eine 20cm Springform:
  • 180 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote (ich hab statt dessen meine Vanillemühle benutzt)
  • 2 Eier
  • 150 g Vollmilch-Joghurt (3,5%)
  • 150 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Mohnsamen (ich hab gemahlenen genommen)
  • 1 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 2 Nektarinen
  • 1 EL gehobelte Mandeln (bei mir etwas mehr)
1. Butter mit Zucker und Mark der Vanilleschote schaumig schlagen. Eier zufügen und weiter cremig rühren. Joghurt unterrühren. Mehl, Mandeln, Backpulver, Mohn und Zitronenabrieb mischen und unter den Teig rühren.

2. Nektarinen halbieren, entsteinen und achteln

3. Eine Springform einfetten und am Boden mit Backpapier auslegen. Teil einfüllen. Nektarinenachtel in den Teig drücken und mit gehobelten Mandeln bestreuen.

4. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen.


Fazit: Wer die beiden ersten Bücher von Fräulein klein schon kennt und liebt, dem wird auch das dritte hier gefallen. Tolle Rezepte und tolle Bilder. Mehr muss hier nicht gesagt werden.
Auch der nachgebackene Naktarinen-Mohn-Joghurt-Kuchen schmeckte super lecker mit einem Klecks Sahne.


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieser Rezension entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung.

Sonntag, 14. September 2014

Brombeermarmelade aus den letzten Brombeeren

Habt ihr noch ein paar Brombeeren im Garten? Oder gibt es sie noch beim Obstladen um die Ecke? Dann nichts wie los! Denn diese Marmelade ist sooo einfach und schnell gemacht und einfach mega lecker ;)



Zum Frühstück esse ich am liebsten selbstgemachte Marmelade. Es gibt einfach soo viele Möglichkeiten. Ich will auch unbedingt noch Marmelade mit Kokos ausprobieren, oder mit Kräutern, oder, oder, oder...

Aber jetzt erst mal zu dieser lecker schmecker Brombeermarmelade, wofür ihr nur 2 Zutaten benötigt.




Brombeermarmelade

Zutaten für 4 -5 Gläser:
  • 1 kg Brombeeren
  • 500 g Gelierzucker 2:1
Die Brombeeren in einen Topf geben und kurz aufkochen. Anschließend mit einem Pürierstab pürieren. Falls ihr keine Kerne in der Marmelade haben möchtet, streicht die pürierten Brombeeren durch ein Sieb. In diesem Fall solltet ihr aber ca. 100 g mehr Brombeeren nehmen.

Gelierzucker zu den Brombeeren in den Topf geben, gut vermischen und aufkochen. Für etwa 4 Minuten weiterkochen lassen. Anschließend die Gelierprobe nicht vergessen.

Die heiße Marmelade in sterile Gläser füllen, fest verschließen und für etwa 10 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend wieder umdrehen.


Mittwoch, 10. September 2014

{DIY} Bücherregal aus Obstkisten

Erinnert ihr euch noch an meinen Picknick-Post im Juni? "Picknicken auf Obstkisten" hieß der Titel. Dort habe ich euch gezeigt, wie ihr aus vier alten Obstkisten blitzschnell einen Tisch und zwei "Stühle" zum Picknicken bauen könnt. 
Heute möchte ich euch eine weitere Idee zeigen, wie man alte, oder auch neue (wie heute bei mir) Obstkisten verbauen kann.


Schon länger habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, meine ganzen Back- und Kochbücher unterzubringen. Denn schön langsam quillt mein Regal im Zimmer über.

Und genau deshalb dachte ich mir, warum nicht einfach ein Regal aus Obstkisten bauen? Die sind doch zur Zeit total IN und sehen auch noch toll aus. Auf mich wirken sie auch ein wenig rustikal.

Für das Regal benötigt ihr nicht unbedingt weiße Obstkisten. Nehmt einfach, welche euch gefallen. Bei Obstkisten-Online* gibt es eine rieße Auswahl. Hier bekommt ihr wunderschöne alte, neue und bemalte Obst- und Weinkisten. Für mein Regal habe ich DIESE* hier benutzt. 



Für ein Bücherregal benötigt ihr:

3 - 5 Obstkisten (je nach Belieben)
Stabile Kordel (ich habe eine etwas dickere Baumwollkordel benutzt)
Optional: selbstklebende Filzkreise zum schonen des Bodens




1. Schaut euch eure Kisten etwas näher an und überlegt, welche Kiste an welcher Position sein soll. Auf alle vier Ecken der Kiste, die zum Schluss am Boden sein soll klebt ihr nun (falls vorhanden) je einen Filzkreis.


2. Dreht die Kiste um, so dass die Filzkreise auf dem Boden sind. Die nächste Kiste darauf stapeln und Mithilfe einer Kordel fest mit der Unteren Kiste verbinden. Ich habe sie rechts und links zusammengebunden, wie auf den Fotos zu sehen ist.


So verfahrt ihr nun weiter, bis ihr alle Kisten miteinander verbunden habt. Ich weiß, diese Technik ist zwar schnell und einfach, aber auch nicht allzu stabil. Falls jemand auf Nummer sicher gehen will, oder ein stabileres Regal bevorzugt, verbindet die Kisten mit Holzleim, oder Schraubt sie zusammen.


Nun habt ihr ein schönes neues und einzigartiges Möbelstück. Ich hab um die zwanzig Minuten gebraucht, bis das Regal fertig war. 

Und natürlich können auch andere Dinge darin Platz finden, als nur Koch- und Backbücher ;)



* Werbung

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Obstkisten Online. die vorgestellten Kisten bekam ich dazu kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Samstag, 6. September 2014

Gebratene Zucchini mit Mozzarella, Pinienkernen und Basilikum

Juhuu, der Sommer ist zurück. Zumindest gestern und heute. Mal schauen, wie lange dass es nun schön und warm ist... Morgen muss ich noch arbeiten und dann hab ich zwei Wochen lang Urlaub :) 


Bei so einem Wetter hat man dann wieder mehr lust auf kaltes Essen (ich zumindest). Heute hab ich ein leckeres "Rezept" mit Zucchini. Bei uns sind noch einige im Garten und müssen verwendet werden. Was stellt ihr denn alles mit eure Zucchinis an? Bei uns gibt es meist Zucchinisuppe, Antipasti, gegrillte Zucchini, Zucchiniauflauf. Und eben gebratene Zucchini, die ich euch heute gerne zeigen möchte.


Gebratene Zucchini mit Mozzarella, Pinienkernen und Basilikum


Zutaten für 2 Personen:

  • 1 große, oder 2 kleine Zucchini
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Öl
  • Balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • Pinienkerne
  • ein paar Blättchen Basilikum

Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Öl!) anrösten. Dabei gut aufpassen, da sie schnell schwarz werden. Anschließend beiseite stellen.

Die Zucchini in etwa 0,5 - 1 cm dicke Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zucchinischeiben darin von beiden Seiten braten, bis sie braun werden. Küchenpapier auf einen Teller legen und Zucchinischeiben darauf legen. Solange weiter verfahren, bis alle Zucchinischeiben gebraten sind.

Zucchini auf zwei Teller anrichten. Balsamico darüber gießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Mozzarella in zwei Hälften teilen, pro Teller eine. Mozzarella zerzupfen und auf die gebratenen Zucchinischeiben legen. Pinienkerne und Basilikum darüber verteilen. Fertig!


Ein sehr leckeres Essen, das ich mir gerne zu Abend mache. Eigentlich ähnlich, wie Tomate-Mozzarella, nur eben Zucchini statt Tomaten. Schmeckt aber total anders und durch die Pinienkerne wird es etwas knackiger ;)

Dienstag, 2. September 2014

{Rezension} Vollkorn-Backen | Brot, Gebäck und Süßes

Peter Gradwohl, der Autor des Buches, das ich euch gleich vorstellen werde, legt viel Wert darauf, mit seinen Backwaren Lebenskraft und Vitalität zu schenken.
Für seine Backwaren benutzt er nur frisch vermahlene Körner von Bio-Getreide.

Er besitzt mehrere Bäckerei-Filialien und sogar einen Online-Shop für alle, denen es nicht möglich ist, in ihrem näheren Umfeld Bio-Vollwertgebäck zu bekommen.


Vollkorn-Backen
Brot, Gebäck und Süßes

Peter Gradwohl | 156 Seiten | Softcover Einband | 22,4 x 22,4 cm | ISBN 978-3-7088-0629-7 | 14,99€

"Vollkorn ist längst ein fixer Bestandteil unserer Ernährung. Neben Weizen, Roggen und Hafer haben viele wiederentdeckte Sorten wie Einkorn, Hirse, Amaranth oder Dinkel Einzug in unsere Küchen gehalten.
Brot und Gebäck aus Vollkorn liefert zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe und ein wunderbar rundes Aroma. Ebenso lassen sich herrliche Torten, Kuchen, Kekse und andere verführerische Süßigkeiten aus vollwertigen Zutaten ganz einfach zaubern.
In dieser vielfältigen Backfibel finden Sie 100 Backrezepte für alle Anlässe und Gelegenheiten vom Pionier der Vollkorn-Backkunst."



Inhalt und Rezepte

In diesem Buch wird dem Leser das Backen mit Vollkornmehlen näher gebracht.
In der Einleitung erfährt man, wie sich Nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickelten und wie man trotzdem nicht auf leckeres Gebäck verzichten muss.
die drei Urgetreidesorten sind Dinkel, Einkorn und Emmer. In den Rezepten aus "Vollkorn-Backen" werden fast ausschließlich diese alten, wiederentdeckten Sorten verwendet. Statt zucker kommt Honig in den Teig und bei Laktose-Intoleranz benutzt man einfach Margarine statt Butter.

Die Rezepte sind in drei Kategorien aufgeteilt:

  • Brot & Gebäck
  • Süßes 
  • Grundrezepte
Da in diesem Buch Nahrungsmittelunverträglichkeiten weit vorne stehen, ist jedes Rezept gekennzeichnet, ob es Glutenfrei, Ohne Ei, Hefefrei, Milchfrei, Vegan, Weizenfrei, oder Zuckerfrei ist. 
Als Triebmittel wird Hefe, Sauerteig, oder Backferment benutzt.


Rezeptbeispiele

Amaranthbrot mit Dinkel und Roggen
Grünkern-Sauerkrautbrot
Kamuttascherl mit Spinat-Schafskäsefülle
Dinkelstriezel
Vollkornteekuchen



Aufmachung und Fotos

Das Buch hat einen Softcovereinband und eine Größe von 22,4 x 22,4 cm. Die Fotos wurden ohne viel Aufwand, aber appetitlich gestaltet.
Leider sind aber nur ca. ein Drittel der Rezepte bebildert. So schlimm finde ich das hier jedoch nicht, da wier ja alle wissen, wie Brötchen und Brote aussehen ;) Aber bei den Süßen Leckereien wäre dies schon schön gewesen.

Zu fast jedem Rezept gibt es auch einen kleinen "Tipp".

Die Gestaltung des gesamten Buches ist sehr einfach und schlicht gehalten. So wird das Hauptaugenmerk auf die Rezepte gerichtet.
Die Zutaten findet man immer gleich unter dem Rezeptnamen nebeneinander geschrieben, was ich persönlich etwas unübersichtlich finde.


Alltagstauglichkeit

Schon im ersten Punkt habe ich geschrieben, dass hier vor allem mit den drei Urgetreidesorten gebacken wird. Hat man diese drei Vollkornmehle zu Hause, lassen sich damit schon die meisten Rezepte ohne viel extra-Zutaten nachbacken.

Es heißt ja: "gutes Brot braucht Zeit". Deshalb sollte man ein Brot, oder ein Brätchen nie auf die Schnelle machen. Mit Teig kneten und anschließend gleich in den Ofen stecken wird es nämlich selten etwas.

Auch die Rezepte in diesem Buch benötigen etwas Zeit, die ich mir gerne nehme. Zwischen den Geh- und Ruhezeiten der Teige können ja auch noch andere Dinge erledigt werden.


Fazit: Das Buch "Vollkorn-Backen" eignet sich super für alle, die die Vollkorn-varianten von Brot, Brötchen und Süßem bevorzugen. Aber auch Weizen-Allergiker kommen hier voll auf ihre Kosten. Ebenfalls sind Hefefreie, Glutenfreie und vegane Rezepte vorhanden.

Nachgebacken habe ich schon die Dinkel-Sesam-Laibchen, ein wenig abgeändert. Das Rezept dazu zeige ich euch bald in einem Extra-Post.



Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieser Rezension entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung.

Montag, 1. September 2014

[Übern Tellerrand] Tartelettes mit Reineclauden von Jeanette

Heute ist es wieder so weit, ich darf einen weiteren Gast vorstellen: Jeanette von "Cuisine Violette". Auf ihrem Blog veröffentlicht sie Rezepte für herzhafte Gerichte, aber auch für Gebackenes. Sie zeigt uns aber auch ihre Ernteerfolge von ihrem Balkon. Und da ist allerhand leckeres Gemüse dabei ;)

Die Liebe Jeanette hat uns heute übrigens Tartelettes mit Reinesclauden mitgebracht. Was Reineclauden sind? Das erfährt ihr nun von Jeanette.




Tartelettes mit Reineclauden
Reineclauden? Was ist jetzt das schon wieder?
Wenn Ihr Euch das auch gerade gefragt habt, keine Sorge, bis vor wenigen Wochen wusste ich das auch noch nicht!
Hallo Zusammen!
Ich bin Jeanette von der Cuisine Violette und ich freue mich riesig, dass ich heute auf homemadeandbaked zu Gast sein darf. Meinen kleinen Foodblog habe ich Ende 2013 gegründet um dort meinem großen Hobby zu frönen: Kochen und Backen und das am liebsten für Familie und Freunde! Ich beschäftige mich unheimlich gerne mit Lebensmitteln und deren Zubereitung, probiere gerne neue Dinge aus und versuche ständig etwas dazuzulernen. Gelegentlich erzähle ich dort auch von meinen ersten Versuchen als Hobbygärtnerin im Gemüseanbau...
Zurück zur Ausgangsfrage: Was sind Reineclauden? Es sind Edelpflaumen bzw. eine Unterart der Pflaume. Sie sind rund, grün und vom Geschmack herrlich süß bis leicht säuerlich. Wie gesagt, ich kannte sie bis vor ein paar Wochen auch noch nicht. Erst durch einen anderen Backblog wurde ich auf diese Frucht aufmerksam, und als ich sie dann bei meiner Obst- und Gemüsedame eine probieren durfte war ich sofort Fan! Deswegen habe ich Euch heute auch ein Rezept für Tartelettes mit Reineclauden mitgebracht. Ich wünsche Euch viel Freude damit.

Zutaten: Für vier Tartelettes (12cm Durchmesser)
  • 300g Reineclauden
  • 300g Mehl
  • 190g Butter (kalt)
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Mehl zum Arbeiten
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Dafür braucht Ihr noch 500ml Milch und etwas Zucker)
  • Tartelettes-Förmchen mit Hebeboden

Zubereitung:
  1. Aus Mehl, Butter, Zucker, Ei und Vanillezucker einen glatten Teig herstellen. Am besten, wie bei klassischem Mürbeteig, mit den Händen kneten, aber zügig arbeiten da die Butter sonst zu weich wird! Die fertige Teigkugel in Frischhaltefolie einpacken und für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  2. Die Reineclauden waschen und in der Mitte zerteilen um den Stein zu entfernen.
  3. Den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit Hilfe des Mehls auf ca. 0,5-0,8 cm ausrollen. Ob ihr jetzt den Teig vorher in vier Teile teilt oder erst ausrollt und dann zerschneidet ist ganz egal.
  5. Die einzelnen Förmchen mit dem Teig auslegen. Dabei darauf achten, dass der Teig gleichmäßig dick verteilt ist. Extratipp: Bei den meisten Tartelettes-Förmchen hat man einen „scharfen“ Rand, so dass man einfach mit dem Nudelholz darüberrollt um überschüssigen Teig perfekt abzutrennen.
  6. Den warmen Pudding in die Förmchen füllen und die Reineclauden-Hälften hineinlegen.
  7. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Grad Ober-, Unterhitze ca. 40-45 Minuten backen.


Am besten schmecken sie wenn sie noch warm sind...
Ihr könnt sie auch problemlos im Kühlschrank aufheben, dann einfach kurz vor dem Servieren nochmal in den Backofen, damit sie sich leicht aufwärmen.
Vielen Dank liebe Bettina, dass du mir hier ein Plätzchen auf deinem wunderschönen Blog eingerichtet hast!

Die Tartelettes sehen so lecker aus, Liebe Jeanette! Und ich glaube, dass das nicht nur ich so sehe ;) Ich habe dir sehr gerne ein kleines Plätzchen hier eingerichtet. Vielen Dank für deinen Gastbeitrag!


Mehr über die Aktion "Übern Tellerrand" erfährt ihr hier: KLICK


Samstag, 30. August 2014

Quarkbällchen (oder eher Quarkmurmeln) nach Omas Rezept

Jeder kennt sie: Leckere Rezepte von Oma, die schöne Kindheitserinnerungen hervorrufen. Bei mir sind dies einige. Neben Butterplätzchen Zwetschgendatschi gehören auch Quarkbällchen dazu. Und Rezepte von Oma sind doch immer die besten, oder? ;)

Heute gibts aber keine normalen Quarkbällchen, denn meine sind etwas zu klein geraten. Also eigentlich sind es dann Quarkmurmeln. Mit einem Haps im Mund. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie das "Formen" mit einer Spritztülle funktioniert. Und es funktionierte sogar sehr gut. Und rund sind sie auch noch geworden ;)

Natürlich könnt ihr die Bällchen auch mit einem Eisportionierer, oder zwei Löffeln formen.



Die Quarkmurmelchen haben sich bei mir im Fett sogar selbst gedreht. Wenn das bei euch nicht so ist, müsst ihr einfach mit einer Schaumkelle nachhelfen. Wichtig ist, dass ihr nicht zu viel Bällchen auf einmal ins Fett gebt, da sie noch ein bisschen aufgehen.


Quarkbällchen nach Omas Rezept


Zutaten:

  • 500 g Quark
  • 500 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 4 Eier
  • Fett zum frittieren
  • Etwas Zimt und Zucker zum wälzen
Quark, Mehl, Zucker, Salz und Eider in eine Schüssel geben und zu einem Rührteig verarbeiten. 


Das Fett in einem Topf, oder einer Fritteuse heiß werden lassen. Zum testen, ob das Fett heiß genug ist, einfach einen Holzspieß ins Fett tauchen. Steigen Bläschen auf, hat das Fett die richtige Temperatur.

Den Teig in einen Dressiersack mit runder Spritztülle geben. Dressiersack über das heiße Fett halten, etwas Teig herausdrücken und kleine Portionen mit einem Messer abschneiden. Das Messer dabei immer wieder ins Fett tauchen, damit der Teig nicht daran kleben bleibt.

Die Bällchen sollten sich im Fett alleine drehen. Tun sie das nicht, dann mit einer Schaumkelle etwas nachhelfen.


Quarkbällchen im Fett so lange backen, bis sie schön goldbraun sind. Anschließend in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel geben.

So lange die Bällchen noch warm sind in Zimt und Zucker wälzen.


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