Montag, 20. Oktober 2014

{Übern Tellerrand} Jakobsmuschel mit Paprika-Panna Cotta von Melina

Heute ist es wieder soweit, ich darf wieder einen Gast begrüßen. Dieses mal hat Melina von Melina's süßes Leben etwas gezaubert. Auf ihrem Blog findet man viele tolle Torten-Rezepte, aber auch Herzhaftes. Schaut einfach mal bei ihr vorbei, ihr werdet begeistert sein ;)

Ihr Rezept, dass sie uns heute mitgebracht hat, schmeckt sicherlich nicht nur sehr lecker, sondern macht für die Augen auch richtig was her! Ich könnte es mir auch gut als Vorspeise (oder durch die Abwandlung auch als Hauptspeise) für ein edles Weihnachts-, oder Sylvestermenü vorstellen.



Fingerfood Deluxe: Jakobsmuschel mit Paprika-Panna Cotta

Halli Hallo ihr Zuckersüßen Leser!

Ich bin Melina von Melina’s süßes Leben (http://melinas-suesses-leben.blogspot.de)  und blogge dort über Kochen, Backen und andere Annehmlichkeiten des Lebens. Ich freue mich sehr, heute bei Betti zu Gast sein zu dürfen, da ihr Blog immer mit so viel Liebe geschrieben ist, dass es eine Freude ist, hier vorbei zu schauen.

Ich bin heute mal nicht süß sondern etwas herzhaft unterwegs und habe für euch eine ganz einfach zubereitete Vorspeise, die trotzdem ganz schön was daher macht: Jakobsmuscheln mit Paprika Panna Cotta. Außerdem zeige ich euch eine kleine Abwandlung, wie das Rezept auch als Hauptspeise funktioniert!




Ihr braucht erst einmal folgende Zutaten:

Frische Jakobsmuscheln – pro Person 1-2 Stück
2 Paprika (rot und gelb)
2 x 100ml Sahne
2 x 50ml Milch
2 x 2 Blatt Gelantine
2 x 1 Knoblauchzehe,
Salz, Pfeffer, Curry, Paprikapulver, Chili


Wir starten mit der Panna Cotta. Ihr habt sicherlich bei der Zutatenliste gemerkt, dass ich alles 2mal angegeben habe. Ich mache einmal eine rote und einmal eine gelbe Panna Cotta. Wem dies zu aufwendig ist, der kann auch einfach die Zutaten so verdoppeln und nur eine machen (dann aber 2 rote oder 2 gelbe Paprika nehmen).


Pro Panna Cotta:

Die Paprika jeweils entkernen und mit dem Sparschäler schälen. In kleine Stücke schneiden und mit der ebenfalls klein geschnittenen Knoblauchzehe in etwas Butter dünsten. Milch und Sahne hinzufügen und aufkochen lassen, bis die Paprika weich genug ist. Mit einem Stabmixer klein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei der Roten Panna Cotta mit Paprika, bei der Gelben mit Curry würzen.

Gelantine in kaltem Wasser einweichen und in die noch warme Masse geben. Jetzt füllt ihr sie entweder in schöne Finderfood Gläser oder in kleine Schälchen, Tellerchen, Tässchen. Lasst eurer Kreativität mal freien Lauf. Ich habe z.b. "den Rest" in  Mini-Gugel Förmchen gefüllt. Sieht auch sehr schick aus!


Wer einen tollen Effekt haben möchte, legt das Gläschen beim ersten Einfüllen etwas schief. Wenn diese erste Panna Cotta dann fest ist gebt ihr einfach nur noch die andere Schicht darauf und schon habt ihr eine schönere Optik!


ACHTUNG! Wenn ihr die 2-farbige Panna Cotta herstellt, müsst ihr darauf achten, dass die erste Schicht auch wirklich fest ist, bevor ihr die andere darauf gebt. Zum Abkühlen würde ich mind. 1 Stunde einplanen.


Kurz vor dem Servieren werden die Jakobsmuscheln zubereitet. Dafür etwas Butter in eine Pfanne geben und auf hoher Stufe erhitzen. Die Jakobsmuscheln von beiden Seiten salzen und pfeffern und dann scharf – von jeder Seite ca. 2 Minuten – anbraten. Sie sollen innen noch glasig sein.

Jetzt geht es nur noch ans anrichten.



Bei mir gab es das Gericht auch noch mal als Hauptspeise. Dafür habe ich mein Rezept für die leckerste Pasta der Welt gemacht (Klick: http://melinas-suesses-leben.blogspot.de/2014/03/die-schnellste-und-leckerste-pasta-der.html)




Viel Spaß mit dem Rezept!

Melina


Liebe Melina, vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Das wird es mit Sicherheit auch mal bei uns daheim geben ;)


Samstag, 18. Oktober 2014

11 Fragen an mich & 11 Fragen an euch

Ich finde, es wird wieder einmal zeit für einen etwas persönlicheren Post. Dazu kommt der Post bei Sophie von Sophie Kunterbunt genau richtig. Sie selbst hat 11 persönliche Fragen beantwortet und gleichzeitig 11 neue Fragen gestellt, die jeder beantworten darf, der mag. 

Auch ich werde am Ende 11 neue Fragen stellen, die ihr gerne in einem Blogpost beantworten dürft. Schreibt mir einfach den Link dazu unten in den Kommentaren.





Und los geht's ;)


1. Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Was ist deine Lieblingsjahreszeit?

Hmm, das ist eine sehr schwierige Frage, da ich eigentlich alle Jahreszeiten gern mag. Den Frühling, da dann alles wieder schön grün wird und viele tolle Blumen blühen. Den Sommer zum baden. Und im Herbst und Wird es schön kuschelig.

Wenn ich mich aber wirklich entscheiden müsste, dann ist meine Lieblingsjahreszeit der Frühling.


2. Wie lang dauert bei dir die Arbeit eines kompletten Blogbeitrags. Von den Ideen bis zur Veröffentlichung?

Auch das ist gar nicht mal so einfach zu beantworten, da ich praktisch immer auf der Suche nach neuen Ideen und auf Inspirationssuche bin.
Bis ich dann die Leckerei zubereitet, fotografiert, Fotos bearbeitet und den Post geschrieben hab, können schon mal 3-5 Stunden vergehen. Je nach Gericht dauert es auch mal länger.


3. Zum Frühstück - süß oder salzig?

Ess ich beides gern. Wenn ich mich aber entscheiden muss dann salzig - Rührei von den Eiern unserer Hühner mit kross gebratenem Bacon.


4. Welche Nationalität kommt bei dir am meisten auf den Teller?

Eindeutig Italienisch. Bei mir gibts sehr oft Pasta und Pizza.


5. Wie steht deine engste Familie zum Thema Bloggen?

Meine ganze Familie steht hinter mir und unterstützt mich. Sie freuen sich immer mit mir, wenn ich wieder mal erzähle, dass ich immer mehr Leser bekomme und mein Blog immer beliebter wird :)


6. Hälst du dich beim Backen und Kochen lieber genau ans Rezept oder bist du da nicht so genau?

Beim Kochen gar nicht. Da wird eigentlich immer was verändert. Beim backen halte ich mich lieber genauer ans Rezept. Hier hab ich Angst, dass der Teig nicht fest wird, oder etwas anderes schief geht.^^


7. Welches Produkt steht schon ganz lange auf deiner Wunschliste?

Auf jeden Fall ein Reiseobjektiv.


8. Einige Leute kaufen ja schon nach Weihnachten die Geschenke fürs nächste Jahr. Wie ist es bei dir? Hast du schon Weihnachtsgeschenke für die Liebsten?

Ich mache mir zwar schon jetzt im Oktober ein paar Gedanken, wem ich was schenke, aber im Endeffekt besorge ich die ganzen Geschenke immer in letzter Minute.


9. In welches Land/welche Gegend fährst du im Winterurlaub?

In den Winterurlaub fahre ich eher selten. Wenn dann kurz zum Skifahren in die Berge (ist ja nicht weit von mir). Aber ich würde gerne mal in ein warmes Land fliegen, wenn es bei uns so richtig kalt und frostig ist.


10. Jeans und Hosen oder Röcke und Kleider?

Im Alltag eher Jeans, zum Ausgehen und in meiner Freizeit auch gerne mal ein Kleid.


11. Wo kaufst du am liebsten Wohnungseinrichtung ein?

Ich habe noch keine eigene Wohnung, deshalb kann ich diese Frage auch noch nicht eindeutig beantworten.
Aber die Möbel aus meinem Zimmer stammen zu ca. 80% von Ikea. Auch Deko kaufe ich dort gerne.




Das waren meine Antworten. Und hier die Fragen an euch:

1. Was tust du lieber: Kochen oder backen?
2. Was ist dein absolutes Leibgericht?
3. In welchem Land, oder welchem Ort wolltest du schon immer mal Urlaub machen?
4. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche und wie viel?
5. Gehst du gerne auswärts essen?
6. Was machst du beruflich?
7. Auf was könntest du auf keinen Fall verzichten?
8. Bist du lieber daheim und machst es dir gemütlich, oder lieber immer unterwegs und unter Leute?
9. Mit wem würdest du gerne ein Menü zaubern?
10. Lieber Campen, oder in ein schickes Hotel?
11. Gibt es irgendetwas, das du sammelst?


Ich würde mich total freuen, wenn ihr mitmacht und bin schon gespannt auf eure Antworten ;)
Auf den Fotos seht ihr übrigens meine geliebte Minka, die mittlerweile schon um die 17 Jahre alt ist (genau wissen wir es leider nicht) und immer noch fit wie ein Turnschuh ist <3 

Donnerstag, 16. Oktober 2014

{Rezension} Zauberhafte Backideen und Tomaten-Feta-Muffins

Statt Pralinenmischung oder Blumenstrauß etwas selbst gemachtes zu verschenken - ganz unter diesem Motto hat das Aurora Backteam Rezepte entwickelt und ein tolles Backbuch mit über 200 Seiten im Südwest Verlag herausgebracht.


Zauberhafte Backideen
Backen, verpacken, glücklich machen!

südwest | Aurora Backteam | 23 x 25,5 cm | 208 Seiten | dünner Pappeinband | ISBN: 978-3-517-09295-9



"Ein selbst gebackener Keks sagt manchmal mehr als tausend Worte. Aber auch Brötchen, Muffins und Cupcakes werden jetzt zum Überbringer süßer Nachrichten: ob Frühstückshörnchen für Mama, Glückskekse für Geburtstagskinder oder Lebkuchenbriefe für den Nikolaus - mit den Back- und Dekoideen von AURORA machen Sie aus einem kleinen Gebäck eine große Botschaft.

Hier finden Sie mehr als 70 verführerische Backrezepte und dazu viele unkomplizierte Bastelideen für eine persönliche Verpackung der wundervollen Köstlichkeiten. Mit den beiliegenden Kreativbögen zum Ausschneiden und den Kopiervorlagen können Sie sofort loslegen und ihre Lieben eine große Freude bereiten. Ganz nach dem Motto: Backen, verpacken, glücklich machen!"

Copyright by südwest


Inhalt und Rezepte

Selbstgemachte Geschenke kommen immer von Herzen. Außerdem machen sie viel glücklicher. Genau darum geht es hier in diesem Buch. Egal, ob für die beste Freundin, für Mama, oder als kleines Mitbringsel zum Kaffee. Unter den 79 Rezepten ist für jeden Einzelnen etwas dabei.

Die Rezepte sind auf sechs Kategorien aufgeteilt:

  • Süßes für zwischendurch
  • Mit besten Wünschen
  • Frühstück
  • Draußen
  • Ostern 
  • Weihnachten

Copyright by südwest


Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet. Arbeits-, Back-, Geh-, Kühl- und Ruhezeiten stehen (bei Bedarf) gleich ganz oben. Sehr praktisch, da es ja manchmal auch schnell gehen muss, wenn man kurzfristig eingeladen wurde und ein blitzschnelles last-minute Geschenk her muss. Aber auch hierfür gibt es passende Rezeptideen.

Und diese reichen von Rosmarincracker zu Himbeer-Zitronen-Sandwiches, über Espresso-Schokoladen-Törtchen, bis hin zu Muffins mit Bacon & Egg. Von herzhaft bis süß ist alles dabei, wobei die süßen Rezepte deutlich überwiegen.


Copyright by südwest


Fotos und Aufmachung

Die ganze Gestaltung dieses Buches entspricht genau meinem Geschmack! Jede Kategorie ist mit einer anderen pastelligen Farbe gestaltet. So weiß man beim Aufschlagen des Buches immer, in welcher Kategorie man sich befindet.

Die Fotos sind ebenfalls richtig toll. Oft wird darauf auch ein Verpackungs- oder Dekobeispiel gezeigt. Damit man dies ganz einfach selber nachmachen kann, gibts extra im hinteren Teil des Buches einen "Bastelanhang". Hier findet man Kopiervorlagen für Fähnchen, Tütchen, Etiketten, Anhänger, Cupcake-Wrapper, Einladungen und vieles mehr. Außerdem steht praktischerweise gleich dabei, um wieviel Prozent die Vorlage vergrößert werden muss.

Und als ob das noch nicht reichen würde, ist auch noch ein kleines Extra-Heft hinten im Buch, das Anhänger, Etiketten und Tischkärtchen enthält. Das beste daran ist, dass dies auf eine festere Pappe gedruckt wurde. Somit muss man nur noch ausschneiden und dekorieren.

Damit die Vorlagen schnell gefunden werden, steht unter den entsprechenden Rezepten, auf welcher Seite man sie findet.



Nachgemacht: Tomaten-Feta-Muffins
Originalrezept aus dem Buch "Zauberhafte Backideen"


Diese Muffins waren sehr lecker. Wir haben sie noch warm mit Butter gegessen. Ich kann sie mir aber auch sehr gut als Beilage zum Grillen vorstellen.

Zutaten für 12 Muffins:
  • 80 ml Olivenöl
  • 250 g Magerquark
  • 75 ml Milch
  • 2 Eier (Größe M)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 150 g Feta
  • 300 g Aurora Weizenmehl Type 405 Klassik
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Kirschtomaten

Öl mit Quark, Milch und Eiern verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Rosmarin waschen, die Nadeln von den Zweigen streifen und fein hacken. Die getrockneten Tomaten klein schneiden. Den Feta würfeln. Mehl mit Backpulver mischen. Mit den getrockneten Tomaten, zwei Dritteln des Fetwas sowie Rosmarin Zügig unter die Quark-Öl-Masse rühren.

Ein Muffinbackblech gut mit Öl einfetten und bemehlen. Den Teig gleichmäßig in die Eintiefungen füllen. Mit einem Löffel kleine Mulden in den Teig drücken. Die Kirschtomaten waschen, ihalbieren und mit dem restlichen Feta in die Mulden setzen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C, Umluft: 180°C) ca. 25 Minuten auf der unteren Schiene backen. Nach dem Backen noch mit etwas Rosmarin garnieren.



Montag, 13. Oktober 2014

Leckeres mit Schweizer Käse: Tilsiter-Creme auf Cracker

Bestimmt habt ihr schon vom "Blog-Event CII – Schweizer Käse Sehnsucht" auf Zorras Blog  "1x umrühren bitte aka Kochtopf" gehört, oder gelesen. Verbloggt werden soll ein Rezept mit einem der 12 original Schweizer Käsesorten. Ich hatte übrigens das Glück, noch eins von 24 Käse-Paketen mit je einem original Schweizer Käse zu ergattern. Mein Inhalt war ein Schweizer Alpen Tilsiter. Also musste ich mir ein Rezept mit diesem ausdenken. Herausgekommen ist eine leckere Tilsiter-Creme, die sich auf gesalzene Cracker hervorragend als Fingerfood zum Aperitif, aber auch als Brotaufstrich super eignet.


Man sollte jedoch ein bisschen Zeit mitbringen. Hergestellt ist die Creme zwar schnell, um schön fest zu werden, sollte sie aber einige Zeit im Kühlschrank verbringen. Man kann die Creme auch schon am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank lassen.




Zutaten:

  • 150 g Schweizer Alpen Tilsiter
  • 4 - 5 Stängel frische glatte Petersilie
  • 80 g Mascarpone
  • 180 g Schmand
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • gesalzene Cracker (optional)

Tilsiter fein reiben, Petersilie fein hacken und in eine Schüssel geben. Mascarpone und Schmand mit hinzu geben und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sahne steif schlagen und anschließend unter die Käse-Masse heben. Für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Anschließend die Creme entweder als Brotaufstrich verwenden, oder mit zwei Löffel kleine Nocken ausstechen und auf gesalzene Cracker drapieren. Die Nocken mit kleinen Petersilienblättchen dekorieren und frisch gemahlenen Pfeffer darüberstreuen.



Das Blog-Event läuft übrigens noch bis zum 15.10.14. Vielleicht hat ja jemand von euch auch noch kurzfristig Lust mitzumachen? 
Ich freue mich schon auf die Zusammenfassung und bin gespannt, wie viele tolle Käse-Rezepte zusammen gekommen sind.



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Fremdgebloggt: Saftige Kürbis-Brownies

Heute bin ich wieder zu Gast. Und zwar bei Steph und ihrem "kleinen Kuriositätenladen". Es ist mir wirklich eine Ehre und ich bin schon richtig gespannt, wie mein Rezept ankommt. Im heutigen Gastbeitrag könnt ihr auch noch ein bisschen was über mich lesen.


Gezaubert hab ich richtig leckere und saftige Kürbis-Brownies. HIER kommt ihr zum Rezept und meinem Gastbeitrag beim kleinen Kuriositätenladen. Zugegeben, ich hätte nie gedacht, dass Kürbis in Kuchen sooo gut schmecken kann. Aber ehrlich gesagt hab ich auch noch nie Pumkin Pie und Co. ausprobiert. Kürbis war bei mir immer herzhaft. Bis jetzt.


Die Brownies mussten auch von jedem probiert werden, der gerade in meiner Nähe war. Oma und Opa. Später auch Mama, Pama und Herr M. Und es war keiner dabei, der nicht noch ein zusätzliches Stück mochte.
Den Rest brachte ich dann am nächsten Tag mit in die Arbeit. Und die Brownies waren Ratz Fatz verputzt. Und das soll schon mal was heißen.


Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Gastbeitrags ;)


Dienstag, 7. Oktober 2014

Selbstgemachte Hühnerbrühe mit Karrottenblumen gegen Erkältung

Jetzt kommt wieder die Erkältungszeit. Ich selbst liege auch gerade mit einer Mandelentzündung im Bett. Und was ist bei Husten und Schnupfen besser, als frische, selbstgemacht Hühnerbrühe? Genau, nichts ;)

Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass Hühnersuppe hilft. Sie blockiert bestimmte weiße Blutkörperchen, die Schwellungen und Entzündungen der Schleimhäute auslösen können. 


Als Suppeneinlage eignet sich hier alles. Ihr könnt einen Eierstich machen, Leberknödel, Leberspätzle, Grießnockerl und, und, und reintun. Ich hab die Hühnerbrühe mit kleinen Karottenblumen (die nicht ganz nach Blumen aussehen ;)) und Nudeln, oder Selbstgemachte (von Mama) Leberknödel gegessen.

Statt dem ganzen Gemüse könnt ihr auch einfach eine Schale Suppengrün verwenden. Wenn ihr noch was anderes, wie Frühlingszwiebeln, Petersilienwurzel oder sonstiges übrig habt, dann rein damit. Bei den Zutaten und Mengenangaben geht es hier nicht ganz genau.


Zutaten:

  • 1 Suppenhuhn
  • kaltes Wasser
  • 1/4 Knolle Sellerie 
  • 2 - 3 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 4 Stängel glatte Petersilie
  • 2 kleine Stängel Liebstöckel
  • 6 Pfefferkörner
  • 2 große Lorbeerblätter
  • 2 kleine Zwiebeln

Das Huhn außen und innen gut abwaschen und anschließend in einen großen Topf geben. Soviel kaltes Wasser darübergießen, bis das Huhn gut bedeckt ist (ca. 3 Liter). Hier ist es wichtig, dass wirklich kaltes Wasser verwendet wird, da die Suppe dann schön kräftig wird. Gut Salzen, Topf auf den Herd stellen und aufkochen lassen. Dabei immer wieder den Schaum abschöpfen, damit die Suppe schön klar wird. 

In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebeln halbieren, die Schale aber dran lassen. Dadurch bekommt die Suppe eine goldige Farbe. 

Ist das Wasser im Topf aufgekocht, das geschnittene Gemüse, Zwiebel, Petersilie und Liebstöckel sowie Pfefferkörner und Lorbeerblätter hinzugeben. Einen Deckel so auflegen, dass der Dampf noch entweichen kann und das ganze dann eineinhalb bis zwei Stunden auf niedriger Hitze leicht köcheln lassen.

Den Herd ausschalten und das Huhn Mithilfe einer Fleischgabel, oder eines Schaumlöffels herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend das Fleisch abzupfen und für später beiseite stellen.
Die Brühe durch ein Sieb gießen.

Die Brühe ist nun fertig. Entweder genießt ihr sie gleich, sie kann auch problemlos 2 Tage stehen bleiben. Oder ihr friert sie portionsweise ein.

Ich habe einen Teil gleich gegessen und den anderen Teil eingefroren. So ist sie schnell aufgetaut, wenn die nächste Erkältung im Anmarsch ist.
Als Einlage habe ich neben Suppennudeln und selbstgemachte Leberknödel noch Karottenblumen gemacht.

Dazu einfach Karotten schälen und mit einem Dekomesser (?) der Länge nach Einkerbungen einritzen (wie auf dem Foto unten). Das geht auch mit einem normalem Messer, dauert aber etwas länger. Das praktische ist, dass unser Schäler zwei verschiedene solcher Dekomesser an den Seiten hat. 


Anschließend die Karotten einfach mit einem Messer, oder Hobel in Scheiben schneiden.


Die Karotten für 5 - 10 Minuten (je nach gewünschtem Biss) mit der Suppe mitkochen lassen, damit sie gar werden.

Montag, 6. Oktober 2014

{Übern Tellerrand} Oreocupcakes von Chrissi

Ich freue mich, heute wieder einen Gast bei mir begrüßen zu dürfen. Zu Besuch ist heute Chrissi von "Chrissitally`s Cupcakefactory" Sie zeigt uns heute, wie man Oreocupcakes aus nur drei Zutaten herstellen kann. Ihr glaubt das geht nicht? Dann liest euch mal ihr Rezept durch ;)


Hallöchen ihr Lieben,

heute darf sich mal eine andere Bloggerin in Bettis Küche austoben. Wer ich bin? Nun, mein Name ist Chrissi und ich bin normalerweise bei "Chrissitally´s Cupcakefactory" zu finden, wo ich natürlich über alles blogge, was das Naschkatzenherz begehrt. Ich lese Bettis Blog schon eine ganze Weile und liebe ihre kreativen Ideen und Rezepte. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, als ich mitbekam, dass sie auf der Suche nach ein paar netten Gastbloggern ist, die ihr ein klein wenig unter die Arme greifen.  


Das Rezept, welches ich euch heute zeigen möchte, ist eines der einfachsten Cupcakerezepte die es überhaupt gibt. Man benötigt nämlich lediglich 3 Zutaten. Das Rezept stammt im Übrigen (in leicht abgewandelter Form) von dem Youtube-Kanal "Simple Cooking Channel" der seinem Namen besonders bei dieser Kreation alle Ehre macht. Wie kommt man sonst auf die geniale Idee, Eis als Teigbasis zu verwenden?


Des Weiteren dachte ich nach den Oreo-Cookies und den Oreo-Pralinen auf meinem Blog, wird es mal wieder Zeit zu zeigen, wie sehr ich die kleinen Kekse doch liebe.Frische Cupcakes, serviert mit einem leckeren Eishäubchen und Oreo Keksen. Was will man mehr?


Zutaten:

  • 600ml Vanilleeis
  • 20-25 Stück Oreo Cookies
  • 180g Instant Mehl ( oder normales Mehl mit 1 TL Backpulver)

Zubereitung:

1. Ofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinbackblech mit Förmchen auskleiden. 
2. 500 ml geschmolzenes Vanilleeis mit 5 zerstoßenen Oreo Cookies mischen. Nach und nach das Mehl unterheben bis alles gut vermischt ist. 
3. Jeweils einen Oreo Keks auf den Boden der Papierförmchen legen und das förmchen zu ca. 3/4 mit Teig auffüllen. Nun für ca 15 Minuten backen. ( Ich empfehle zwischendurch eine Stäbchenprobe) 
4. Vollständig auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Eis,Oreo Krümeln und (optional) Schokosauce dekorieren.


So das wars nun auch schon wieder von mir, ich hoffe euch hat mein kleines Rezept gefallen und ich würde mich natürlich auch freuen, wenn ihr mich mal in meiner Cupcakefactory besuchen kommt ;)









Liebe Chrissi, schön das du heute bei mir zu Besuch warst und allen gezeigt hast, dass es wirklich möglich ist, Cupcakes aus nur drei verschiedenen Zutaten herzustellen. Und lecker sehen sie auch noch aus :)


Mehr über die Aktion "Übern Tellerrand" erfährt ihr hier: KLICK

Freitag, 3. Oktober 2014

{Rezension} Tartes & Tartelettes - und eine leckere Cheesecake-Tart mit Brombeersoße

Kennt ihr Aurélie Bastian? Schon seit einiger Zeit hat sie das Buch "Macarons für Anfänger" geschrieben. Nun hat sie seit kurzem ein neues Backbuch - Tartes & Tartelettes - herausgebracht.

Und nebenbei schreibt Aurélie auch noch ihren tollen Food-Blog "französisch kochen". Schaut mal bei ihr vorbei ;)

Aber heute dreht sich alles um ihr zweites Buch.


Tartes & Tartelettes


Bassernn Inspiration | Aurélie Bastian | 19 x 24 cm | 80 Seiten | Hardcover Einband | ISBN: 978-3-572-08170-7


"Ein dünner, knuspriger Boden und ein Traum von einer Füllung - das ist eine Tarte von Aurélie Bastian. Diese feinen französischen Kuchen sind unendlich vielseitig, blitzschnell gemacht und immer wieder ein Genuss. Lassen Sie sich verführen von den immer neuen Möglichkeiten der Tartes und Tartelettes!"



Inhalt und Rezepte

In diesem Buch dreht sich, wie man ja nicht schwer erahnen kann, alles um leckere Tartes und Tartelettes. Es gibt aber nicht nur Rezepte, sondern auch das nötige Know-How über diese Köstlichkeiten.
Aurélie erklärt uns, was eine Tarte überhaupt ist, wie man zur perfekten Tarte kommt, was man dafür braucht und wie das Basisrezept für einen klassischen Tarteboden zubereitet wird.

Die Rezepte selbst wurden schön übersichtlich, mit den einzelnen Arbeitsschritten gestaltet. Außerdem steht unter jedem Rezepttitel die französische Übersetzung, was sich alles sehr verführerisch und lecker anhört (auch wenn ich kein Französisch kann).

Auf den letzten Seiten findet man noch allerhand Fragen zu Tartes, die Aurélie beantwortet hat.
Auch gibt es eine kleine Tabelle, in der die verschiedenen Größen von Tarte- und Tarteletteformen und je die benötigten Mengen der Zutaten für den Teig aufgeführt wurden. So kann man jede beliebige Tarte in diesem Buch auch in größeren, oder kleineren Formen backen, ohne zu viel oder zu wenig Teig zu haben.


Rezeptbeispiele

Erdbeer-Pistazien-Tarte
Salzbutter-Karamell-Minis
Orangentartelettes





Fotos und Aufmachung

Das Buch "Tartes & Tartelettes" hat einen gepolsterten und matten Hardcover-Einband, der mit vielen kleinen Tartelettes gestaltet wurde und so gleich ins Auge fällt.
Das Basis-Rezept und das richtige zuschneiden des Packpapiers wurde mit Schritt-für-Schritt Bilder gestaltet.

Besonders toll ist natürlich, dass es hier zu jedem Rezept ein ansprechendes Foto gibt, das einem gleich das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.




Alltagstauglichkeit

In diesem Buch findet man aufwendigere und nicht so aufwendige Rezepte. Die Zutaten bekommt man in jedem Lebensmittelladen, da keine außergewöhnliche Produkte verwendet werden.





Nachgemacht: Cheesecake-Tarte
Originalrezept aus "Tartes & Tartelettes"


"Tarte au fromage blanc facon Cheesecake" hört sich doch schon mal richtig lecker an, oder? Und genauso hat diese Tarte geschmeckt. Und die Brombeersoße erst - einfach himmlisch!

Das Rezept ist eigentlich für eine 22cm-Form konzipiert. Da ich eine solche aber nicht hatte, nahm ich einfach eine normale, etwas größere Springform, wodurch die Tarte etwas flacher wurde.



Zutaten:

  • 16 Butterkekse
  • 30 g geschmolzene Butter
  • 400 g Creme-Quark
  • 150 g Quark
  • 150 g Zucker
  • Saft 1 Zitrone
  • 2 Eier
  • 50 g Mehl

  • 250 g Brombeeren
  • 50 g Puderzucker

1. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben, diesen gut verschließen und die Kekse mit dem Nudelholz (oder den Händen) zerbröseln, dann in einer Schüssel mit der Butter gut vermischen. Die Masse auf dem Tarteboden verteilen und festdrücken, abkühlen lassen. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

2. Creme-Quark, Quark, Zucker, Zitronensaft, Eier und Mehl zusammenrühren und in die Form gießen. Die Tarte 45 Minuten backen und anschließend abkühlen lassen. 

3. Die Brombeeren mit dem Puderzucker mischen, kurz kochen, fein pürieren und die Tarte damit schön verzieren. (wer die Kerne der Beeren nicht mag, drückt die Soße noch durch ein Sieb)





Dienstag, 30. September 2014

Kokos-Eis auf Mangospiegel

Die heiße Sommerzeit ist zwar jetzt wirklich endgültig vorbei, aber wer sagt, dass man Eis nicht auch im Herbst, oder Winter essen kann? Eis geht einfach immer. Und deswegen will ich euch heute noch ein Eis-Rezept vorstellen. 

Dieses Eis richtet sich vor Allem an die Kokosliebhaber hier. Mehr Kokos geht nämlich gar nicht.


Kokos-Eis auf Mangospiegel



Zutaten:

  • 300 ml Milch
  • 200 g Kokosraspel* 
  • 2 EL Kokosblütenzucker (oder normaler Zucker)*
  • 2 EL Kokosmus (optional)*
  • 150 ml Sahne
  • 1 Mango
  • etwas Orangensaft
  • Kokoschips (optional)*
Die Milch zusammen mit Kokosmus, Zucker und Kokosraspel in einen Kochtopf geben, gut verrühren und anschließend alles pürieren. Einmal kurz aufkochen und dann wieder abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen und unter die Kokos-Milch Masse heben. Die Masse in eine Schüssel, am besten eine Metallschale füllen und zugedeckt für ca. 5 Stunden in den Gefrierschrank stellen. Jede Stunde einmal gut durchrühren, sonst bilden sich zu große Eiskristalle.

Das Eis ca. 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank stellen, damit es etwas antaut.
In der Zwischenzeit die Mango schälen, vom Kern lösen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit einem Schuss Orangensaft pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen.

Zum Anrichten etwas Mangopüree auf einer Schale verteilen, Mit einem Löffel Nocken aus dem Eis ausstechen und auf den Mangospiegel geben. Ich hab das Eis noch mit ein paar Kokoschips und Zitronenmelisse garniert.


*Werbung: Die Kokosprodukte wurden von Dr. Goerg gesponsert. Dort findet ihr auch noch mehr Eisrezepte mit Kokos (KLICK), aber auch Rezepte für herzhaftes, oder gebackenes mit Kokosprodukten. 


Bei allen Dr. Goerg Produkten handelt es sich übrigens um Premium Bio-Qualität. Besonders toll finde ich auch das Konzept von Dr. Goerg. Es werden Kleinbauern unterstützt, auf hygienische Arbeitsbedingungen und ein positives Arbeitsumfeld geachtet und es wird sogar persönlicher Kontakt vor Ort mit den Mitarbeitern auf den Kokosplantagen gepflegt.
Schaut einfach mal bei Dr. Goerg vorbei und überzeugt euch selbst von der guten Qualität.



Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Dr. Goerg. Die Kokos-Produkte bekam ich kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist jedoch meine eigene und wurde in diesem Post auf keinen Fall von Dr. Goerg beeinflusst.

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