Freitag, 1. August 2014

Erfrischende Sektcocktails mit den Ladylike Teas von Tafelgut

Es gibt für mich nichts schöneres und entspannenderes, als an warmen Sommerabenden draußen zu sitzen und einen erfrischenden Cocktail, Hugo, oder was auch immer, zu schlürfen. Auch wenn das Wetter bei uns im Moment nicht so toll ist... bald soll es wieder besser werden und die Sonne lässt sich wieder blicken.


Dank der neuen Tee-Serie von Tafelgut*, den Ladylike Teas*, kann ich nun Hugo und Co. getrost stehen lassen. Mit den drei neuen Sorten Limoncello Spritzer, Bitter Orange Spritzer und Hugo Spritzer Tea gelingen leckere und erfrischende Sektcocktails, die ich so noch nicht kannte.

Das Prinzip der Ladylike Teas* funktioniert folgendermaßen: Man gießt den gewählten Tee (6 EL pro Liter) mit kochendem Wasser auf, lässt diesen für ca. 15 Minuten ziehen und anschließend abkühlen. Da der Tee noch aufgegossen wird, ist er relativ stark. So kann er schon perfekt vorbereitet werden. Anschließend nur noch 1:1 mit dem Sekt deiner Wahl aufgießen und fertig. 
Das ist alles andere, als schon die fertig zu kaufenden Sektmischungen, die mir persönlich vieeeel zu süß sind! Wers aber doch süßer will, nimmt einfach einen süßen Sekt, oder mischt noch etwas Sirup, oder Zucker mit rein.

Bei allen Tees handelt es sich übrigens um Früchtetees.


Am allerbesten hat mir der Bitter Orange Spritzer Tea* geschmeckt. Und deshalb möchte ich euch diesen zuerst vorstellen. Schon alleine die Teemischung riecht wunderbar erfrischend und fruchtig nach Orange. Zusammen mit Sekt und einem kleinen Spritzer Sirup (bei mir mit Holunderblütensirup) schmeckt er einfach traumhaft.

Auch sehr lecker und der Favorit meiner Mama ist der Limoncello Spritzer Tea*. Er hat einen sehr zitronigen Duft und Geschmack und ist perfekt für alle, die es erfrischend zitronig mögen. Mit einer dünnen Scheibe Bio-Zitrone macht er auch im Glas einiges her.


Und nun noch zum Hugo Spritzer Tea*. Auch dieser duftet gut, nach was kann ich euch nicht eindeutig sagen. Die Inhaltsstoffe sind Apfel, Holunderblüten und Ringelblumenblüten. Leider konnte uns diese Sorte nicht ganz überzeugen. Meinem Cousin und meiner Cousine schmeckte er aber, aufgegossen mit etwas Wasser und Holunderblütensirup ganz gut. 
Aber wie ihr wisst, sind Geschmäcker ja verschieden und das ist auch gut so!


Aber mal ganz abgesehen von der tollen Idee, Tee einfach mit Sekt aufzugießen und den drei tollen Sorten, macht die Verpackung auch einiges her. Die Ladylike Teas* kommen, wie fast alle Tafelgut Tees in schicken Blechdosen daher. Die machen sich auch sehr gut als Deko in offenen Regalen und sind ein hübsches Geschenk.


*Werbung, Links zu Tafelgut



Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Tafelgut. Die getesteten Produkte bekam ich kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist jedoch meine eigene und wurde in diesem Post auf keinen Fall von Tafelgut beeinflusst.


Montag, 28. Juli 2014

Überbackener Fetakäse mit Paprika und Zwiebeln

Vor kurzem haben wir unseren neuen Lieblings-Griechen entdeckt. Das Essen dort schmeckt einfach super lecker. Vor allem meine geliebten gegrillten Kalamari!


Und weil die Augen mal wieder größer waren, als der Hunger (wie eigentlich fast immer :P), gab es auch noch eine Vorspeise. Mit Feta, Paprika und Zwiebel, im Ofen gebacken. Dazu wurde ein frisches Weißbrot gereicht. Eigentlich total einfach! Also dauerte es nicht lange, bis ich es selbst ausprobiert habe. 






Bei uns gab es als Beilage kein Weißbrot, sondern das leckere Pitabrot, das ich letztens gebacken habe. HIER kommt ihr zum Rezept. 




Überbackener Fetakäse mit Paprika und Zwiebeln

Zutaten für 2 Personen:



- 1 Packung Fetakäse

- 1 Paprika 
- 1 rote Zwiebel
- etwas frischer Thymian und Oregano
- Salz, Pfeffer
- Olivenöl


Die Paprika und Zwiebel in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Kräuter, Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl beträufeln. Vermischen und stehen lassen.



Den Fetakäse in Scheiben schneiden und in zwei feuerfeste Formen geben. Das Gemüse darauf verteilen und alles in den Ofen schieben. Bei 180° Umluft ca. 20 Minuten backen. Das Gemüse sollte leicht gebräunt sein.



Freitag, 25. Juli 2014

Kokos Nuss Granola {Knuspermüsli selbstgemacht}

Ihr kennt doch bestimmt dieses (viel zu süße) Knuspermüsli, das es in vielen verschiedenen Variationen in fast jedem Lebensmittelgeschäft zu kaufen gibt, oder? Eigentlich schmeckt es ja ganz gut, wäre es nur nicht soo süß. Und außerdem ist immer mindestens eine Zutat dabei, die man nicht mag. Dafür gibt es kein einziges, nur mit seinen Lieblingszutaten...


Aber um dieses Problem müsst ihr euch nun keine Gedanken mehr machen. Mit meinem heutigen Rezept kann nämlich jeder sein Knuspermüsli, oder auch Granola genannt, mit seinen eigenen Lieblingszutaten herstellen. Und das auch noch sehr einfach und relativ schnell! Toll, oder? ;)



Kokos Nuss Granola, oder auch Knuspermüsli

Zutaten für 1 Blech:

  • 200 g Getreideflocken nach Wahl (ich hatte zarte Multikorn Flocken)
  • 200 g Lieblingszutaten, wie Nüsse, Kerne und Co.
    bei mir:
    - 50 g gehackte Walnüsse
    - 50 g Sonnenblumenkerne
    - 50 g Kokosflocken
    - 25 g Sesam
    - 25 g kernige Dinkelflocken
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Honig
  • 50 ml Rapsöl
  • 25 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz

Die Flocken mit den Lieblingszutaten in eine Auflaufform geben und miteinander mischen.

Ahornsirup, Honig, Rapsöl, brauner Zucker und Salz einen kleinen Topf geben und erhitzen. Dabei so lange rühren, bis sich der Zucker fast vollständig aufgelöst hat.

Die heiße Mischung nun über die trockenen Zutaten geben und mit einem Löffel so lange vermischen, bis alles gut verteilt ist. Vorsicht, die Masse ist wirklich heiß!

Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Müslimischung darauf verteilen. Nun das Blech in den Ofen schieben und für ca. 15 Minuten backen, bis alles schön goldbraun ist. Schaut aber vorsichtshalber immer wieder mal in den Ofen, dass es nicht zu dunkel wird.

Wenn das Granola den gewünschten Bräunungsgrad hat, das Blech aus dem Ofen nehmen und das Müsli vollständig auskühlen lassen. 
Nach dem auskühlen alles in ein luftdichtes Gefäß geben, oder in kleine Tütchen verpacken und verschenken.



Falls ihr noch Trockenfrüchte in euer Müsli geben wollt, macht dies nach dem Backen, wenn es noch heiß ist. Dazu Früchte klein schneiden und mit einem Löffel unterrühren.

Ich esse mein Granola ab liebsten mit Naturjoghurt und frischen Früchten. Ab und zu kommen auch noch ein paar getrocknete Goji-Beeren mit rein.





Bei der lieben Liv vom Blog "Thank you for eating" läuft übrigens zur zeit ein tolles Blogevent mit dem Thema "Handgemacht von Herzen". Dazu möchte ich gerne mein Rezept für das super leckere Granola einreichen.





Donnerstag, 24. Juli 2014

Grillgewürze vom Grill Boss

Hach, der Sommer ist eeendlich zurück gekehrt und mit ihm wieder die lauen Sommerabende, an denen oft gegrillt wird und man mit vielen lieben Menschen gemütlich beisammen sitzt.

Ich liebe grillen! Egal, ob Fleisch, Gemüse, oder Obst auf den Grill kommt... es schmeckt alles. 

Es werden viele verschiedene Salate angerichtet, Getränke eingekauft, Würstchen und Fleisch geholt. Aber ehrlich gesagt bin ich gar nicht so begeistert von den ganzen fertig geürzten und marinierten Steaks und Co. Da weiß man nie genau, was wirklich drin ist und wie frisch das Fleisch noch ist. Und genau hier kommt dann der Grill Boss* ins Spiel. Grill Boss*? Wer?

Beim Grill Boss* handelt es sich um einen Online Shop für die unterschiedlichsten Grillgewürze. Schon auf der Startseite wird man mit Musik begrüßt und tritt mit einem Klick in den Shop ein. Schaut auf jeden Fall mal vorbei ;)




Angeboten werden Gewürze für Steaks, Geflügel, Wild, Soßen und Beilagen. Ich habe vor einiger Zeit fünf verschiedene Gewürze zum testen bekommen. Und diese wurden nun auch auf Herz und Nieren getestet.

Alle Gewürze vom Grill Boss* wurden nach den Bundesstaaten der USA benannt. Und außerdem ist alles ohne Zusatz von Allergenen, Glutamat und künstlichen Aromen. Alles Inhaltsstoffe, die bei fertig gewürztem Grillfleisch schon mal vorkommen können...
Außerdem sind die Gewürze in große Dosen abgefüllt, so dass man schon länger damit auskommt.

Super finde ich, dass auf jeder Dose der entsprechende Schärfegrad gekennzeichnet ist. Angefangen bei würzig, über scharf, bis zu sauscharf.


Aber nun zu meinen getesteten Gewürzen!


Gewürzsalz UTAH* 
betörend rauchiger BBQ-Würzer
ideal für Nackensteaks

Dieses Gewürz hat uns allen am besten geschmeckt. Es passt einfach zu allem. 

Egal ob zu Fleisch, oder Gemüse. Ich kann mir auch gut vorstellen, es in eine Bolognese- oder Tomatensoße zu geben, um etwas mehr Geschmack rein zu bringen.

Man würzt damit das Fleisch (oder Gemüse) direkt vor dem Grillen. Oder macht es so wie wir: Das Fleisch für Abends schon am Vormittag mit dem Gewürz und etwas Öl einreiben und bis es gebraucht wird darin marinieren.







Gewürzsalz IDAHO*
Kartoffelgewürz mit schmackhafter Paprikakräuternote

Dieses Gewürz ist perfekt für Kartoffelspalten. Einfach Kartoffeln in kleine Spalten schneiden, mit Öl und diesem Gewürzsalz würzen und ab in den Ofen. Schmeckt super, hat eine starke Rosmarinnote und passt perfekt als Beilage zu gegrilltem Fleisch.

Idaho kann man aber auch zu Bratkartoffeln, oder Kartoffelpürree geben. Das haben wir aber noch nicht ausprobiert. Vorstellen könnte ich es mir aber gut. 





Gewürzsalz KANSAS*
unwiderstehlich orientalische Würznote

Dieses Gewürz passt hervorragend zu Geflügelfleisch und sogar zu Lamm.

Nicht nur zum grillen, sondern auch für Geschnetzeltes, oder Hähnchen-Döner brauchbar.

Das Kansas Gewürzsalz haben wir immer für Geflügelfleisch benutzt und es schmeckte jedem. Auch Zucchinischeiben habe ich damit gewürzt. So hatten sie eine schöne würzige Note. Ich könnte es mir aber auch allgemein für Grill- oder Ofengemüse gut vorstellen. Gemüse einfach damit und mit etwas Öl würzen, und ab damit auf den Grill, oder in den Ofen.





Steakpfeffer INDIANA*

ideal für ein deftiges Rinder- oder Scheinenackensteak

Dieses Gewürz ist sehr grob und pfeffrig. Es besteht aus Pfeffer und verschiedenen Gewürzen. Der Unterschied zu den anderen Grillgewürzen ist, dass dieses hier erst nach dem Grillen, oder Braten auf das Fleisch gegeben wird.

Da ich Pfeffer nicht so gerne mag, oder zumindest nicht, wenn ich daraufbeiße..., musste mein Papa als Testperson herhalten. Und der fands lecker. Mehr muss man hier nicht sagen ;)







Gewürzsalz MONTANA*
Wildwürzung mit unvergleichlich herzhaftem Aroma

An Wildfleisch hab ich mich bis jetzt leider noch nicht so ran getraut. 

Aus diesem Grund haben wir dieses Gewürz (und das nicht nur einmal) auf Hähnchenfleisch ausprobiert. Es passte einfach hervorragend dazu. Jeder, der es probierte, war begeistert. Fast schon ein Konkurrent gegenüber dem Gewürzsalz Kansas. Oder man benutzt einfach beides ;)







Alle Grillgewürze von Grill Boss*, die wir probierten, haben uns restlos überzeugt! Und somit kann ich euch die Gewürze auf jeden Fall weiterempfehlen. Also falls ihr noch auf der Suche nach leckeren und schmackhaften Grillgewürzen seid, schaut einfach mal vorbei.


* Werbung



Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Grill Boss. Die getesteten Produkte bekam ich kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist jedoch meine eigene und wurde in diesem Post auf keinen Fall von Grill Boss beeinflusst.
  

Sonntag, 20. Juli 2014

Leckere Frühstücksbrötchen mit Übernachtgare

Zugegeben: ich hab noch gar nicht so oft Brot, oder Brötchen selbst gebacken. Entweder war es mir zu umständlich mit Sauerteig und Co., oder mich störte einfach dieser starke Hefegeschmack (obwohl ich den Geruch von frischer Hefe liebe!).

Doch schön langsam komme ich auf den Geschmack. Wenn man die richtigen Rezepte hat, stimmt auch der Geschmack. Aber Brot und Brötchen brauchen einfach Zeit. Dann schmecken sie auch ;) 



Vor kurzem hab ich dann bei der lieben Steph vom Blog "Kleiner Kuriositätenladen" ein Rezept mit Übernachtgare gefunden. Diese Brötchen werden von Steph liebevoll Guten-Morgen-Brötchen genannt. Das Prinzip funktioniert folgendermaßen: Am Abend wird der Teig geknetet (hier empfiehlt sich auf jeden Fall eine Küchenmaschine, oder ähnliches), über Nacht in den Kühlschrank zum gehen gestellt, am nächsten Tag dann geformt, nochmal kurz gehen lassen und dann ab in den Ofen. 
Da wir nicht alle Brötchen gleich verbrauchten, wurde der Rest eingefroren. Auch nach dem Auftauen auf dem Toaster, oder im Ofen sind die Brötchen wunderbar knusprig.




Falls ihr also gern Brötchen zum Frühstück esst, MÜSST ihr dieses Rezept einfach ausprobieren!

Ok, ich gebs zu, an der Form muss ich noch etwas arbeiten. Ich hab euch aber unten ein tolles Video eingefügt, wo das Formen dieser Brötchen perfekt beschrieben ist. 


Zutaten für 8 kleine Brötchen:

  • 180 g Weizenmehl, Type 550
  • 110 g Roggenmehl, Type 1150
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 150 g kalte Milch
  • 150 g kaltes Wasser
  • 4 g Frische Hefe
  • 8 g Salz
  • 8 g Rapsöl

Weizenmehl, Roggenmehl und Hartweizengrieß in einer Schüssel miteinander vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe zerbröseln und in die Mulde geben (ja, hier wirklich nur 4g ;)). Etwas Wasser hineingießen und kurz ruhen lassen, damit sich die Hefe auflösen kann. Anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben. Alles nun für 10 Minuten in der Küchenmaschine (oder im Thermomix) zu einem glatten Teig kneten. Mit einem Geschirrtuch abdecken und über Nacht, für ca. 12 Stunden in den Kühlschrank zum Gehen stellen. 

Am nächsten Tag den Teig auf die Arbeitsfläche geben, etwas flach drücken und mit einem Spatel in 8 gleigroße Teile teilen. Hier wirklich behutsam mit dem Teig umgehen, da sonst die Bläschen wieder zerdrückt werden.
Wie man den Teig am besten Teilt und formt, damit es so schicke Brötchen werden, ist in diesem Video (klick) sehr gut beschrieben. 

Die Brötchen nach dem Formen in etwas Roggenmehl wälzen und mit dem Schluss (die Naht, die beim Formen entstanden ist) nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt nochmal für ca. 45 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 240°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine große Tasse halb mit kochendem Wasser füllen und auf den Ofenboden stellen. 

Die Brötchen nun umdrehen, so dass der Schluss nach oben zeigt und das Blech in den Backofen schieben und für 10 Minuten backen. Anschließend die Tasse herausnehmen und die Backofentüre kurz offen lassen, damit die Feuchtigkeit heraus kann. 
Die Brötchen nun noch für 5 - 10 Minuten weiterbacken, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben.


Freitag, 18. Juli 2014

Easy-peasy Pitabrot

Kennt ihr diese leckeren Pitabrote vom Griechen? Bei mir muss so eins immer mit auf den Teller. Am besten noch mit Tsatziki. 

Doch hätte ich gewusst, dass dieses leckere Brot so einfach selbst zu machen ist, hätte ich schon längst welche hergestellt. Aber man lernt ja nie aus ;)


Zutaten für 6 Stück:

  • 360 g Mehl
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 175 ml warmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 gestr. TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • Schwarzkümmel (optional)
Das Mehl sieben und anschließend mit Hefe, Salz und Zucker verrühren. Daraus ein Häufchen machen und in der Mitte ein Loch hineindrücken. Wasser und Olivenöl in das Loch geben und alles gut verkneten. Das geht am besten mit den Händen. Hier braucht man schon ein bisschen Ausdauer, weil der Teig relativ fest wird. 

Den Teig abgedeckt an einen warmen Ort stellen und für 45 - 60 Minuten gehen lassen. 

Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einem Spatel in 6 gleichgroße Teile teilen. Jedes Teil ca. 1 cm dick ausrollen. Mit Schwarzkümmel (oder gerösteten Sesam) bestreuen und nochmal kurz drüberrollen.

Beide Seiten mit einer Gabel einstechen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Brote nacheinander goldbraun herausbacken. Zwischendurch immer wieder etwas Öl in die Pfanne geben.


Mittwoch, 16. Juli 2014

Superleckeres Johannisbeercurd

Kennt ihr Trickytine? Die hat auf ihrem Blog ein ganz wunderbares Rezept von Johannisbeercurd gepostet (KLICK). Und nebenbei gestand sie ihre Curd-Sucht. In allen erdenklichen Geschmäckern.
Das Johannisbeercurd soll das beste sein. Sie nennt es DIE Küchendroge des Sommers 2014.


So viel Lob für so ein Curd? Dachte ich mir... Ich hatte ja schon einmal Lemoncurd gemacht. Wenn ich ehrlich bin, hat es mir nicht sooo gut geschmeckt. Daher musste ich unbedingt wissen, ob Trickytine recht hat und dieses Curd aus den kleinen, roten Beeren wirklich so lecker ist, wie sie schreibt.

Also ging ich raus in den Garten, holte ein Schüsselchen reifer Johannisbeeren und legte los.


Zutaten für ca. 3 Gläser á 220 ml:

  • ca. 700 g frische Johannisbeeren
  • 3 Eigelb
  • 2 Eier
  • 170 g Zucker
  • 150 g Butter
Die Johannisbeeren waschen und von den Rispen zupfen. Anschließend in einen Topf geben und leicht aufkochen lassen. Währenddessen die Beeren etwas zerdrücken. Das geht am besten mit einem Kartoffelstampfer, aber auch mit einer Gabel. 

Den Topfinhalt durch ein Sieb streichen, oder mit einem Passiergerät passieren. Den Saft dabei auffangen. Das Zurückgebliebene (Kerne, Haut, etc.) kann entsorgt werden. 

Um die 170 ml Johannisbeersaft abmessen. Bei mir blieb noch einiges an Saft übrig, den ich mit Wasser gemischt und als Schorle getrunken hab. Ist zwar etwas sauer, aber sauer macht ja bekanntlich lustig ;). Zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. 

Die Eigelb und Eier in einer Schüssel verrühren. Dann langsam Schöpflöffelweise immer etwas vom heißen Saft zur Eimasse geben und wieder rühren. Das macht ihr so lange, bis nur noch ca. die Hälfte des Safts im Topf ist. Das Ei sollte dabei nicht stocken. Anschließend alles wieder zurück in den Topf geben.

Den Topfinhalt nun auf niedriger Stufe zum kochen bringen. Dabei immer gut mit einem Schneebesen rühren. Keine Angst, der Schaum verschwindet nach einer Weile. Wenn die Masse eindickt (was einige Zeit dauert),  noch ein bisschen weiterrühren und anschließend den Topf vom Herd nehmen und die Butter einrühren. 

Das Curd nun in sterilisierte Gläser füllen und fest verschließen. Im Kühlschrank lagern.



Trickytine hatte übrigens Recht. Dieses Curd ist wirklich super lecker. Mir schmeckt es besser, wie Zitronencurd. Ich könnte es mir auch gut zu Erdberkuchen, zwischen Kuchen und Erdbeeren vorstellen. 

Zur Haldbarkeit kann ich leider noch nichts sagen. Ich habs vor 7 Tagen hergestellt und gerade etwas davon gegessen. Es war noch gut ;) Wers wissen will, ich hab etwas mit Joghurt vermischt und geröstete Pinienkerne darübergestreut. Himmlisch sag ich euch!!! Vielen Dank Trickytine für den Tipp :)


Dienstag, 15. Juli 2014

{Rezension} Jahreszeiten Edition vom Landhaus-Team (Thermomix Kochbücher)

Kennt ihr schon das Landhaus-Team? Das könnte vor allem für euch, die einen Thermomix besitzen, interessant sein. Dort gibt es viele Koch- und Backbücher dafür. Aber auch für "Thermomixlose" gibt es eine schöne Auswahl ;)

Heute stelle ich euch die "Jahreszeiten Edition" vor. Dabei handelt es sich um ein Set, bestehend aus vier Rrezeptheftchen für den Thermomix.

"Zu jeder Gelegenheit das Richtige auf den Tisch zu bringen, gelingt Ihnen Tag für Tag mit unseren Bestsellern "Frühlingsgefühle", "Summerfeeling", "Herbstzauber" und "Winterträume". 
Begleiten Sie uns durch das Jahr mit all seinen kulinarischen Höhepunkten und lassen Sie ihren Thermomix zur Höchstform auflaufen. Möge es ein gutes Jahr für Sie sein!"


Inhalt und Rezepte

Wie oben schon beschrieben, besteht die Jahreszeiten Edition aus vier kleinen Rezeptheftchen mit Rezepten für den Thermomix. Alle vier Hefte enthalten allerhand unterschiedliche Kapitel:

  • Frühlingsgefühle: Brot & Brötchen, Marmeladen & Konfitüren, Buttervariationen & Dips, Aufstriche, Torten & Kuchen, Süßes, Suppen, Salate, Fisch, Hauptgerichte, Getränke
  • Summerfeeling: Brot und Brötchen, Brotaufstriche und Dips, Marmeladen, Salate und Rohkost, Dressing, Snacks, Nachtisch und Eis, Getränke
  • Herbstzauber: Vorspeisen & Salate, Hauptgerichte, Dessert, Suppen & Eintöpfe, Backen, Aufstriche, Getränke, "Das besondere Rezept"
  • Winterträume: Aufstriche, Fondue, Getränke, Herzhaftes, Kuchen & Gebäck, Salate, Suppen
Die Rezepte an sich sind einfach geschrieben und die einzelnen Arbeitsschritte gut beschrieben. Durch ein bisschen Farbe wurde eine schöne Übersicht hineingebracht.
Zu den meisten Rezepten gibt es auch ein Bild, dazu aber im nächsten Punkt mehr.
Die Rezepte passen gut zur jeweiligen Jahreszeit und lassen sich einfach und schnell nachkochen.



Aufmachung und Fotos

Die Heftchen sind in der Größe DIN A4 gestaltet. An den Seiten befinden sich praktische Drahtlaschen zum einheften. So liegen die Heftchen nicht immer irgendwo rum, sondern können ordentlich in einen Ordner eingeheftet werden.

Die Gestaltung ist eher einfach gehalten. Die Cover der vier Heftchen sind den Jahreszeiten entsprechend gestaltet. Pro Doppelseite findet man zwei bis sechs Rezepte, zu vielen ein kleines Foto, die jedoch meinen Geschmack nicht wirklich treffen. Mittlerweile wisst ihr ja, dass ich Kochbücher mit tollen, ansprechenden und großen Fotos liebe.

Für einen Preis von 32,90€ finde ich das ganze schon etwas teuer. Allgemein habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass Koch- und Backbücher für den Thermomix noch sehr teuer sind.


Alltagstauglichkeit

Alle Rezepte sind den vier Heftchen sind schnell zubereitet und einfach nachgemacht. Durch die kleine, handliche Größe nehmen sie bein Nachkochen nicht viel Platz weg.


Fazit: Alle vier Jahreszeiten-Rezeptheftchen in Einem. Hier gibt es viele leckere und eine große Vielfalt von Rezepten für den Thermomix.
Wer mehr Wert auf die Rezepte, als auf Gestaltung und Fotos legt, für den ist diese Edition genau richtig.


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieser Rezension entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung.