Donnerstag, 30. Oktober 2014

{Rezension} Feine Party Gugl und (Konfetti-)Schoko-Gugl

Chalwa Heigls Gugls sind schon Deutschlandweit (oder sogar noch weiter) bekannt. Ihr kennt sie noch nicht? Dann wirds aber Zeit! Die kleinen Gugelhupfe sind total niedlich und heißen wegen ihrer Größe auch Kuchenpralinen.
Heute stelle ich euch Chalwas drittes Gugl-Buch "Feine Party Gugl" vor.


Feine Party Gugl
Herzhafte & süße Rezeptideen für kleine Gugelhupfe

südwest | Chalwa Heigl | Pappeinband | 19,1 x 19,1 cm | 64 Seiten | ISBN: 978-3-517-08972-0


"Egal ob fürs Familienfest, für den Kindergeburtstag oder für die Grillfete, hier finden Sie die richtige Gugl-Inspiration! Viele herzhafte Variationen, süße Gugl und kreative Ideen für Gugl-Eis(-würfel), Knusper-Pops oder Götter-Gugl sorgen für frischen Wind auf dem Büffet."



Inhalt und Rezepte

Keine Lust mehr auf süße Gugls? Hier findet man neben süßen Rezepten auch viele Ideen für herzhafte Varianten. Von Ziegenkäse mit Traube über Pastinake-Curry bis hin zu Spinat-Kirchererbse ist alles dabei. Aber auch die restlichen Rezepte überzeugen mit Gugl à la Bienenstich, Gugl Hawaii, oder Schoko-Eis Gugl.


Kategorisiert sind die 32 Gugl-Rezepte in:

  • Pikante Party Gugl Das Glück darf auch pikant sein: Unsere herzhaften Gugl kommen völlig ohne Zucker aus. Für die pikanten Momente einer gelungenen Party
  • Süße Party Gugl Auf einer guten Party ist erlaubt, was Spaß macht, was man vorher noch nie probiert hat. Unsere Rezepte für ein neues Lebensgefühl
  • Gugl hoch zwei Ein Gugl ist ein Gugl ist ein Gugl. Falsch. Denn unsere Gugl können auch wackel, schmelzen und knuspern. Oder zum köstlichen Gesamtkunstwerk werden


Fotos und Aufmachung

"Feine Party Gugl" kommt zusammen mit zwei knallroten Silikonformen für je 9 Gugls daher. Das finde ich persönlich sehr praktisch. Die ersten zwei Ausgaben der Gugl-Bücher hatten eine Form für 18 Gugls dabei. Die zwei einzelnen Formen eignen sich aber beispielsweise besser für Eis-Gugls, da sie besser in einen kleinen Gefrierschrank  passen.
Zu jedem Gugl-Rezept gibt es ein Foto. Hier möchte man am liebsten eine Kuchenpraline rausnehmen und schnell in den Mund stecken.

Bei allen Rezepten steht noch Zubereitungszeit mit Back-, Gefrier-, oder Kühlzeit dabei.




Alltagstauglichkeit

Diese kleinen Gugls sind relativ fix gemacht. OK, zugegeben - ein normalgroßer Gugelhupf ist weniger aufwendig, da der Teig in nur eine Form muss.  Aber es lohnt sich wirklich, die kleine Form davon zu machen.

Bei jedem Rezept soll man die Formen vorher mit Butter bepinseln. Das ist aber gar nicht nötig, da die Formen schon relativ glatt sind und meine Gugls, die ich gemacht habe, schon fast von selbst herausgerutscht sind.

Die Silikonformen haben übrigens auch eine Dusche in der Spülmaschine unbeschadet überstanden. Also auch noch ein Pluspunkt, da das Reinigen mit der Hand schon ziemlich nervig ist.



Nachgemachtt: Konfetti-Schoko-Gugl
Originalrezept aus dem Buch "Feine Party Gugls"


Süße, kleine, saftige Schoko-Küchlein, gefüllt mit Baiser-Masse und ein Schokoguss obendrauf.
Die Gugls waren super lecker. Da ich keine Zucker-Konfetti hatte, hab ich kleine Kügelchen draufgestreut. 

Von der Baiser Masse ist über die Hälfte übrig geblieben, was nicht im Buch stand. Ein kleiner Vermerk dazu wäre schon hilfreich gewesen. Aber ich hab dann einfach kurzerhand noch ein paar Meringues gemacht.


Zutaten für 18 Gugls:

  • 20 g Butter für die Form

Teig:
  • 60 g Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 1/2 TL Bourbonvanille
  • 60 g Mehl
  • 50 ml Buttermilch

Baiser:
  • 1 Eiweiß
  • 60 g Puderzucker

Glasur:
  • 80 g Zartbitterschokolade
  • 1 TL Kokosfett
  • Dekorkonfetti



1. Die Zutaten vor der Zubereitung auf Zimmertemperatur bringen. Butter in einem Topf zerlassen und die einzelnen Gugelhupfmulden mit einem Pinsel ausstreichen. Backofen auf 180°C vorheizen.

2. Für den Teig die Butter schmelzen, mit Puderzucker und Ei zu einer cremigen Masse aufschlagen. Das Kakaopulver in 3 Esslöffeln heißem Wasser auflösen, mit Salz und Vanille in die Masse geben und verquirlen. Das Mehl sieben und mit der Buttermilch gründlich einrühren. Den Teig vorsichtig mit einem Spritzbeutel in die Gugelhupfformen füllen und im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens ca. 18 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.

3. Das Eiweiß und den Puderzucker mit einem Schneebesen über einem Wasserbad 15 Minuten cremig schlagen. Die Schüssel vom Kochtopf nehmen und weitere 5 bis 10 Minuten kalt rühren. Das Baiser in einen Spritzbeutel einfüllen.

4. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen, das Kokosfett einrühren. Die Gugl nebeneinander stellen, das Baiser vorsichtig in die Löcher der Gugl füllen. Hierbei den Spritzbeutel am Boden ansetzen und darauf achten, dass man das Baiser so von unten nach oben in die Gugl spritzt, dass die Mulde ohne Luftlöcher gefüllt wird. Die Gugl verkehrt herum in die flüssige Schokolade tunken. Mit dem Konfetti bestreuen und trocknen lassen. 


Sonntag, 26. Oktober 2014

Zweierlei Halloween Cupcakes, oder auch: Schoko-Frischkäsecupcakes

Schon in fünf Tagen ist es soweit. Dann gehts wieder los mit schaurig gruseligen Partys, überall geschnitzte Kürbis-Köpfe und verkleidete Kinder, die vor den Türen stehen und Sprüche, wie: "Süßes, sonst gibts Saures" (oder so ähnlich) schreien. Ok, das mit den Kindern ist bei uns bisschen übertrieben, da sie zu uns nicht hinfinden. Außer meine Cousine und mein Cousin, die gleich nebenan wohnen ;)


Was macht ihr eigentlich immer an Halloween? Geht ihr auf eine gruselige Party? Oder gebt sogar selbst eine? Oder ist dieser Tag für euch wie jeder andere auch?
Also bei uns ist dieser Tag nichts besonderes. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, einmal auf einer Halloween Party gewesen zu sein. Aber ab und zu mach ich schon kleine, gruselige Leckereien. Einfach so für uns. Dafür braucht man ja nicht unbedingt eine Party ;)


Letztes Jahr hab ich euch schon zwei Halloween Rezepte gezeigt. Einmal die Granatsplitter Geister und einmal Draculas Blut mit Augäpfeln (Mit Klick auf den Namen kommt ihr zum Rezept)

Auch dieses Jahr hab ich wieder etwas für euch. Nämlich zweierlei Halloween Cupcakes. Der Teig und das Frosting ist bei beiden Variationen gleich, so müsst ihr nicht alles zweimal machen, sondern dekoriert es dann einfach anders. Außerdem sind es zwei Grundrezepte, die nicht aufwenig sind damit alles relativ schnell fertig ist. 


Das Frischkäse-Frosting ist relativ weich. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall das Frosting nach der Herstellung nochmal für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank zu stellen. Oder ihr macht das Frosting gleich, wenn die Muffins im Ofen sind und lässt es dann solange im Kühlschrank, bis die Muffins ausgekühlt sind.

Und wie ich die schaurig gruseligen Cupcakes (ok, sooo gruselig sind sie nun auch wieder nicht) gemacht hab, erkläre ich euch jetzt.



Zutaten für 12 Schokomuffins:

  • 4 EL Kakao
  • etwas Wasser
  • 110 g zimmerwarme Butter
  • 180 g Zucker
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 125 ml Milch

Zuerst den Kakao in eine Schüssel geben und in etwas Wasser auflösen. Am besten das Wasser nach und nach zugeben, bis eine Art Schokopaste entsteht. 

Butter zusammen mit dem Zucker schaumig rühren, anschließend die Eier einzeln hinzugeben und gut weiterrühren. Am besten rührt ihr solange, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann wird der Teig schön fluffig.
Das Backpulver zum Mehl geben und vermischen. Abwechselnd Mehl und Milch zum Teig geben und immer gut verrühren.

Zum Schluss die Kakaomasse gut unterrühren.
Ofen auf 185°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig in den Mulden verteilen. Das Blech in den Ofen schieben und für 20 - 25 Minuten backen. Dabei die Stäbchenprobe nicht vergessen. 

Nach dem Backen die Muffins aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.



Für das Frischkäse-Frosting für 12 Cupcakes:
  • 150 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 300 g Frischkäse
  • etwas rote Pasten-Lebensmittelfarbe
  • etwas orange Pasten-Lebensmittelfarbe
  • Gummi-Schlangen
  • Spinnen und Spinnennetze aus Zartbitterschokolade

Zuerst die Butter zusammen mit dem Puderzucker schön verrühren. Dann den Frischkäse unterrühren. Sobald der Frischkäse drin ist, nur noch kurz rühren, bis sich alles verbunden hat.

Das Frosting in zwei gleichgroße Teile aufteilen. Eine Hälfte rot, die andere Hälfte orange einfärben. Hierbei empfiehlt es sich, die Farben mit einem Zahnstocher hinzuzufügen, da man nur ganz wenig davon benötigt.

Wenn mit Lebensmittelfarben gearbeitet wird, empfiehlt es sich auf jeden Fall Einmalspritzbeutel zu nehmen. Oder, wie ich 1L-Gefrierbeutel.

Nehmt nun einen Gefrierbeutel (oder eben Spritzbeutel), schneidet eine Ecke ab und steckt dort eine Tülle eurer Wahl hinen. Wer will, kann alles auch noch mit einem Klebefilm befestigen.
Nun das orange Frosting hineinfüllen und auf die Hälfte der Cupcakes spritzen.

Für das rote Frosting befestigt ihr ebenfalls eine Tülle in einem Gefrierbeutel. Bevor ihr jedoch das Frosting einfüllt, malt ihr (mithilfe eines Zahnstochers) an den Innenseiten des Beutels zwei ca. 1 cm breite, gegenüberliegende Streifen mit der roten Lebensmittelfarbe. Anschließend vorsichtig das rote Frosting einfüllen und auf die zweite Hälfte der Cupcakes spritzen.

Jetzt müssen die Cupcakes nur noch dekoriert werden. Für die orangenfarbenen habe ich vorher Spinnen und Netze aus Schokolade gemacht. Dafür einfach etwas Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen. Dann gewünschte Formen mit einem Gefrierbeutel, bei dem ihr eine Ecke ganz fein abgeschnitten habt, oder mit einem kleinen Spritzbeutel aus Backpapier gewickelt, auf Backpapier spritzen.

Die roten Cupcakes hab ich mit kleinen Gummi-Schlangen dekoriert. Eigentlich wollte ich Augäpfel. Die gabs aber nicht. Die Schlangen sind von Haribo und heißen "Crazy Python". 




Ihr könnt die Cupcakes natürlich auch ohne Farben und Schnickschnack machen, oder auch nach Wunsch abändern. Wie gesagt, es handelt sich bei den Muffins, sowie dem Frosting um ein Grundrezept. ;)


Freitag, 24. Oktober 2014

Herbstlicher Flammkuchen mit Hokkaido-Kürbis

Ich sitze gerade in meinem Bett, eingekuschelt in der Bettdecke mit einem leckeren, heißen Tee. Draußen ist es einfach so kalt und ungemütlich, auch die Sonne zeigt sich kaum mehr. Aber dafür kann man es sich drinnen umso gemütlicher machen. Und das liebe ich einfach am Herbst. 


Und zu einem gemütlichen Abend gehört auch leckeres, gemütliches Essen. Bereits im Mai habe ich euch ein Rezept für klassische Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck vorgestellt. Vor kurzem hab ich es bisschen abgewandelt... und herausgekommen sind Flammkuchen mit Hokkaido-Kürbis.



Zutaten für vier kleine Flammkuchen:

  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Wasser
  • 1/2 TL Salz

  • 1 Becher Schmand
  • ein kleines Stück Hokkaido-Kürbis
  • 1 - 2 rote Zwiebeln
  • 200 g Speckwürfel

Das Mehl mit Eier, Olivenöl und Salz vermischen und nach und nach soviel Wasser hinzugeben, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und für ungefähr eine dreiviertel Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal mit einem Sparschäler feine Streifen vom Kürbis abschneiden. Die Schale könnt ihr dran lassen. 
Zwiebel in Ringe schneiden.


Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig in vier Teile schneiden, dünn und rund ausrollen. Dabei nicht zu sehr kneten, da sich der Teig dann nicht mehr richtig ausrollen lässt und sich immer wieder zusammen zieht. 

Den Schmand auf die Teigkreise verstreichen. Dann Kürbisstreifen, Zwiebelringe und Speckwürfel darauf verteilen. 

Die belegten Flammküchlein auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und in den Ofen schieben. Für ca. 10 - 15 Minuten backen, bis sie schön knusprig sind und leicht braun werden.
Dabei immer nur ein Blech in den Ofen schieben.



Montag, 20. Oktober 2014

{Übern Tellerrand} Jakobsmuschel mit Paprika-Panna Cotta von Melina

Heute ist es wieder soweit, ich darf wieder einen Gast begrüßen. Dieses mal hat Melina von Melina's süßes Leben etwas gezaubert. Auf ihrem Blog findet man viele tolle Torten-Rezepte, aber auch Herzhaftes. Schaut einfach mal bei ihr vorbei, ihr werdet begeistert sein ;)

Ihr Rezept, dass sie uns heute mitgebracht hat, schmeckt sicherlich nicht nur sehr lecker, sondern macht für die Augen auch richtig was her! Ich könnte es mir auch gut als Vorspeise (oder durch die Abwandlung auch als Hauptspeise) für ein edles Weihnachts-, oder Sylvestermenü vorstellen.



Fingerfood Deluxe: Jakobsmuschel mit Paprika-Panna Cotta

Halli Hallo ihr Zuckersüßen Leser!

Ich bin Melina von Melina’s süßes Leben (http://melinas-suesses-leben.blogspot.de)  und blogge dort über Kochen, Backen und andere Annehmlichkeiten des Lebens. Ich freue mich sehr, heute bei Betti zu Gast sein zu dürfen, da ihr Blog immer mit so viel Liebe geschrieben ist, dass es eine Freude ist, hier vorbei zu schauen.

Ich bin heute mal nicht süß sondern etwas herzhaft unterwegs und habe für euch eine ganz einfach zubereitete Vorspeise, die trotzdem ganz schön was daher macht: Jakobsmuscheln mit Paprika Panna Cotta. Außerdem zeige ich euch eine kleine Abwandlung, wie das Rezept auch als Hauptspeise funktioniert!




Ihr braucht erst einmal folgende Zutaten:

Frische Jakobsmuscheln – pro Person 1-2 Stück
2 Paprika (rot und gelb)
2 x 100ml Sahne
2 x 50ml Milch
2 x 2 Blatt Gelantine
2 x 1 Knoblauchzehe,
Salz, Pfeffer, Curry, Paprikapulver, Chili


Wir starten mit der Panna Cotta. Ihr habt sicherlich bei der Zutatenliste gemerkt, dass ich alles 2mal angegeben habe. Ich mache einmal eine rote und einmal eine gelbe Panna Cotta. Wem dies zu aufwendig ist, der kann auch einfach die Zutaten so verdoppeln und nur eine machen (dann aber 2 rote oder 2 gelbe Paprika nehmen).


Pro Panna Cotta:

Die Paprika jeweils entkernen und mit dem Sparschäler schälen. In kleine Stücke schneiden und mit der ebenfalls klein geschnittenen Knoblauchzehe in etwas Butter dünsten. Milch und Sahne hinzufügen und aufkochen lassen, bis die Paprika weich genug ist. Mit einem Stabmixer klein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei der Roten Panna Cotta mit Paprika, bei der Gelben mit Curry würzen.

Gelantine in kaltem Wasser einweichen und in die noch warme Masse geben. Jetzt füllt ihr sie entweder in schöne Finderfood Gläser oder in kleine Schälchen, Tellerchen, Tässchen. Lasst eurer Kreativität mal freien Lauf. Ich habe z.b. "den Rest" in  Mini-Gugel Förmchen gefüllt. Sieht auch sehr schick aus!


Wer einen tollen Effekt haben möchte, legt das Gläschen beim ersten Einfüllen etwas schief. Wenn diese erste Panna Cotta dann fest ist gebt ihr einfach nur noch die andere Schicht darauf und schon habt ihr eine schönere Optik!


ACHTUNG! Wenn ihr die 2-farbige Panna Cotta herstellt, müsst ihr darauf achten, dass die erste Schicht auch wirklich fest ist, bevor ihr die andere darauf gebt. Zum Abkühlen würde ich mind. 1 Stunde einplanen.


Kurz vor dem Servieren werden die Jakobsmuscheln zubereitet. Dafür etwas Butter in eine Pfanne geben und auf hoher Stufe erhitzen. Die Jakobsmuscheln von beiden Seiten salzen und pfeffern und dann scharf – von jeder Seite ca. 2 Minuten – anbraten. Sie sollen innen noch glasig sein.

Jetzt geht es nur noch ans anrichten.



Bei mir gab es das Gericht auch noch mal als Hauptspeise. Dafür habe ich mein Rezept für die leckerste Pasta der Welt gemacht (Klick: http://melinas-suesses-leben.blogspot.de/2014/03/die-schnellste-und-leckerste-pasta-der.html)




Viel Spaß mit dem Rezept!

Melina


Liebe Melina, vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Das wird es mit Sicherheit auch mal bei uns daheim geben ;)


Samstag, 18. Oktober 2014

11 Fragen an mich & 11 Fragen an euch

Ich finde, es wird wieder einmal zeit für einen etwas persönlicheren Post. Dazu kommt der Post bei Sophie von Sophie Kunterbunt genau richtig. Sie selbst hat 11 persönliche Fragen beantwortet und gleichzeitig 11 neue Fragen gestellt, die jeder beantworten darf, der mag. 

Auch ich werde am Ende 11 neue Fragen stellen, die ihr gerne in einem Blogpost beantworten dürft. Schreibt mir einfach den Link dazu unten in den Kommentaren.





Und los geht's ;)


1. Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Was ist deine Lieblingsjahreszeit?

Hmm, das ist eine sehr schwierige Frage, da ich eigentlich alle Jahreszeiten gern mag. Den Frühling, da dann alles wieder schön grün wird und viele tolle Blumen blühen. Den Sommer zum baden. Und im Herbst und Wird es schön kuschelig.

Wenn ich mich aber wirklich entscheiden müsste, dann ist meine Lieblingsjahreszeit der Frühling.


2. Wie lang dauert bei dir die Arbeit eines kompletten Blogbeitrags. Von den Ideen bis zur Veröffentlichung?

Auch das ist gar nicht mal so einfach zu beantworten, da ich praktisch immer auf der Suche nach neuen Ideen und auf Inspirationssuche bin.
Bis ich dann die Leckerei zubereitet, fotografiert, Fotos bearbeitet und den Post geschrieben hab, können schon mal 3-5 Stunden vergehen. Je nach Gericht dauert es auch mal länger.


3. Zum Frühstück - süß oder salzig?

Ess ich beides gern. Wenn ich mich aber entscheiden muss dann salzig - Rührei von den Eiern unserer Hühner mit kross gebratenem Bacon.


4. Welche Nationalität kommt bei dir am meisten auf den Teller?

Eindeutig Italienisch. Bei mir gibts sehr oft Pasta und Pizza.


5. Wie steht deine engste Familie zum Thema Bloggen?

Meine ganze Familie steht hinter mir und unterstützt mich. Sie freuen sich immer mit mir, wenn ich wieder mal erzähle, dass ich immer mehr Leser bekomme und mein Blog immer beliebter wird :)


6. Hälst du dich beim Backen und Kochen lieber genau ans Rezept oder bist du da nicht so genau?

Beim Kochen gar nicht. Da wird eigentlich immer was verändert. Beim backen halte ich mich lieber genauer ans Rezept. Hier hab ich Angst, dass der Teig nicht fest wird, oder etwas anderes schief geht.^^


7. Welches Produkt steht schon ganz lange auf deiner Wunschliste?

Auf jeden Fall ein Reiseobjektiv.


8. Einige Leute kaufen ja schon nach Weihnachten die Geschenke fürs nächste Jahr. Wie ist es bei dir? Hast du schon Weihnachtsgeschenke für die Liebsten?

Ich mache mir zwar schon jetzt im Oktober ein paar Gedanken, wem ich was schenke, aber im Endeffekt besorge ich die ganzen Geschenke immer in letzter Minute.


9. In welches Land/welche Gegend fährst du im Winterurlaub?

In den Winterurlaub fahre ich eher selten. Wenn dann kurz zum Skifahren in die Berge (ist ja nicht weit von mir). Aber ich würde gerne mal in ein warmes Land fliegen, wenn es bei uns so richtig kalt und frostig ist.


10. Jeans und Hosen oder Röcke und Kleider?

Im Alltag eher Jeans, zum Ausgehen und in meiner Freizeit auch gerne mal ein Kleid.


11. Wo kaufst du am liebsten Wohnungseinrichtung ein?

Ich habe noch keine eigene Wohnung, deshalb kann ich diese Frage auch noch nicht eindeutig beantworten.
Aber die Möbel aus meinem Zimmer stammen zu ca. 80% von Ikea. Auch Deko kaufe ich dort gerne.




Das waren meine Antworten. Und hier die Fragen an euch:

1. Was tust du lieber: Kochen oder backen?
2. Was ist dein absolutes Leibgericht?
3. In welchem Land, oder welchem Ort wolltest du schon immer mal Urlaub machen?
4. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche und wie viel?
5. Gehst du gerne auswärts essen?
6. Was machst du beruflich?
7. Auf was könntest du auf keinen Fall verzichten?
8. Bist du lieber daheim und machst es dir gemütlich, oder lieber immer unterwegs und unter Leute?
9. Mit wem würdest du gerne ein Menü zaubern?
10. Lieber Campen, oder in ein schickes Hotel?
11. Gibt es irgendetwas, das du sammelst?


Ich würde mich total freuen, wenn ihr mitmacht und bin schon gespannt auf eure Antworten ;)
Auf den Fotos seht ihr übrigens meine geliebte Minka, die mittlerweile schon um die 17 Jahre alt ist (genau wissen wir es leider nicht) und immer noch fit wie ein Turnschuh ist <3 

Donnerstag, 16. Oktober 2014

{Rezension} Zauberhafte Backideen und Tomaten-Feta-Muffins

Statt Pralinenmischung oder Blumenstrauß etwas selbst gemachtes zu verschenken - ganz unter diesem Motto hat das Aurora Backteam Rezepte entwickelt und ein tolles Backbuch mit über 200 Seiten im Südwest Verlag herausgebracht.


Zauberhafte Backideen
Backen, verpacken, glücklich machen!

südwest | Aurora Backteam | 23 x 25,5 cm | 208 Seiten | dünner Pappeinband | ISBN: 978-3-517-09295-9



"Ein selbst gebackener Keks sagt manchmal mehr als tausend Worte. Aber auch Brötchen, Muffins und Cupcakes werden jetzt zum Überbringer süßer Nachrichten: ob Frühstückshörnchen für Mama, Glückskekse für Geburtstagskinder oder Lebkuchenbriefe für den Nikolaus - mit den Back- und Dekoideen von AURORA machen Sie aus einem kleinen Gebäck eine große Botschaft.

Hier finden Sie mehr als 70 verführerische Backrezepte und dazu viele unkomplizierte Bastelideen für eine persönliche Verpackung der wundervollen Köstlichkeiten. Mit den beiliegenden Kreativbögen zum Ausschneiden und den Kopiervorlagen können Sie sofort loslegen und ihre Lieben eine große Freude bereiten. Ganz nach dem Motto: Backen, verpacken, glücklich machen!"

Copyright by südwest


Inhalt und Rezepte

Selbstgemachte Geschenke kommen immer von Herzen. Außerdem machen sie viel glücklicher. Genau darum geht es hier in diesem Buch. Egal, ob für die beste Freundin, für Mama, oder als kleines Mitbringsel zum Kaffee. Unter den 79 Rezepten ist für jeden Einzelnen etwas dabei.

Die Rezepte sind auf sechs Kategorien aufgeteilt:

  • Süßes für zwischendurch
  • Mit besten Wünschen
  • Frühstück
  • Draußen
  • Ostern 
  • Weihnachten

Copyright by südwest


Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet. Arbeits-, Back-, Geh-, Kühl- und Ruhezeiten stehen (bei Bedarf) gleich ganz oben. Sehr praktisch, da es ja manchmal auch schnell gehen muss, wenn man kurzfristig eingeladen wurde und ein blitzschnelles last-minute Geschenk her muss. Aber auch hierfür gibt es passende Rezeptideen.

Und diese reichen von Rosmarincracker zu Himbeer-Zitronen-Sandwiches, über Espresso-Schokoladen-Törtchen, bis hin zu Muffins mit Bacon & Egg. Von herzhaft bis süß ist alles dabei, wobei die süßen Rezepte deutlich überwiegen.


Copyright by südwest


Fotos und Aufmachung

Die ganze Gestaltung dieses Buches entspricht genau meinem Geschmack! Jede Kategorie ist mit einer anderen pastelligen Farbe gestaltet. So weiß man beim Aufschlagen des Buches immer, in welcher Kategorie man sich befindet.

Die Fotos sind ebenfalls richtig toll. Oft wird darauf auch ein Verpackungs- oder Dekobeispiel gezeigt. Damit man dies ganz einfach selber nachmachen kann, gibts extra im hinteren Teil des Buches einen "Bastelanhang". Hier findet man Kopiervorlagen für Fähnchen, Tütchen, Etiketten, Anhänger, Cupcake-Wrapper, Einladungen und vieles mehr. Außerdem steht praktischerweise gleich dabei, um wieviel Prozent die Vorlage vergrößert werden muss.

Und als ob das noch nicht reichen würde, ist auch noch ein kleines Extra-Heft hinten im Buch, das Anhänger, Etiketten und Tischkärtchen enthält. Das beste daran ist, dass dies auf eine festere Pappe gedruckt wurde. Somit muss man nur noch ausschneiden und dekorieren.

Damit die Vorlagen schnell gefunden werden, steht unter den entsprechenden Rezepten, auf welcher Seite man sie findet.



Nachgemacht: Tomaten-Feta-Muffins
Originalrezept aus dem Buch "Zauberhafte Backideen"


Diese Muffins waren sehr lecker. Wir haben sie noch warm mit Butter gegessen. Ich kann sie mir aber auch sehr gut als Beilage zum Grillen vorstellen.

Zutaten für 12 Muffins:
  • 80 ml Olivenöl
  • 250 g Magerquark
  • 75 ml Milch
  • 2 Eier (Größe M)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 150 g Feta
  • 300 g Aurora Weizenmehl Type 405 Klassik
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Kirschtomaten

Öl mit Quark, Milch und Eiern verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Rosmarin waschen, die Nadeln von den Zweigen streifen und fein hacken. Die getrockneten Tomaten klein schneiden. Den Feta würfeln. Mehl mit Backpulver mischen. Mit den getrockneten Tomaten, zwei Dritteln des Fetwas sowie Rosmarin Zügig unter die Quark-Öl-Masse rühren.

Ein Muffinbackblech gut mit Öl einfetten und bemehlen. Den Teig gleichmäßig in die Eintiefungen füllen. Mit einem Löffel kleine Mulden in den Teig drücken. Die Kirschtomaten waschen, ihalbieren und mit dem restlichen Feta in die Mulden setzen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C, Umluft: 180°C) ca. 25 Minuten auf der unteren Schiene backen. Nach dem Backen noch mit etwas Rosmarin garnieren.



Montag, 13. Oktober 2014

Leckeres mit Schweizer Käse: Tilsiter-Creme auf Cracker

Bestimmt habt ihr schon vom "Blog-Event CII – Schweizer Käse Sehnsucht" auf Zorras Blog  "1x umrühren bitte aka Kochtopf" gehört, oder gelesen. Verbloggt werden soll ein Rezept mit einem der 12 original Schweizer Käsesorten. Ich hatte übrigens das Glück, noch eins von 24 Käse-Paketen mit je einem original Schweizer Käse zu ergattern. Mein Inhalt war ein Schweizer Alpen Tilsiter. Also musste ich mir ein Rezept mit diesem ausdenken. Herausgekommen ist eine leckere Tilsiter-Creme, die sich auf gesalzene Cracker hervorragend als Fingerfood zum Aperitif, aber auch als Brotaufstrich super eignet.


Man sollte jedoch ein bisschen Zeit mitbringen. Hergestellt ist die Creme zwar schnell, um schön fest zu werden, sollte sie aber einige Zeit im Kühlschrank verbringen. Man kann die Creme auch schon am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank lassen.




Zutaten:

  • 150 g Schweizer Alpen Tilsiter
  • 4 - 5 Stängel frische glatte Petersilie
  • 80 g Mascarpone
  • 180 g Schmand
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • gesalzene Cracker (optional)

Tilsiter fein reiben, Petersilie fein hacken und in eine Schüssel geben. Mascarpone und Schmand mit hinzu geben und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sahne steif schlagen und anschließend unter die Käse-Masse heben. Für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Anschließend die Creme entweder als Brotaufstrich verwenden, oder mit zwei Löffel kleine Nocken ausstechen und auf gesalzene Cracker drapieren. Die Nocken mit kleinen Petersilienblättchen dekorieren und frisch gemahlenen Pfeffer darüberstreuen.



Das Blog-Event läuft übrigens noch bis zum 15.10.14. Vielleicht hat ja jemand von euch auch noch kurzfristig Lust mitzumachen? 
Ich freue mich schon auf die Zusammenfassung und bin gespannt, wie viele tolle Käse-Rezepte zusammen gekommen sind.



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Fremdgebloggt: Saftige Kürbis-Brownies

Heute bin ich wieder zu Gast. Und zwar bei Steph und ihrem "kleinen Kuriositätenladen". Es ist mir wirklich eine Ehre und ich bin schon richtig gespannt, wie mein Rezept ankommt. Im heutigen Gastbeitrag könnt ihr auch noch ein bisschen was über mich lesen.


Gezaubert hab ich richtig leckere und saftige Kürbis-Brownies. HIER kommt ihr zum Rezept und meinem Gastbeitrag beim kleinen Kuriositätenladen. Zugegeben, ich hätte nie gedacht, dass Kürbis in Kuchen sooo gut schmecken kann. Aber ehrlich gesagt hab ich auch noch nie Pumkin Pie und Co. ausprobiert. Kürbis war bei mir immer herzhaft. Bis jetzt.


Die Brownies mussten auch von jedem probiert werden, der gerade in meiner Nähe war. Oma und Opa. Später auch Mama, Pama und Herr M. Und es war keiner dabei, der nicht noch ein zusätzliches Stück mochte.
Den Rest brachte ich dann am nächsten Tag mit in die Arbeit. Und die Brownies waren Ratz Fatz verputzt. Und das soll schon mal was heißen.


Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Gastbeitrags ;)


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...