Montag, 1. September 2014

[Übern Tellerrand] Tartelettes mit Reineclauden von Jeanette

Heute ist es wieder so weit, ich darf einen weiteren Gast vorstellen: Jeanette von "Cuisine Violette". Auf ihrem Blog veröffentlicht sie Rezepte für herzhafte Gerichte, aber auch für Gebackenes. Sie zeigt uns aber auch ihre Ernteerfolge von ihrem Balkon. Und da ist allerhand leckeres Gemüse dabei ;)

Die Liebe Jeanette hat uns heute übrigens Tartelettes mit Reinesclauden mitgebracht. Was Reineclauden sind? Das erfährt ihr nun von Jeanette.




Tartelettes mit Reineclauden
Reineclauden? Was ist jetzt das schon wieder?
Wenn Ihr Euch das auch gerade gefragt habt, keine Sorge, bis vor wenigen Wochen wusste ich das auch noch nicht!
Hallo Zusammen!
Ich bin Jeanette von der Cuisine Violette und ich freue mich riesig, dass ich heute auf homemadeandbaked zu Gast sein darf. Meinen kleinen Foodblog habe ich Ende 2013 gegründet um dort meinem großen Hobby zu frönen: Kochen und Backen und das am liebsten für Familie und Freunde! Ich beschäftige mich unheimlich gerne mit Lebensmitteln und deren Zubereitung, probiere gerne neue Dinge aus und versuche ständig etwas dazuzulernen. Gelegentlich erzähle ich dort auch von meinen ersten Versuchen als Hobbygärtnerin im Gemüseanbau...
Zurück zur Ausgangsfrage: Was sind Reineclauden? Es sind Edelpflaumen bzw. eine Unterart der Pflaume. Sie sind rund, grün und vom Geschmack herrlich süß bis leicht säuerlich. Wie gesagt, ich kannte sie bis vor ein paar Wochen auch noch nicht. Erst durch einen anderen Backblog wurde ich auf diese Frucht aufmerksam, und als ich sie dann bei meiner Obst- und Gemüsedame eine probieren durfte war ich sofort Fan! Deswegen habe ich Euch heute auch ein Rezept für Tartelettes mit Reineclauden mitgebracht. Ich wünsche Euch viel Freude damit.

Zutaten: Für vier Tartelettes (12cm Durchmesser)
  • 300g Reineclauden
  • 300g Mehl
  • 190g Butter (kalt)
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Mehl zum Arbeiten
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Dafür braucht Ihr noch 500ml Milch und etwas Zucker)
  • Tartelettes-Förmchen mit Hebeboden

Zubereitung:
  1. Aus Mehl, Butter, Zucker, Ei und Vanillezucker einen glatten Teig herstellen. Am besten, wie bei klassischem Mürbeteig, mit den Händen kneten, aber zügig arbeiten da die Butter sonst zu weich wird! Die fertige Teigkugel in Frischhaltefolie einpacken und für ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  2. Die Reineclauden waschen und in der Mitte zerteilen um den Stein zu entfernen.
  3. Den Pudding nach Packungsanleitung zubereiten.
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit Hilfe des Mehls auf ca. 0,5-0,8 cm ausrollen. Ob ihr jetzt den Teig vorher in vier Teile teilt oder erst ausrollt und dann zerschneidet ist ganz egal.
  5. Die einzelnen Förmchen mit dem Teig auslegen. Dabei darauf achten, dass der Teig gleichmäßig dick verteilt ist. Extratipp: Bei den meisten Tartelettes-Förmchen hat man einen „scharfen“ Rand, so dass man einfach mit dem Nudelholz darüberrollt um überschüssigen Teig perfekt abzutrennen.
  6. Den warmen Pudding in die Förmchen füllen und die Reineclauden-Hälften hineinlegen.
  7. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C Grad Ober-, Unterhitze ca. 40-45 Minuten backen.


Am besten schmecken sie wenn sie noch warm sind...
Ihr könnt sie auch problemlos im Kühlschrank aufheben, dann einfach kurz vor dem Servieren nochmal in den Backofen, damit sie sich leicht aufwärmen.
Vielen Dank liebe Bettina, dass du mir hier ein Plätzchen auf deinem wunderschönen Blog eingerichtet hast!

Die Tartelettes sehen so lecker aus, Liebe Jeanette! Und ich glaube, dass das nicht nur ich so sehe ;) Ich habe dir sehr gerne ein kleines Plätzchen hier eingerichtet. Vielen Dank für deinen Gastbeitrag!


Mehr über die Aktion "Übern Tellerrand" erfährt ihr hier: KLICK


Samstag, 30. August 2014

Quarkbällchen (oder eher Quarkmurmeln) nach Omas Rezept

Jeder kennt sie: Leckere Rezepte von Oma, die schöne Kindheitserinnerungen hervorrufen. Bei mir sind dies einige. Neben Butterplätzchen Zwetschgendatschi gehören auch Quarkbällchen dazu. Und Rezepte von Oma sind doch immer die besten, oder? ;)

Heute gibts aber keine normalen Quarkbällchen, denn meine sind etwas zu klein geraten. Also eigentlich sind es dann Quarkmurmeln. Mit einem Haps im Mund. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie das "Formen" mit einer Spritztülle funktioniert. Und es funktionierte sogar sehr gut. Und rund sind sie auch noch geworden ;)

Natürlich könnt ihr die Bällchen auch mit einem Eisportionierer, oder zwei Löffeln formen.



Die Quarkmurmelchen haben sich bei mir im Fett sogar selbst gedreht. Wenn das bei euch nicht so ist, müsst ihr einfach mit einer Schaumkelle nachhelfen. Wichtig ist, dass ihr nicht zu viel Bällchen auf einmal ins Fett gebt, da sie noch ein bisschen aufgehen.


Quarkbällchen nach Omas Rezept


Zutaten:

  • 500 g Quark
  • 500 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 4 Eier
  • Fett zum frittieren
  • Etwas Zimt und Zucker zum wälzen
Quark, Mehl, Zucker, Salz und Eider in eine Schüssel geben und zu einem Rührteig verarbeiten. 


Das Fett in einem Topf, oder einer Fritteuse heiß werden lassen. Zum testen, ob das Fett heiß genug ist, einfach einen Holzspieß ins Fett tauchen. Steigen Bläschen auf, hat das Fett die richtige Temperatur.

Den Teig in einen Dressiersack mit runder Spritztülle geben. Dressiersack über das heiße Fett halten, etwas Teig herausdrücken und kleine Portionen mit einem Messer abschneiden. Das Messer dabei immer wieder ins Fett tauchen, damit der Teig nicht daran kleben bleibt.

Die Bällchen sollten sich im Fett alleine drehen. Tun sie das nicht, dann mit einer Schaumkelle etwas nachhelfen.


Quarkbällchen im Fett so lange backen, bis sie schön goldbraun sind. Anschließend in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel geben.

So lange die Bällchen noch warm sind in Zimt und Zucker wälzen.


Mittwoch, 27. August 2014

Räucherlachs Blätterteig Schnecken

Meint ihr, dass der Sommer nochmal zurück kommt? Oder ist der Herbst nun schon da? Also ich bin ja der festen Überzeugung, dass es nochmal warm wird. Ich meine HALLO?! Wir haben Ende August, sind mitten in den Sommerferien (auch wenn ich keine habe) und eigentlich auch mitten in der Hochsommer-Zeit... Und ich sitze gerade hier mit einer großen Kanne heißem Tee und friere... Also BITTE lieber Sommer, komm unbedingt wieder zurück und schenke uns noch ein paar sonnig warme Badetage! Schließlich habe ich im September noch zwei Wochen Urlaub und will diesen nicht nur eingekuschelt auf der Couch verbringen, dafür ist dann der Winterurlaub da ;)


Aber was hat DAS mit meinem heutigen Post zu tun? Eigentlich nicht viel, denn die Räucherlachs Blätterteig Schnecken eignen sich für jedes Wetter und jede Jahreszeit. Egal ob schnell zwischendurch, zum Aperitiv, als Fingerfood, mit einem Salat als Vorspeise, als Mitbringsel, zur Brotzeit dazu usw. Aber ganz besonders eignen sich die kleinen Schnecken auch fürs Picknick. Und nun sind wir beim Thema. Die liebe Stephie vom Blog "Meine Küchenschlacht" veranstaltet gerade ein Blogevent mit dem Thema "Lust auf Picknick?" Na klar habe ich Lust auf Picknick! Und deshalb schicke ich meine Räucherlachs Blätterteig Schnecken mit ins Rennen. Es wurden übrigens schon viele leckere Rezepte eingereicht. Vielleicht habt ihr ja auch noch was passendes? Stephie würde sich bestimmt freuen :)


Räucherlachs Blätterteig Schnecken



Zutaten für 1 Backblech:

  • 275 g Blätterteig (1 Rolle)
  • 200 g Räucherlachs
  • 100 g Frischkäse
  • etwas Dill (frisch oder getrocknet)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleines Ei
Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Blätterteig auf dem Arbeitsplatz auslegen und mit dem Frischkäse bestreichen. Mit Dill bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Nun den Lachs darauf verteilen. Wenn nicht alles mit Lachs bedeckt ist, ist das gar nicht schlimm.

Den Blätterteig von der längeren Seite her zusammenrollen.

Die Blätterteigrolle mit einem scharfem Messer ca. 1 - 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Es hilft auch, das Messer vorher in Wasser zu tauchen und dann schneiden.

Blätterteigschnecken mit etwas Abstand auf das Backblech legen. Das Ei verquirlen und die Schnecken damit bestreichen. Für ca. 25 Minuten im Backofen goldbraun backen.



Ihr seht schon, die Blätterteig Schnecken sind schnell gemacht und eignen sich deshalb auch super, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt, oder wenn man Abends Lust auf eine Knabberei bekommt.
Am besten schmecken sie übrigens noch warm.



Zum Lust auf Picknick?-Event von Stephie kommt ihr übrigens HIER.


Montag, 25. August 2014

[Übern Tellerrand] Vanille-Marillen Muffins mit Schoko-Frischkäsehaube von Jens

In der nächsten Zeit bekomme ich Besuch, hier auf meinem Blog. Immer wieder werden euch hier Gastblogger tolle Rezepte vorstellen. Keine Angst, von mir hört ihr nach wie vor ;) Aber zur Zeit hab ich einfach ein "Sommertief". Vielleicht habt ihr es ja schon gemerkt, dass in der letzten Zeit immer weniger Beiträge von mir kamen. Aber ich hab auch schon wieder ein paar Rezepte für euch vorbereitet. Gut, letztes Jahr um die Zeit hatte ich schon ein paar Gastblogger, aber seit dem niemanden mehr hereingelassen.

Heute gehts los. Heute darf ich meinen ersten Gast auf meinem Blog begrüßen, der im Rahmen der Aktion "Übern Tellerrand" entstand: Jens. Jens schreibt normalerweise auf seinem Blog "Rohstoffverarbeitender Betrieb". Ganz besonders toll finde ich, dass er viel Wert darauf legt, nur natürliche und selbstgemachte Zutaten zu verwenden. Es gibt Rezepte für Eis, Süßes, aber auch herzhaftes. Alles bunt vermischt. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal bei ihm vorbei zu schauen.

Und jetzt gebe ich das Wort an Jens weiter :)


Bettina ich danke Dir vielmals, dass Du mir die Chance gegeben hast hier eines meiner Küchenexperimente vorzustellen. Aber bevor ich damit beginne stelle ich mich kurz bei Euch vor.
Mein Name ist Jens und ich betreibe in meiner Freizeit den Blog Rohstoffverarbeitender Betrieb. Dort stelle ich diverse meiner Küchenexperimente vor, die ein glückliches Ende genommen haben und somit das Licht der Öffentlichkeit erblicken dürfen. Weil ich sehr experimentierfreudig bin und öfter mal ganz skurrile Arbeitsfelder für mich entdecke sind bei mir viele unterschiedliche Artikel zu diversen Themen zu finden. Das Hauptaugenmerk liegt bei mir aber unbedingt auf dem Handgemachten!
 
Im Rahmen dieser Experimente sind auch die heutigen Vanille-Marillen Muffins mit Schoko-Frischkäsehaube entstanden. Eher aus einer Not heraus, weil ich mal wieder auf dem Markt viel zu großzügig eingekauft habe. Es standen noch reichlich Marillen in der Küche, welche wir bis dahin nicht geschafft hatten zu essen. Ich habe also begonnen zu überlegen, wie eine standesgemäße Resteverwertung wohl aussehen könnte.
 
Ich bin ein Vanille-Fan und folglich mag ich alles, was richtig lecker nach Vanille schmeckt. Was lag da näher als diese Muffins mit beidem zu machen: Meiner Vanille und den Marillen, die mich schon flehend anschauten. Aber Vanille-Muffins mit einer kleinen Fruchteinlage schien mir zu langweilig. Da musste noch etwas spektakuläreres her. Um ein bisschen dem Trend zu folgen habe ich mich erstmalig entschlossen, meinen Muffins etwas oben drauf zu geben. Das Ergebnis war eine Haube aus hausgemachtem Frischkäse und Kakao. Seitdem ich entdeckt habe, wie einfach es ist Frischkäse selber herzustellen, mache ich das nun regelmäßig. Auf diesem Wege ist immer eine Portion Frischkäse im Hause, wenn man sie benötigt.


Nun aber bitte mal zur Sache kommen, Jens. Die Muffins sind im Grunde kein spektakuläres Rezept. Der Schöne an diesem Rezept ist, dass sie durch die enthaltenen Marillen auch nach 2 Tagen immer noch schön saftig sind. Ideal wenn man gleich ein paar mehr machen möchte, sie aber ein paar Tage aufbewahrt. Wer keine Marillen mag oder gerne sein Lieblingsobst zum Einsatz bringen möchte ist herzlich willkommen. Die hier beschriebenen Marillen können ganz einfach durch dieselbe Menge Eures Lieblingsobstes ersetzt werden.
 
Zutaten für 12 Muffins:
 
  • 200g Mehl
  • 180g hausgemachter Vanillezucker
  • 150g Joghurt
  • 90g weiche Butter
  • 3 Eier
  • Das Mark von 2-3 Vanilleschoten
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 250g Marillen ungeputzt
 
Zuerst müssen die Marillen natürlich gewaschen und entsteint werden. Anschließend schneidet Ihr sie in kleine Stücke, damit sie nachher besser und vor allem gleichmäßig dem Teig untergehoben werden können (in Achtel schneiden reicht absolut aus).
Die Muffins sind dann sehr einfach hergestellt. Zuerst gebt Ihr die Butter, die Eier, das Vanillemark und den Vanillezucker in eine Rührschüssel und verrührt alles mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine, bis sich eine cremige Masse ergibt. Bei den Vanilleschoten müsst Ihr je nach aktuell verfügbarer Ware entscheiden ob Ihr zwei oder drei nehmt. Schmeckt Eure Vanille sehr intensiv und enthält sie viel Mark, dann reichen 2 Schoten. Ansonsten tendiere ich eher zu drei Schoten. Die Muffins sollen am Ende schliesslich ordentlich danach schmecken.

  
Dann wird der Joghurt dazu gegeben und mit der cremigen Ei-Butter-Vanille-Zucker Masse verrührt. Abschließend gebt Ihr noch das Mehl und Backpulver hinein und verrührt erneut alles miteinander, bis sich ein gleichmäßiger Teig ergibt.
Ist das geschehen werden die zerkleinerten Marillen untergehoben und der Muffinteig ist fertig.
Entweder legt Ihr nun in die Vertiefungen des Muffin-Backbleches Papiereinsätze, so mache ich es zum Beispiel, oder ihr fettet die Vertiefungen aus, damit die Muffins am Ende auch wieder heraus wollen. Dann wird der Teig gleichmäßig auf 12 Vertiefungen verteilt und kann ab in den Backofen. Bei Umluft sollte der Backofen auf 160-170 Grad gestellt werden, je nachdem ob ihr einen normalen oder etwas unterdurchschnittlichen Heizer in der Küche stehen habt. In der Hinsicht sind die Öfen leider alle sehr unterschiedlich. Nach ungefähr 20 Minuten sind sie fertig. Um dies aber vorab zu prüfen, sollte die Teigprobe mit dem Holzstab oder etwas ähnliches gemacht werden, um wirklich sicher zu gehen dass die Muffins wirklich durch sind.

  
Die Muffins müssen nun vollständig auskühlen, bevor die Frischkäsehaube ins Spiel kommt. Wenn die Muffins zu warm sind verflüssigt sich der Frischkäse etwas und nach kurzer Zeit sieht er nicht mehr schön aus, sofern er sich überhaupt oben halten kann.

  
 
Zutaten für die Schoko-Frischkäsehaube:
 
  • 250g Frischkäse
  • 14g Kakaopulver
  • 20g Vanillezucker
 
Wenn es dann aber mit den Muffins soweit ist, werden die angegebenen Zutaten für die Frischkäsehaube einfach nur zusammengerührt und das war es auch schon. Es ist kein großes Geheimnis oder Zauberei dabei. Allerdings empfehle ich immer wieder bei solchen Kombinationen, dass Ihr unbedingt einen Kakao verwenden solltet, dessen Geschmack Euch persönlich zusagt. Mit den hier verwendeten Zutaten könnt Ihr seinen Eigengeschmack leider nicht verändern oder überdecken. Ihr schmeckt am Ende seine persönliche Note und wenn die nicht stimmt, schmeckt der ganze Frischkäse nachher überhaupt nicht.
Des weiteren mache ich immer ein bisschen Vanille, hier in Form von Vanillezucker, an Kakao- oder Schokoladenrezepte, weil diese den Eigengeschmack von Schokolade/Kakao unterstützt und das Aroma runder macht. Der Clou bei der Sache ist, diese Frischkäsecreme kann man auch super als Brotaufstrich zum Frühstück verwenden - eine sehr leckere Frühstücksvariation!

  
Die Frischkäsehaube wird nun mit dem Spritzbeutel auf die Muffins aufgetragen, damit es ein wenig nach was aussieht. Wer nicht so auf die Optik achtet kann das auch gerne mit dem Löffel machen.


 
  Nun sind die selbst gemachten Vanille-Marillen Muffins mit Schoko-Frischkäsehaube fertig und können direkt genossen werden - Lasst es Euch schmecken!
 
Ich hoffe Euch hat mein Beitrag hier gefallen. Sollten noch Fragen offen geblieben sein oder ich etwas nicht korrekt bzw. ausreichend beschrieben haben, dann verwendet bitte die Kommentarfunktion. Ich bin hier regelmäßig zu Gast und werde die Fragen dann sehr gerne beantworten. Auch Kritik ist herzlich willkommen!



Lieber Jens! Vielen Dank dafür, dass du bei mir zu Gast warst. Die Vanille-Marillen Muffins hören sich einfach köstlich an! Und ich glaube, ich muss auch unbedingt mal selbst Frischkäse herstellen ;)



Donnerstag, 21. August 2014

{Fremdgebloggt} Buttermilcheis mit Keksen und Brombeeren

Heute gibts mal kein Rezept hier bei mir, sondern nur Bilder. 
Vor Kurzem habe ich mich wieder an ein Eis gewagt und herausgekommen ist ein Buttermilcheis mit Keksen und Brombeeren. Geschmacklich der Hammer! - vorausgesetzt ihr mögt Buttermilch und Brombeeren ;)


Das Rezept dazu gibts heute bei Liv auf ihrem tollen Blog "Thank you for eating". Es lohnt sich übrigens, nicht nur wegen meinem Rezept bei ihr vorbei zu schauen. Auch bei Liv gibt es viele leckere Leckereien!

Und jetzt lass ich einfach mal Bilder sprechen. Habt noch einen schönen Tag <3






Freitag, 15. August 2014

{Rezension} Anders backen - gesunde Alternativen zu Weißmehl und weißem Zucker

Vor kurzer Zeit erreichte mich vom kneipp Verlag ein neues Backbuch. Doch hier geht es nicht um gewöhnliche, süße Leckereien, sondern um Rezepte ohne Weißmehl und weißem Zucker. Die beiden Autorinnen Christine Egger und Ulli Goschler haben sich mit dem Thema gesunde Ernährung befasst und Rezepte entwickelt, die sich gut damit verbinden lassen und haben dabei ebenfalls auf Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit geachtet.

anders backen
Gesunde Alternativen zu Weißmehl und weißem Zucker


132 Seiten | Hardcover Einband | 23 x 23 cm | ISBN 978-3-7088-0595-5

"Immer mehr Menschen möchten den Konsum von weißem Zucker und Weißmehl reduzieren, und das aus gutem Grund: Beides lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, ohne satt zu machen, führt zu Heißhungerattacken und belastet den Stoffwechsel.
Spitzenpatissiere Cristine Egger und Ernährungsberaterin Ulli Goschler zeigen mit diesem alternativen Backbuch, wie sich süße Genüsse und eine gesunde Ernährung vereinen lassen. Verwendet werden vollwertige Mehle von alten Getreidesorten wie Emmer, Einkorn und Dinkel sowie glutenfreie Varianten aus Buchweizen, Braunhirse oder Reis. Alternativen zum weißen Zucker werden in Form von Birkenzucker, Vollrohrzucker, Melasse, Honig, Malz sowie (Trocken-)Früchten zum Einsatz gebracht.
Die Expertinnen nehmen in ihren Rezepten Bezug auf gängige Unverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit. Auch Veganer kommen in diesem Kochbuch nicht zu kurz.
Freuen Sie sich auf 70 erprobte und verführerische Rezepte für Torten, Kuchen, Strudel, Aufläufe und warme Süßspeisen. Und natürlich dürfen festliche Desserts und duftende weihnachtliche Bäckereien in diesem Buch nicht fehlen."



Inhalt und Rezepte

Wie ihr ja oben schon lesen könnt, geht es hier um süße Rezepte ohne Weißmehl und weißem Zucker. 
Nach einer informativen Einleitung, in der es darum geht, warum genau diese zwei Rohstoffe so ungesund sind und was der unterschied zwischen guten und bösen Fetten ist. Anschließend werden zehn verschiedene Getreidesorten vorgestellt. Gefolgt von fünfzehn Alternativen zu weißem Zucker. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass es wirklich so viele Alternativen dazu gibt. 
Auch der Schokolade werden drei ganze Seiten gewidmet. Hier erfährt man, was welche Schokolade (schwarz, weiß, braun) enthält und worauf man beim Schokoladenkauf in Bezug auf die Nachhaltigkeit achten sollte.

Man erfährt auch noch einiges über Samen, Nüsse und Co. und wie man mit frischen Früchten und Gemüse bäckt.

Im ganzen Buch befinden sich 70 verschiedene Rezepte. Diese sind in folgende Kategorien eingeteilt:

  • Köstlich und verführerisch: Torten und Tartes
  • Für zwischendurch: Strudel und Kuchen
  • Aus Pfanne und Ofen: warme Süßspeisen
  • Für besinnliche Stunden: Desserts und Weihnachtsbäckerei
Auch wenn in diesem Buch gesunde Alternativen zu weißem Zucker und Weißmehl verwendet werden, heißt das nicht, dass die Leckereien nicht weniger gut sind. 
Im Gegenteil. Sie hören sich sogar sehr lecker an und ich werde bestimmt noch einiges daraus nachbacken. 


Rezeptbeispiele

Einkorn-Linzertorte mit Kokosblütenzucker
Mini-Pavlovas mit Marillen-Mascarpone-Creme
Dinkelblätterteig-Röllchen
Topfenschmarren mit aromatischer Heidelbeersauce

Bananen-Dinkel-Brot



Aufmachung und Fotos

Das Cover des Buchs ist sehr ansprechend gestaltet, mit einer Größe von 23 x 23 cm nicht zu groß und hat einen Hardcovereinband. 
Die Rezepte selbst sind sehr übersichtlich, einheitlich und farbig gestaltet. Jedes Rezept hat eine Anmerkung, ob es laktosefrei, glutenfrei, hefefrei, vegan, oder laktosearm ist. 

Leider gibt es aber nur wenig Bilder zu den Rezepten. Hier hätte ich mir schon ein paar Bilder mehr gewünscht.



Alltagstauglichkeit

Bevor man mit dem Nachbacken los legt, sollte man sich schon einige Bio-Zutaten aus dem Bio-Laden, oder Reformhaus zulegen. Viele Rezepte sind mit Emmermehl, Braunhirse und Kokosblütenzucker, das nicht jeder (zumindest nicht ich) immer zu Hause hat.

Hat man sich aber mit einigen Grundzutaten zugedeckt, kann man gleich loslegen. Die meisten Rezepte benötigen wenig Zubereitungszeit und eignen sich so gut für den Alltag.


Fazit: Ein Buch voller guter Ideen für Rezepte ohne Weißmehl und weißem Zucker. Wer viel Wert auf gesunde Ernährung legt, dabei aber nicht auf Süßes verzichten will, der kommt mit "anders backen" voll auf seine Kosten.
Hat man sich ein paar Zutaten aus dem Bio-Laden geholt, steht dem Nachbacken nichts mehr im Wege. 


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieser Rezension entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung.

Samstag, 9. August 2014

Tiramisu Cupcakes und {500 Däumchen Give Away}

Juhuuu, endlich sind die 500 Däumchen auf meiner Facebook Seite erreicht. Das hab ich allein nur euch zu verdanken! Und deshalb gibts heute ein kleines Give Away. 
Na gut, ich gebs zu, es sind nun schon 514 Däumchen nach oben, ich bin also schon bisschen spät dran... aber was solls ;)

Jetzt aber mal erst der Reihe nach! Zuerst möchte ich euch ein leckeres Cupcake Rezept vorstellen. Meine Mama hat Geburtstag nachgefeiert und dafür hab ich diese leckeren Tiramisu Cupcakes gebacken. Die Zubereitungszeit hält sich übrigens auch in Grenzen. Mit Backzeit, Auskühlzeit und Wartezeit bin ich auf 2 Stunden gekommen. Also echt nicht tragisch...


Tiramisu Cupcakes



Zutaten für 12 Cupcakes:

  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 240 g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 8 EL Milch
  • 3 Eier
  • 2 EL Amaretto (optional)
  • starken Kaffee (z. B. Typ Espresso von Senseo*)
Die zimmerwarme Butter zusammen mit Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren. Die Eier unterrühren und für ein paar Minuten weiterrühren. Milch hinzugeben und gut verrühren.

Mehl und Backpulver vermischen, nach und nach in den Teig sieben und gut verrühren, Amaretto (falls vorhanden) unterrühren.

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig darin verteilen. Das Blech in den Ofen schieben und für 20 - 25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

In der Zwischenzeit eine kleine Tasse starken Kaffee aufbrühen. Ich habe von Senseo ein Pad "Typ Espresso"* benutzt.

Das Muffinblech aus dem Ofen nehmen und alle Küchlein mehrmals mit einem Zahnstocher einspießen. So kann sich dann der Kaffee besser verteilen. Nun den Kaffee Esslöffelweise auf den noch heißen Muffins verteilen. Pro Muffin ca. 2 EL Kaffee. Vollständig auskühlen lassen.



Für das Frosting:
  • 1 kleine Packung Mascarpone (250g)
  • 50 - 60 g Puderzucker
  • ungesüßtes Kakaopulver
Mascarpone in eine Schüssel geben und Puderzucker hinzufügen. Alles kurz mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis das Frosting eine cremige Konsistenz hat.

Nun das Frosting entweder mit einem Löffel, oder mit einem Spriztbeutel auftragen. Ich habe eine große Sterntülle genommen.

Wer viel vom Frosting auf dem Cupcake haben will, oder schöne "Türmchen" damit machen will, macht die 1,5 oder 2 fache Menge davon.

Nun noch etwas Kakaopulver über die Cupcakes stäuben.



Die Cupcakes kamen übrigens sehr gut bei den Gästen an und es blieb kein einziger übrig ;)


Warum ich hier einen Senseo-Kaffee benutzt habe? Senseo* hat drei neue Pad-Sorten auf den Markt gebracht, die ich euch kurz vorstellen möchte:
  • Typ Espresso Intenso: Charaktervoll & Reichhaltig*
  • Lungo Forte: Intensiv & Kraftvoll*
  • Lungo Tradizionale: Intensiv & Harmonisch*
Uns haben alle drei Sorten gut geschmeckt. Die beiden Lungo Sorten waren jedoch meine Favoriten. Wobei ich aber auch dazusagen muss, dass ich meinen Kaffee immer stark mit Milch verdünnt trinke und ihn lieber milder mag.


Und nun zu euch: Senseo* hat nicht nur mir, sondern auch für euch je eine Packung der drei neuen Sorten zum Verlosen zur Verfügung gestellt.


* Werbung



Wie kannst du das Kaffee-Set gewinnen?

Lies dir zuerst die Regeln und Teilnahmebedingungen HIER (klick) durch.

Die Gewinnspielfrage lautet: "Warum sollst genau du das Kaffee-Set gewinnen?"

Gib im Kommentar auch unbedingt eine Kontaktmöglichkeit (E-Mail, Blog) an, damit ich dich im Falle eines Gewinnes kontaktieren kann.

Das Gewinnspiel läuft ab jetzt bis zum 30.08.2014 um 17.00 Uhr. Bis dahin habt ihr Zeit, daran teilzunehmen und euren Kommentar zu hinterlassen.

Der/Die Gewinner/in wird nach Ende des Gewinnspiels unter diesem Post veröffentlicht.


Die drei Senseo Packungen gewonnen hat: Michael Gross. Herzlichen Glückwunsch :)

Ich schreibe dir auch gleich noch ne Mail ;)



Und nun wünsche ich euch viel Glück! :)



Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Senseo. Die getesteten Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist jedoch meine eigene und wurde in diesem Post auf keinen Fall von Senseo beeinflusst.

Donnerstag, 7. August 2014

In 30 Minuten auf dem Tisch: Erbsensuppe mit Knoblauch-Croutons, Bacon und gerösteten Pinienkernen

Suppe ist was tolles! Ich esse gerne Suppe. Und das nicht nur im Herbst und im Winter, sondern auch im Sommer. Besonders auch an solchen verregneten Sommertagen, wie sie zur Zeit hier sind.




Ich liebe ja alle verschiedenen Suppeneinlagen. Und deswegen gbits heute gleich drei, für nur eine Suppe. Für Knoblauchfans leckere Knoblauch-Croutons, zusammen mit knusprigem Bacon und gerösteten Pinienkernen. Eine leckere Kombination finde ich. :) Vegetarier lassen den Bacon einfach weg. Und das Beste: Alles zusammen ist in nur 30 Minuten fertig und dann kann gegessen werden.




Erbsensuppe mit Knoblauch-Croutons, Bacon und gerösteten Pinienkernen



Zutaten für 4 Portionen:
  • 500 g Erbsen (Tiefgekühlt)
  • 1/2 Zwiebel
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 100 ml Sahne
  • 8 Scheiben Bacon
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Scheiben Toast
  • 3-4 EL Pinienkerne
  • Butter zum Anbraten

Die Zwiebel abziehen und fein Würfeln. 1 EL Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebel darin andünsten, gefrorene Erbsen dazugeben und kurz mitdünsten. Das ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen und für ca. 10 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Die Erbsen sollten dann weich sein.


In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne anrösten und herausnehmen. Bacon in grobe Stücke schneiden und in der Pfanne knusprig braten, herausnehmen. Hier müsst ihr die Pfanne nicht unbedingt fetten, da der Bacon schon genug fettet. 

Knoblauchzehen abziehen und je in 2 - 3 Stücke schneiden. Toastscheiben (ich habe Vollkorntoast genommen) in Würfel schneiden. 4 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, Knoblauchstücke dazugeben und kurz darin ziehen lassen. Die Toastwürfel dazugeben und knusprig braten. Bei Bedarf nochmal etwas Butter in die Pfanne geben. Die Knoblauchstücke herausnehmen und die Croutons beiseite stellen.

Wenn die Erbsen weich sind, alles gut pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahne in die Suppe gießen und nochmal gut durchmixen.

Suppe zusammen mit den Croutons, Bacon und Pinienkerne servieren. Wer will, gibt noch einen Klecks Creme Fraiche dazu und beträufelt die Suppe mit wenig Olivenöl. 


Montag, 4. August 2014

{Rezension} Leila Lomelinos "Torten" und eine himmlische Erdbeer-Limetten-Torte

"Linda Lomelino - erfolgreiche Bloggerin, Fotografin und Tortenbäckerin - präsentiert hier ihre Lieblingstorten ... Wahre Meisterwerke: neu, einfallsreich, spektakulär anzusehen - und dazu noch unglaublich lecker.

Damit die Torten sicher gelingen, wird alles Wissenswerte ausführlich und in bebilderten Anleitungen erklärt ... Und ganz wichtig für den speziellen Wow-Effekt: die ultimativen Spritztechniken und Dekorationen, mit denen die Torte zum Meisterwerk wird."




Inhalt und Rezepte

Wie der Titel schon verrät, findet man in diesem Buch allerhand Torten-Rezepte, 27 Stück um genau zu sein. Diese reichen von weniger aufwendig, zu sehr aufwendig, bis hin zu Eistorten, hervorragend für den Sommer.
Etwas aufwendig sind sie jedoch immer. Klar, Torten sind auch keine Kuchen, die gleich nach dem Backen fertig sind. Hier gehört noch etwas mehr dazu.

Damit das Torten Backen auch ohne viele Vorkenntnisse gelingt, gibt es noch wichtige Infos vorab:

  • Geräte und Utensilien
  • Zutaten
  • Tortenböden backen
  • Tortenböden zerteilen
  • Torten füllen und überziehen
  • Spritztechniken
  • Eine mehrstöckige Torte herstellen 
  • Dekoration
  • Meine besten Tipps und Tricks


Rezeptbeispiele:

Kardamomtorte mit Blaubeeren
Orangentorte mit dulce de leche
gefrorene Tiramisu-Torte



Aufmachung und Fotos

Das Buch "Torten" von Linda Lomelino ist so toll, dass ich es ungefähr 1000 mal durchblättern könnte.
Die vielen tollen Fotos treffen genau meinen Geschmack und machen sofort Lust, die ein oder andere Torte nachzubacken.

Jedes Rezept nimmt mit Bild mindestens eine ganze Doppelseite ein, manche sogar drei.
Damit auch nichts schief geht, sind alle Arbeitsschritte deutlich erklärt.

Die Rezepte wurden sehr übersichtlich gestaltet. So findet man Zutaten und Rezept für Böden, Cremes und Dekoration einzeln aufgeschrieben. Dadurch kann man beispielsweise gleich mit der Creme, oder der Deko beginnen, ohne lange im Rezept suchen zu müssen.

Was mich noch positiv beeindruckt und ich so noch bei keinem Koch- oder Backbuch gesehen habe ist, dass die ersten Seiten, bei denen Geräte, Zutaten und Co. beschrieben sind, etwas kürzer, als die restlichen Seiten mit den Rezepten nsind.
So kann man gleich, ohne zu suchen, zu den Rezepten blättern.


Nachgebacken: Sommerliche Erdbeer-Limetten-Torte


Ich sags euch gleich vorweg: Das war eine der besten Torten, die ich bisher je gegessen habe! Eigentlich ist sie nichts anderes, als eine Erdbeer-Sahnetorte. Wäre da nicht dieses himmlische und erfrischende Limettencurd.


Diese Torte habe ich übrigens zum Geburtstag meines Liebsten gemacht. Obendrauf kam dann noch eine Schokoplatte und darauf ein Schlagzeug aus Fondant - von mir persönlich modelliert :)
Warum? Weil er Drummer in einer (noch unbekannten) Band ist und sein Hobby liebt.

Und weil die Torte so lecker war, gibts hier noch das Rezept für euch (Rezept wurde 1:1 vom Buch "Torten" von Leila Lomelino übernommen)



Ergibt 8 - 10 Stücke

Biskuitboden
  • 50 g  Butter
  • 3 große Eier
  • 200 g Zucker
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 100 ml Milch
  • 180 g Weizenmehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
1. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
2. Zwei Backformen von etwa 15 cm Durchmesser einbuttern und bemehlen.
3. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.
4. Eier, Zucker und Vanillepulver in einer Schüssel hell und schaumig aufschlagen. Die Milch erhitzen und nach und nach hinzufügen. Dann die Butter darunterrühren.
5. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen.
6. Die Teigböden etwa 30 Minuten backen.


Lime Curd (ergibt ca. 300 g)
  • 120 g Zucker
  • 2 große Eier
  • 3 Limetten, abgeriebene Schale und Saft (ca. 75 ml)
  • 50 g zimmerwarme Butter, gewürfelt
1. Zucker, Eier, Limettenschale und Limettensaft in einer hitzebeständigen Schüssel über einem leicht köchelnden Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen erhitzen. Die Eier dürfen nicht gerinnen, die Konsistenz sollte ähnlich der einer Sauce hollandaise sein.
2. Die Creme vom Wasserbad nehmen, die Butter hinzufügen und unter Rühren schmelzen lassen. In einem verschlossenen Schraubglas hält sich der Lime Curd im Kühlschrank gut 1 Woche.


Füllung und Dekoration
  • 600 ml Rahm (Sahne)
  • 2 EL Zucker oder nach Geschmack
  • 500 g Erdbeeren
  • 100 g Lime Curd (siehe oben)
1. Rahm und Zucker steif schlagen.
2. Die Erdbeeren putzen und in Scheiben schneiden.


Die Torte zusammensetzen

1. Die beiden Tortenböden horizontal halbieren, um vier Böden zu erhalten
2. Den ersten Boden auf einen Tortenteller legen und mit einer gleichmäßigen Schicht Lime Curd bestreichen. Dann eine Schicht Rahm auftragen und mit Erdbeerscheiben belegen. So mit zwei weiteren Böden fortfahren. Schließlich den letzten Boden mit der Schnittseite nach unten auflegen.


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieser Rezension entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung.