Donnerstag, 29. Januar 2015

Mini Sauerkrautbrötchen mit Kräuter-Senf-Butter

Zur Zeit backe ich immer wieder gerne mal ein Brot, oder Brötchen. Das Selberbacken macht mir einfach unheimlich viel Spaß und auf der anderen Seite weiß man genau, was drin ist. 
Aber ich probiere auch gern mal außergewöhnliche Rezepte aus. Beispielsweise ein süßes Brot, Brot mit Chiasamen, oder wie das Rezept das ich euch heute zeigen werde: Brötchen mit Sauerkraut.


Viele denken sich jetzt bestimmt: Hmm, das passt ja gar nicht zusammen... Aber ich kann euch sagen, es schmeckt lecker. Saftige Hefebrötchen und dazu noch eine selbstgemachte Butter mit Kräuter und Senf. Wegen der Größe eignen sich die kleinen Brötchen auch fürs Fingerfood-Buffet, oder zum Aperitif. Und im Gegensatz zu herkömmlichem Brot, oder Brötchen sind sie auch noch relativ schnell gemacht.




          Zutaten für 1 Blech Brötchen          

  • 20 g Hefe (1/2 Würfel)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 250 g Mehl
  • 1 kleines Ei
  • 100 g Sauerkraut
  • Sesam zum bestreuen (optional)


                   Zubereitung                   

Hefe in eine große Schüssel bröseln, Milch zugießen, Salz und Zucker dazugeben und solange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. 

Mehl und Ei zur Milchmischung geben und zu einen glatten Teig kneten. In der Schüssel abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit das Sauerkraut abtropfen lassen und anschließend gut mit den Händen ausdrücken, bis keine Flüssigkeit mehr tropft. 
Wer will, kann es mit einem Messer, oder einer Schere klein schneiden. Dann zieht es beim Essen nicht so lange Fäden.

Sauerkraut zum Hefeteig geben und gut verkneten. Teig in die Schüssel zurück geben und abgedeckt 30 - 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig kleine runde Brötchen von ca. 5 cm Durchmesser formen und mit etwas Abstand aufs Blech legen. Wer will kann die Brötchen noch mit Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen. Hier kann auch Mohn, Kümmel und Co. genommen werden.

Brötchen nochmals 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dann in den Ofen schieben und bei 200°C Umluft für 20 - 30 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. 



       Zutaten für die Kräuter-Senf-Butter       
  • 125 g Butter
  • 30 g Kräuter nach Wahl
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • Salz, Pfeffer


                   Zubereitung                   

Die Butter einige Zeit bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit sie schön weich wird. Oder einfach kurz in die Mikrowelle stellen.

Butter in eine Schüssel geben, Kräuter, Senf, Salz und Pfeffer zugeben und gut durchrühren. Im Winter nehme ich auch gerne Tiefkühl-Kräuter.
Schüssel in den Kühlschrank geben, damit die Butter wieder fest wird.

Wer will, kann die Butter auch in einem Butterbrotpapier rollen. 

Sonntag, 25. Januar 2015

Whoopie Pies in Herzform mit Schokoladen-Füllung

Habt ihr schon mal Whoopie Pies gebacken? Ich hab sie vor ein paar Tagen das erste mal ausprobiert. Und da ja bald Valentinstag ist, dachte ich mir, dass diese Whoopies auch bestimmt schön in Herzform aussehen. 



Gesagt, getan. Ich suchte mir ein Rezept raus und begann zu backen. Ich freute mich, dass sie im Ofen so schön aufgingen. Doch, als ich sie rausnahm, fielen die Teigherzen alle wieder in sich zusammen. Ich dachte mir, vielleicht gehört das einfach so. Dann nur noch mit eine Schoko-Ganache gefüllt und probiert. Sie schmeckten schon sehr lecker. Der Teig war sehr weich, feucht und überhaupt nicht süß. Eher säuerlich, da Quark drin ist. Das ergänzt sich aber sehr gut mit der mega süßen Schoko-Füllung. 

Erst heute hab ich mir das Rezept nochmal genauer angeschaut und gemerkt, dass der Quark und ein paar andere Zutaten eigentlich in die Füllung gehört hätten und nicht in den Teig. Jetzt weiß ich auch, warum die Herzen wieder in sich zusammen gefallen sind und so säuerlich schmecken. :D

Und da die Whoopies trotzdem für lecker befunden wurden (übrigens nicht nur von mir :D), will ich euch das Rezept nicht vorenthalten.


Die Menge reicht für ca. 2 Bleche aus, je nach Größe der Whoopies und wie viel Abstand ihr lässt. Damit meine Herzen alle gleichgroß werden, habe ich zuvor gleichgroße Herzen auf ein Papier gedruckt und zwischen Blech und Backpapier gelegt. Ihr könnt aber auch einfach Herzen mit Bleistift auf euer Backpapier zeichnen und dieses mit der Schrift nach unten aufs Backblech legen.



                    Zutaten                    

  • 50 g Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 300 g Magerquark
  • 100 g Mehl
  • 10 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 1/2 TL Vanillepuddingpulver
  • ca. 50 ml Milch
  • 1/2 TL rote Lebensmittelpaste


                  Zubereitung                  

Die Butter zusammen mit dem Puderzucker schaumig rühren, das Ei dazugeben und kurz weiterrühren. Den Magerquark gut unterrühren.

Mehl, Kakao, Backpulver und Puddingpulver vermischen, zum Teig geben und unterrühren. Milch nach und nach zugeben. Der Teig sollte relativ fest sein.

Zum Schluss noch die Lebensmittelfarbe unterrühren, damit die Whoopies nachher schön rot werden. Falls ihr keine Farbe habt, oder ohne backen wollt könnt ihr sie natürlich auch einfach weglassen.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (alternativ geht auch einfach ein Gefrierbeutel) füllen und Herzen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. 

Bleche nacheinander in den Backofen schieben und bei 180°C Ober- und Unterhitze je ca. 20 - 25 Minuten backen. 
Whoopies auskühlen lassen und vom Backpapier lösen.



Für die Füllung habe zweierlei Schoko-Ganache gemacht. Dafür hab ich zwei verschiedene Lindt-Tafeln* genommen. 
Von Lindt* gibt es seit kurzem acht neue Tafeln, die Dessert Kreationen*. Vielleicht habt ihr sie ja schon im Laden gesehen?


Für meine Ganache habe ich Creation Knusper Praliné* und Creation Caramel Vanille* genommen.








Ihr könnt natürlich auch jede andere beliebige Schokolade benutzen. Wenn ihr weiße Schokolade nehmt, dann benutzt nur 100 g Sahne.

*Werbung


          Zutaten Schokoladen-Ganache          
  • 300 g Schokolade nach Wahl
  • 150 g Sahne


                  Zubereitung                  

Schokolade in Stücke brechen und über einem Wasserbad zum schmelzen bringen. Sahne gut unterrühren und Ganache für ein paar Stunden kalt stellen.

Anschließend die Whoopies damit füllen. Sie halten sich luftdicht verschlossen 2 - 3 Tage. 




Die Schokoladentafeln wurden mir kostenfrei von Lindt zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmal dafür. 


Mittwoch, 21. Januar 2015

Feiner Wintersalat mit Orangen, Rotkohl und Zitronendressing

Auch ich (da bin ich sicherlich nicht alleine) habe mir fürs Jahr 2015 vorgenommen, meine Ernährung etwas gesunder zu gestalten. Vor allem was Obst und Gemüse angeht. Neben grünen Smoothies gehören hier auch Salate dazu. Ich gebe zu, grüne Smoothies sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, mittlerweile schmecken sie mir aber eigentlich ganz gut.


Gar nicht gewöhnungsbedürftig finde ich den Wintersalat, den ich euch heute vorstelle. Knackige Blattsalate mit Orangen, Rotkohl und Hirtenkäse (oder wahlweise auch Feta). Gemischt mit einem Zitronen-Dressing. Heute Mittag gabs ihn wieder, er eignet sich nämlich auch super um ihn mit zur Arbeit zu nehmen. 


An Salaten kann man hier eigentlich nehmen, was man will. Bei mir gabs einen Mix aus Babysalat, Feldsalat und Rucola. Ihr könnt dazu auch ein Orangendressing machen. Dazu einfach den Zitronensaft gegen Orangensaft austauschen.



                              Zutaten für zwei Portionen                              

  • zwei gute Handvoll Blattsalate nach Wunsch
  • ein kleines Stück Rotkohl
  • 1 Orange
  • ca. 70 g Hirtenkäse
  • 5 EL Olivenöl
  • 5 EL Balsamico
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer





                                          Zubereitung                                          

Den Salat waschen, trockenschütteln und in eine Schüssel geben. Rotkohl in feine Streifen schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben.

Orange schälen. Erst in Scheiben schneiden, diese anschließend halbieren.

Aus Olivenöl, Balsamico, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer ein Dressing mixen, über den Salat geben und gut vermischen.

Orangenscheiben auf zwei Teller kreisförmig anrichten und den Salat darauf verteilen. Fetakäse mit den Fingern darüber zerbröseln. 


























Und wie siehts bei euch mit Salat im Winter aus? Welche Zutaten dürfen auf gar keinen Fall fehlen?

Montag, 19. Januar 2015

Glühweinkuchen im Glas

Ich weiß, hier tut sich im Moment relativ wenig. Irgendwie hab ich zur Zeit einfach nicht die Motivation, mich an den Laptop zu setzen und zu schreiben. Viel lieber stöbere ich ein wenig in tollen Kochbüchern, oder genieße die Sonne, wenn sie mal da ist. :) Aber die Posts werden bald wieder mehr, hab schon einiges im Kopf ;). 



Ich schulde euch aber immer noch das Rezept für den Glühweinkuchen im Glas, der in meinem Päckchen von "Post aus meiner Küche" enthalten war. HIER findet ihr übrigens die restlichen Rezepte aus dem Paket.

Ich kann mir gut vorstellen, dass euch jetzt nicht mehr so nach Glühwein ist, die Weihnachtszeit ist ja auch vorbei. Aber vielleicht merkt ihr euch diesen Kuchen einfach fürs nächste Jahr, denn uns hat er wirklich sehr gut geschmeckt! Oder ihr habt zufällig noch ein paar Glühwein-Reste, die ihr unbedingt loshaben wollt ;)

Im Rezept benutze ich Glühwein, den schmeckt man am Ende auch richtig raus. Wer also keinen Glühwein mag, oder Kinder mitessen, der nimmt einfach Kinderpunsch.



Zutaten für 4 Gläser á 250 ml:

  • 50 g Zartbitter-Schokolade
  • 1 großes Ei
  • 65 g weiche Butter
  • 25 g + ein paar gehobelte Mandeln
  • 75 g Mehl
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • ½ TL Lebkuchengewürz
  • ½ TL Backpulver
  • 100 g brauner Zucker
  • 65 g Glühwein (oder Punsch)


Die Gläser gut einfetten und mit Mehl bestäuben. Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. 

Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Mehl, Backpulver, Mandeln und Lebkuchengewürz in einer Schüssel mischen.

Butter mit Eiern und Zucker schaumig rühren. Mehlmischung und Glühwein/Punsch abwechselnd unterrühren. Zuletzt die Schokolade unterheben. 

Die Gläser zu 2/3 mit dem Teig füllen und für ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!). Gläser aus dem Ofen nehmen (vorsicht heiß!) und sofort gut mit dem Deckel verschließen. 

So bleiben die Kuchen mindestens 4 Wochen (oder länger) haltbar!



Montag, 12. Januar 2015

{Rezension} Gemüselust von A bis Z - Obst und Gemüse restlos verputzen

Das Buch Gemüselust von A bis Z wurde vom Französischen ins Deutsche übersetzt. In der Einleitung erzählt die Autorin Sophie Dupuis-Gaulier, dass sei schon als Kind im Sommer, zusammen mit ihren Geschwistern, junge Erbsen pulen musste. Dabei war sie am Ende immer enttäuscht, dass neben wenigen Erbsen ein großer berg Schoten lag, die dann weggeworfen wurden.

Und genau diese Erfahrung brachte Sohie Dupuis-Gaulier dazu, Rezepte zu entwickeln, bei denen auch Schalen, Strünke, Kerne, Stiele, Schoten und Blätter verwendet werden.


Vierzehn verschiedene Obst- und Gemüsesorten wurden genauer unter die Lupe genommen und jeweils 2 - 3 Rezepte entwickelt, bei denen alle Bestandteile verarbeitet werden.

Das ganze Buch ist in zwei Hauptkategorien aufgeteilt: Rezepte Frühling/Sommer und Rezepte Herbst/Winter.

In Kapitel eins kommt beispielsweise die Zucchini zum Einsatz. Aus den schalen entstehen Tempura von Zucchinischalen, aus der ganzen Frucht wird ein Zucchini-Schokoladen-Kuchen gebacken und das Fruchtfleisch wird zu einer kalten Creme-Suppe von Zucchini mit Currysahne.

Zu Kapitel zwei gehört unter Anderem die Karotte. Aus den Blättern werden Spaghetti mit Pesto von Karottenblättern zubereitet, die Schalen werden zum Chutney von Karottenschalen und aus den Wurzeln entsteht Karotten-Kaviar mit Kreuzkümmel und Grissini.


Im Allgemeinen sind die Rezepte sehr abwechslungsreich und mal etwas Anderes. Vieles kannte ich so vorher noch nicht.
Dabei ist Süßes, Herzhaftes, Gebackenes und Gebratenes.
Es handelt sich hierbei jedoch nicht, wie der Titel erahnen könnte, um ein rein vegetarisches Kuchbuch. Bei ein paar wenigen Rezepten wird auch Fisch, oder Fleisch verwertet.



Die Gestaltung des Buchs gefällt mir sehr gut. Das ganze Buch macht durch den matten Hardcover-Einband einen eher rustikalen Eindruck.
Jedes Rezept nimmt mit Foto eine ganze Doppelseite ein. Die Fotos passen auch gut zum rustikalen Gesamtbild des Buchs.

Am Anfang des Buchs findet man auf einer Doppelseite einige Menüvorschläge für Frühling/Sommer bzw. Herbst/Winter.


Fazit: Die Idee, alle Bestandteile von Obst und Gemüse zu verwenden, damit möglichst wenig Abfall entsteht, finde ich toll.
Ganz wichtig ist jedoch, dass die Zutaten nur aus biologischem Anbau gekauft, oder am besten selbst angebaut und geerntet werden. Denn in Schalen und Blättern konzentrieren sich nicht nur die Vitamine, sondern auch Rückstände von Pestiziden und anderen Spritzmittel.


Gemüselust von A bis Z
Obst und Gemüse restlos verputzen

ISBN: 978-3-86355-266-4
Autorin: Sophie Dupuis-Gaulier 
128 Seiten 
Format: 29 x 21 cm 
Halbleineneinband, 100% Naturpapier und Coverprägung



Das Rezensionsexemplar wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Freitag, 2. Januar 2015

{Rezension} Meine feine Chocolaterie - Rezepte, die glücklich machen

Andreas Neubauer, der Autor von "Meine feine Chocolaterie" arbeitet schon seit 15 Jahren mit Johann Lafer zusammen und brachte als Autor und Foodstylist schon über 60 Bücher heraus. Außerdem entwickelt er Rezepte für Kochbuchverlage, Zeitschriften und fürs Fernsehen.

Fotografiert wurden die vielen Köstlichkeiten in diesem Buch von Oliver Brachat, der als erfolgreicher Still-Life-Fotograf in seinem eigenen Studio in Düsseldorf arbeitet.


Meine feine Chocolaterie
Rezepte, die glücklich machen


"Ob süß, oder herb, knusprig oder cremig: Mit diesen 75 verführerischen Rezepten zum Backen und Genießen verwandeln Sie Ihre Küche in eine kleine Chocolaterie.

Versüßen Sie sich den Alltag mit Cookies, Cupcakes und Konfekt. Laden Sie Familie und Freunde zusaftigem Gugelhupf, leckerer Nusstarte oder feiner Biskuittorte ein. Oder wie wäre es mit einem leichten Soufflé, zart schmelzender Eiscreme oder fruchtigem Sorbet zum Dessert?

Willkommen in der himmlischen Welt der Schokolade - gönnen Sie sich ein Stück pures Glück!"


Wie man schon am Cover erahnen kann, befinden sich im Inneren dies Buches viele köstliche, umwerfend schicke Leckereien.

Aber beginnen wir erstmal mit den vier Kategorien:

Im ersten Abschnitt Schokoladen-Basics erfährt man auf einer Doppelseite einiges, was man über Schokolade wissen sollte. Einiges wusste auch ich noch nicht.
Habt ihr zum Beispiel gewusst, dass weiße Schokolade genau genommen gar keine Schokolade ist? Sie enthält nämlich keine Kakaomasse!
Auch werden die einzelnen Schokoladen-Sorten mit der Prozent-Menge von Kakaomasse, Kakaobutter, Milchpulver und Zucker dargestellt. 

Noch etwas, das bei der Verarbeitung von Schokolade unerlässlich ist: Das Temperieren. Auch das wird genau erklärt. 


Dann gehts eindlich los mit den Rezepten. In der Kategorie Süße Kleinigkeiten findet man Cookies, Cupcakes und Konfekt. Hier hätten wird beispielsweise Himbeer-Ganache-Törtchen, Süße Grissini, oder salziges Karamell-Konfekt im Angebot.


Weiter gehts mit Kuchen, Tartes & Torten im dritten Kapitel Für die Kaffeetafel. Hier sind Leckereien, wie Schwarzwälder Milchreistorte, Schoko-Flammkuchen, oder Schokoladentarte mit Passionsfrucht und Kokoskruste zu finden.


Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Denn die letzte Kategorie nennt sich Cremige Desserts. Für mich das Beste! Hier haben Rezepte für Soufflés, Sorbets & Eiscreme Platz. Rotwein-Granité mit Schokopladenschaum, Sacher im Glas und Karamellisierte Orangencreme hört sich doch alles sehr verführerisch an, oder? Und das sind nur ein paar Beispiele.


Zu jedem Rezept sind Kühl-, Zubereitungs-, Back- und Ruhezeiten aufgeführt, was bei der Planung sehr praktisch sein kann.

Der Größte Teil der Köstlichkeiten ist eher Zeitaufwendig. Aber das kann man für das Ergebnis schon mal in Kauf nehmen, oder? Solche Leckereien macht man ja nicht tagtäglich.

Den einzigen Nachteile sehe ich bei den Zutaten mancher Zezepte. Einiges, wie Cassismark, oder essbare goldene Puderfarbe bekommt man meist nur übers Internet. Aber die Zutaten der meisten Rezepte bekommt man in jedem großen Lebensmittelladen.

Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Der Hardcover-Einband und die etwas dickeren Blätter machen einen stabilen und hochwertigen eindruck.
Außerdem findet man zu jedem Rezept ein tolles Foto. Da läuft einem schon beim durchblättern das Wasser im Mund zusammen.
Das rote Lesebändchen ist praktisch zum Einmerken, wobei ich hierbei schon beim ersten Durchblättern eindeutig mehr davon gebraucht hätte :)

Nachgemacht habe ich aus dem Buch noch nichts, da ich einfach noch keine Zeit dazu hatte. 


Fazit: Meine feine Chocolaterie ist besonders für Chocoholics und Hobbybäcker/innen geeignet. Auch die, die Spaß daran haben mal etwas aufwendigere Kreationen zu zaubern, die auch mal etwas mehr Zeit beanspruchen.
Leute, die mehr Wert auf schnelle und einfache Rezepte, ohne viel Aufwand mögen, werden an diesem Buch weniger Gefallen finden.


HIER bekommt ihr übrigens einen kleinen Einblick ins Buch und könnt es auch direkt bestellen.


Meine Feine Chocolaterie
Rezepte, die glücklich machen

ISBN: 978-3-88117-932-4
Verlag: Hölker Verlag
Seiten: 176
Format: 19,0 x 23,0 cm
Hardcover
Einband: mit Spotlack und Leseband
UVP: 19,95€

Vielen Dank an Blogg dein Buch und dem Hölker Verlag für die Bereitstellung des Rezensions-Exemplars. 

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Goodbye 2014 - Hello 2015

Heute ist es soweit. Das Jahr 2014 nähert sich dem Ende zu und wir starten - hoffentlich gut - in das Jahr 2015. Und darum gibt es heute wie jedes Jahr einen kleinen Jahresrückblick.  

Ich werde euch von jedem Monat ein Rezept, ein Kochbuch vorstellen, oder etwas ganz Anderes, das für mich etwas besonderes ist/war, oder ich euch besonders ans Herz lege.

Und los gehts ;)



Im Januar habe ich euch ein Rezept für Gefülltes Schweinefilet mit Honig und Walnüssen gezeigt. Das habe ich für meine Eltern und Schwiegereltern gekocht. Dazu gabs Bohnen im Speckmantel und Herzogin-Kartoffeln. Und alle haben es für lecker befunden. Also unbedingt mal nachmachen ;)




Weiter gehts mit dem Februar. Und einem Rezept zu einem seeeehr leckeren Käsekuchen: Ein Tränchenkuchen mit Birnen. Den gabs bei uns immer wieder mal. Er ist relativ schnell gemacht, sieht toll aus und schmeckt fantastisch. Obendrauf ist eine Eiweiß-Masse, die dann beim abkühlen kleine Tränchen bildet. Und deswegen heißt der Tränchenkuchen auch Tränchenkuchen. ;)




Im März habe ich einige Low Carb Rezepte gepostet. Darunter waren auch die meega leckeren Low Carb Brownies mit Walnüssen. Das war das erste mal, dass ich Low Carb gebacken habe und ich konnte nicht glauben, dass das sooo lecker schmecken kann! Übrigens kamen die Brownies auch bei allen Anderen, die probiert haben, gut an. 




Machen wir wieder mit etwas Herzhaftem weiter. Im April gabs Puten-Saltimbocca mit Tomatenrisotto und Rucola. Das alles zusammen schmeckte einfach wunderbar und ist nicht aufwendig. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen, nachzumachen. Das wird es bei mir auf jeden Fall noch öfters geben.




Im Mai habe ich das für mich perfekte Rezept für Flammkuchen-Teig entdeckt. Er ist ohne Hefe und lässt sich super dünn ausrollen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich nur noch dieses Rezept für Flammkuchen benutzt.




Im Juni ging mein 5. Blogevent online: Auf den Grill gekommen. Das Logo dafür habe ich selbst gemalt. Es sind viele leckere Rezepte zusammen gekommen. Und im Jahr 2015 wird es auf jeden Fall wieder 1 - 2 Blogevents geben. ;)
Zur Zusammenfassung von "Auf den Grill gekommen" gehts HIER


Im Juli hab ich das erste mal ein Knuspermüsli selbst gemacht: Kokos Nuss Granola. Und es schmeckte (nicht nur mir) so gut, dass es mittlerweile schon zweimal nachgemacht wurde.



Das Buch "Torten" von Linda Lomelino habe ich euch im August vorgestellt. Nachgemacht hab ich daraus eine himmlische Erdbeer-Limetten-Torte. Mit Limettencurd! Die ganze Torte war einfach ein Traum. Und das Buch ebenfalls. Die Torten sind zwar aufwendig, machen aber einiges her. 




Den leckersten Burger, den ich bis jetzt gegessen habe gabs im September. Er stammt aus dem Buch "Burger - homemade Fast Food" und nennt sich Caesar Burger. Saftiges Hähnchenfleisch mit knackigem Salat und einer Parmesan-Soße. Einfach lecker!




Im Oktober habe ich eine Tilsiter-Creme auf Cracker zubereitet. Sie eignet sich für zwischendurch, oder auch als kleiner Appetizer zum Aperitiv. Außerdem gefallen mir die Fotos unglaublich gut :)




Im November erschien die zweite Ausgabe der Zeitschrift "Küchenzauber" und mein Blog wurde darin vorgestellt! Das ist auch mein persönliches Jahreshighlight 2014! 




Erst vor ein paar Tagen habe ich euch ein Rezept für Orangen-Spekulatius-Cheesecake im Glas vorgestellt. Das war so lecker, das ich es gestern nochmal für heute Abend zubereitet hab.




Und nun wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015!




Sonntag, 28. Dezember 2014

Orangen-Spekulatius-Cheesecake im Glas

Ich hoffe bei euch kehrt schön langsam wieder Ruhe in den ganzen Weihnachtsstress ein. Also bei mir schon. Auch für Silvester ist schon alles geplant. Wir werden mit einigen Freunden feiern und Raclette essen, wofür wir sogar heute schon einkaufen waren. 


Aber Silvester ganz ohne Süßem geht eigentlich gar nicht, oder doch? Für diejenigen, die ohne Süß an Silvester nicht auskommen (so wie ich), hab ich hier eine super praktisches Dessert. Es lässt sich schnell und sogar schon am Vortag zubereiten. Cheesecake im Glas eignet sich dafür super. Das Rezept, das ich euch heute vorstellen werde ist mit Orange und Spekulatius. Obedrauf kommt ein Sahnehäubchen. Statt dem Spekulatius könnt ihr aber auch ganz einfach eure Plätzchen-Reste nehmen. Super Plätzchen-Verwertung also ;)


Das Grundrezept hab ich auf Sarahs Blog Das Knusperstübchen gefunden. Und ich bin sehr dankbar dafür. Dank ihr habe ich ein super tolles Silvesterdessert, dass ich gestern ausprobiert und schon heute verbloggt habe. Sowas kommt bei mir eher selten vor, da sich die zu bloggende Rezepte immer ansammeln und nach und nach hier vorgestellt werden. Aber diese Cheesecakes konnte ich euch einfach nicht länger vorenthalten, vielleicht seid ihr ja auch noch auf der Suche nach einem Dessert für Silvester. Sarah hat übrigens drei Geschmacksrichtungen vorgestellt: Oreo, Zitrone und Mokka. Also schaut unbedingt mal vorbei.


Und nun werde ich euch meine Orangen-Spekulatius Variation vorstellen.

Zutaten für 5 Gläschen:

  • 200 ml Sahne
  • 4 Blätter Gelantine
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 75 g brauner Zucker
  • 6 Spekulatiuskekse
  • 25 g Butter
  • 2 unbehandelte Bio-Orangen
  • 200 g Natur-Joghurt

  • 100 ml Sahne
  • 1 TL Sahnesteif
  • 1 TL Puderzucker

Den Zucker in einen Topf geben und unter Rühren solange erhitzen, bis er karamellisiert. Die Sahne parallel etwas erhitzen (in einem anderen Topf, oder in der Mikrowelle). Sahne vorsichtig zum karamellisierten Zucker geben und gut verrühren, Vanillemark dazugeben, nochmals aufkochen, vom Herd nehmen.

Die Gelantine nach Packungsanweisung vorbereiten und anschließend in der heißen Sahne-Zucker-Mischung auflösen und verrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Spekulatiuskekse in eine Schüssel bröseln. Die Butter schmelzen und über die Keksbrösel gießen, gut verrühren. Keksbrösel in fünf vorbereitete Gläser geben und etwas festdrücken.


Schale der Bio-Orangen abreiben und zusammen mit dem ausgepressten Saft mit dem Joghurt verrühren. Wer will, hebt sich noch ein paar Orangenschalen zum garnieren auf. Orangen-Joghurt zur Sahne-Masse geben und gut verrühren. Die Masse in die Gläschen gießen und für mindestens zwei Stunden, oder auch über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren die Sahne zusammen mit Sahnesteif und Puderzucker steif schlagen und mit einem Spritzbeutel auf die Cheesecakes spritzen. Mit etwas Orangenschale bestreuen. 


Was habt ihr denn an Silvester geplant? Und vor allem, was gibts bei euch zum Essen? 

Freitag, 26. Dezember 2014

{PAMK} Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Ich hab mich schon sehr gefreut, als die Mädels von "Post aus meiner Küche" verkündigten, dass noch vor Weihnachten eine weitere Tauschrunde stattfinden wird. Ermöglicht wurde das Ganze durch AEG. Ich meldete mich also schnell zu dieser Runde mit dem Motto "Knuspern unterm Weihnachtsbaum" an und freute mich wie bolle, als das Paket meiner Tauschpartnerin Nina bei mir ankam. Das war schon fast wie Weihnachten :). Nina bloggt auf Chocomande und wird euch dort sicher auch die Rezepte Meines Paketes vorstellen.



Aber heute geht es erstmal um das Päckchen, was ich für Nina geschnürt habe. Ein paar Rezepte findet ihr schon hier auf dem Blog (die werde ich euch natürlich verlinken). Eins kommt die nächsten Tage noch und zwei stelle ich euch heute vor. 


Folgende Leckereien waren im Tauschpäckchen für Nina:

Glühweingewürz (Rezept unten)
Gewürz-Cashews (Rezept unten)
Glühweinkuchen im Glas (Rezept folgt)
Chai-Sirup (KLICK)
Schwarz weiße Knusper-Pralinen (KLICK)



Rezept: Glühwein-Gewürz



Zutaten für 1 Liter Glühwein:

  • 50 g brauner Kandis
  • 3 Stangen Zimt
  • 3 Sternenis
  • 2 EL Nelken
  • Getrocknete Orangenschale einer halben Bio-Orange


Zuerst die Orangenschale trocknen. Dazu eine unbehandelte Bio-Orange heiß abwaschen und Abtrocknen. Mit einem Sparschäler die Schale abschälen und in Stücke reißen. Anschließend auf Alufolie verteilen und über Nacht auf die Heizung legen. Wenns ganz schnell gehen muss, dann bei niedriger Temperatur im Ofen trocknen, dabei die Ofentüre leicht geöffnet lassen.

Alle Zutaten in einen Beutel (oder gleich mit dem Rotwein in einen Topf) geben.

Für den Glühwein 1 Liter Rotwein erhitzen, das Glühweingewürz hinzugeben und für 15-20 Minuten ziehen lassen.
Achtung: Der Wein darf nicht über 80°C erhitzt werden, da sonst der Alkohol verdampft.

Wollt ihr das Gewürz verschenken, verschenkt es doch gleich zusammen mit einer Flasche Wein. So kann der Beschenkte den Glühwein gleich zubereiten und wer weiß, vielleicht bekommt ihr dann auch noch was ab ;)



Rezept: Gewürz-Cashews


Zutaten für 1 Blech:
  • 300 g Cashew-Kerne
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Cheyenne-Pfeffer
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Curry
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 EL Honig
  • 1 EL neutrales Öl 
  • (z.B. Rapsöl)

Zubereitung:

Gewürze mit Öl und Honig in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen.
Die Cashew-Kerne hinzugeben und solange umrühren, bis sich die Gewürzpaste gut verteilt hat.

Die Cashews auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen und im Ofen bei 200°C Umluft 10-15 Minuten backen, bis die Nüsse schön braun sind. Dabei 2-3 mal umrühren, damit sie gleichmäßig braun werden.


Anschließend das Blech aus dem Ofen nehmen und die Cashew-Kerne auskühlen lassen. Luftdicht verpacken. Und wirklich luftdicht verpacken! Ich hab einen Teil in einer Schale in die Küche gestellt und am nächsten Tag waren sie ziemlich klebrig. Anscheinend war es ihnen zu feucht. 



Und hier seht ihr nochmal alles zusammen mit dem kleinen Rezeptheftchen, das ich noch gebastelt habe. So kann Nina alle Leckereien nochmal nachkochen.


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