Mittwoch, 30. Oktober 2013

Blogevent {it's tea time} die Zusammenfassung

Hier kommt nun die Zusammenfassung der eingesendeten Rezepte. Ich bin heilfroh, dass ich das Event nochmal um 10 Tage verlängert habe, da noch richtig viel Rezepte eingesendet wurden.

Vielen Dank an alle Teilnehmer! Ich freue mich riesig über die ganzen tollen Rezepte und werde einige auf jeden Fall mal ausprobieren ;)
Es ist echt erstaunlich, was ihr euch alle ausgedacht habt! 

Zu den Rezepten kommt ihr übrigens mit einem Klick auf den Rezept-Namen.

Nun gehts zur Abstimmung. Alle, die ein Rezept eingereicht haben, dürfen auch abstimmen. Wer nicht abstimmt, kann auch nicht gewinnen. Ihr dürft euch drei Favoriten aussuchen, unter denen ihr einmal 3 Punkte, einmal 2 Punkte und einmal 1 Punkt vergeben könnt. Für das eigene Rezept darf natürlich nicht gevotet werden.

Ihr habt nun 5 Tage Zeit, abzustimmen. Am Sonntag, den 03.11.13 wird die "Abstimmtrommel" geschlossen.

Schickt eine Mail an homemade-baked@web.de. 
Es sollte auf jeden Fall die Nummer des eigenen Rezeptes angegeben werden.
Und welchen Rezepten ihr die Punkte gebt. Mit Nummer und Name.

Hier eine Beispielsmail:

Betreff: Tee-Event

Ich habe das Rezept Nummer 51.

Ich vergebe:
3 Punkte für Rezept Nummer 93, Himbeertee
2 Punkte für Rezept Nummer 89, Kräutertee
1 Punkt für Rezept Nummer 101, Erdbeertee


Und hier kommen die vielen wunderbaren eingereichten Tee-Rezepte:


Nummer 1
Chai-Rosinen-Brot von from Veggie to vegan


Nummer 2


Nummer 3
Earl Grey Madeleines von Verboten Gut!


Nummer 4
Tee-Zucker von Verboten Gut!


Nummer 5
Get-Well-Tee von Blogschokolade&Butterpost


Nummer 6
Schwarzer Tee liebt Apfel von Blogschokolade&Butterpost


Nummer 7
Chai Tea S' Mores von Meine Küchenschlacht


Nummer 8
Matcha-Bananen-Pancakes von Frl. Moonstruck kocht!


Nummer 9
Selbstgemischter Tee von Leberkassemmel und mehr


Nummer 10


Nummer 11


Nummer 12


Nummer 13
Bratapfel-Teeramisu-Torte von Experimente aus meiner Küche


Nummer 14
Matcha-Marmorkuchen von Glücksmomente in der Küche


Nummer 15
Chai Latte von Step by Step


Nummer 16
Kalter Chai-Latte-Traum von Watt'n Würmchen so is(s)t


Nummer 17
Vanilla & Matcha Mousse von Kazuo


Nummer 18


Nummer 19
Teepralinen mit Ostfriesen Gold von When Ink Begins To Glow


Nummer 20
Matcha-Tee-Kekse von Matchari


Nummer 21


Nummer 22
Amaretto Tee von Neues aus der Backstube


Nummer 23
Lemon-Thyme Shortbread von Lebensart im Markgräflerland


Nummer 24
Kirmesschokolade von Miss Teabloom's Teewelt



Dienstag, 29. Oktober 2013

Draculas Blut mit Augäpfeln

Wer sucht noch ein Getränk für die Halloweenparty? Dafür eignet sich dieses hier ganz besonders. Draculas Blut, mit Augäpfeln verfeinert. Na, hört sich das nicht lecker an? ...stimmt, der Name klingt nicht so lecker. Aber es schmeckt wirklich super! ;)


Zutaten:
  • 0,5 Liter Orangensaft
  • 0,5 Liter Ananassaft
  • ca. 100 ml schwarzer Johannisbeersirup
  • etwas rote Lebensmittelfarbenpaste
  • 1 Dose Litschi
  • Gummi-Augen (gibts in der Gummibärchen-Abteilung)


Die Säfte mit dem Sirup in einem Gefäß zusammenmischen. So viel Lebensmittelfarbe dazugeben, bis das Getränk schön Blutrot eingefärbt ist. Bei mir waren es ein paar Messerspitzen von der roten Wilton Lebensmittelfarbenpaste. 

Die Litschis samt Saft in das Gefäß dazuschütten und gut umrühren. 

Den Saft auf Gläser verteilen und die Gummiaugen ausgepackt entweder an den Glasrand stecken, oder ins Glas geben. Wie ihr auf dem Foto seht, schwimmen sie auch ;)




Auf dem Blog Melina's süßes Leben läuft zur Zeit noch ein Halloween Blogevent. Da reiche ich mein Draculablut gleich mal mit ein :)

Montag, 28. Oktober 2013

Apfelauflauf mit Haferflocken

Herbstzeit ist Apfelzeit. Und deshalb gibt es heute bei mir ein leckeres Apfel-Rezept. Der Apfelauflauf schmeckt super lecker. Er ist geeignet für ein süßes Mittagessen, zum Kaffee, oder einfach für zwischendurch mit einer Kugel Eis und Sahne.


Gefunden habe ich das Rezept HIER. Aber, wie ihr mich ja kennt, habe ich es wieder ein klein wenig abgeändert ;)


Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise, oder 4 Personen für zwischendurch:

  • 700 g Äpfel
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Haferflocken
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter


Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Mit 25 g Zucker und 1/2 TL Zimt vermischen und in eine Auflaufform geben.

Haferflocken mit 1/2 TL Zimt, Salz und 50 g Zucker vermischen und gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen. Butterflöckchen darauf geben und im Ofen bei 200°C (Heißluft) ca. 45 Minuten backen. 

Am besten schmeckt der Auflauf noch warm.


Und da Lisa und Ricki den ganzen Oktober lang nach Apfelrezepte auf ihrem Blog Blogschokolade & Butterpost suchten, reiche ich mein Rezept auch noch mit ein.

Samstag, 26. Oktober 2013

Zu Gast bei {Flitzies Bakery}

Heute gibt es mal ausnahmsweise ein Rezept nicht direkt auf meinem Blog, sondern bei der lieben Felicitas von Flitzies Bakery.



Sie hat mich angeschrieben, ob ich nicht ihre Urlaubsvertretung machen möchte, während sie sich eine Zeit in Malaysia, Indonesien und Singapur macht. Natürlich nahm ich das Angebot gerne an.

Ich habe Felicitas auf dem Blogger-Treffen in München am 05. und 06. Oktober kennen gelernt. 



Und heute findet ihr mein Rezept für die weltbesten Cookies bei ihr. Ich habe zwar noch nicht oft Cookies gebacken, aber diese hier sind echt die besten, die ich je gemacht und auch gegessen habe.
Sie haben die perfekte Konsistenz. Außen schön knusprig und innen weich, so richtig "chewy" eben ;)


Und HIER kommt ihr zum Rezept, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet :)


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Granatsplitter-Geister

Nicht mehr lange und dann ist Halloween, genauer gesagt in 7 Tagen. Habt ihr denn irgendwas vor? Geht ihr auf eine Halloween-Party, oder macht ihr sogar selbst eine?
Ich habe bis jetzt noch nicht vor. Aber bei meiner Spontaneität kann sich das schnell ändern :)

Ich habe nun zwei Halloween-Grusel-Rezepte vorbereitet. Naja, ob sie wirklich sooo gruselig sind entscheidet ihr selbst ;)


Das erste Rezept gibts heute. Und zwar gibts Granatsplitter-Geister.

Zutaten für ca. 10 kleine Geister:

  • 100 g Margarine
  • 85 g Zucker
  • 2 Eier
  • 50 g Kakao
  • 75 g Mehl
  • 60 g gemahlene Haselnüsse
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Pck Paradiescreme Schokolade
  • kleine runde Kekse
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • Zuckerschrift in braun
Zuerst wird der Kuchen hergestellt. Dazu die Margarine schaumig rühren, Zucker einrieseln lassen, Eier dazugeben und weiter rühren. Kakao, Mehl, Haselnüsse und Backpulver nach und nach zum Teig gehen und gut rühren. 
Den Teig in eine kleine Kuchenform geben und bei 180°C ca. 30 bis 40 Minuten backen.

Den Kuchen am Besten einen Tag luftig stehen lassen. Wenn die Zeit aber nicht reicht, kann auch gleich nach dem Auskühlen weitergemacht werden.


Die Paradiescreme nach Packungsanweisung zubereiten und Beiseite stellen. Den Kuchen zerbröseln und in eine Schüssel geben. Mit 4 EL der Paradiescreme vermengen. Die Masse sollte sich gut formen lassen. Sie sollte aber nicht zu weich sein. Wenn sie noch zu trocken ist, einfach noch etwas Paradiescreme hinzugeben.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und darauf ein paar der Kekse verteilen. Die Teig-Creme-masse zu kleinen Kegeln formen und auf die Kekse setzen. 

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Türmchen damit überziehen. Bei mir gings gut mit einem Silikon-Pinsel.
Die Türmchen nun kühl stellen und fest werden lassen. Dann nur noch mit Zuckerschrift die Geister-Gesichter aufmalen und fertig sind eure Granatsplitter-Geister. 




Bei Silvie's Vintage Lifestyle läuft zur Zeit noch ein Halloween-Event, bei dem man noch bis zum 25.10.2013 ein Rezept einreichen kann.







Sonntag, 20. Oktober 2013

{Rezension} Wie die Helene zur Birne kam

Das Kochbuch "Wie die Helene zur Birne kam - 50 Rezeptklassiker und ihre Geschichte" ist im Callwey Verlag erschienen und HIER direkt beim Verlag zu bekommen.
Der Autor James Winter zeigt nicht nur einige, bekannte Rezeptklassiker auf, sondern beschäftigte sich auch mit deren Entstehung und Geschichte.

Copyright by Callwey
So schrieb er ein tolles Kochbuch, in dem es zu jedem Gericht auch jede Menge Hintergrundwissen gibt. Ich könnte mich stundenlang damit beschäftigen, die tollen, appetitanregenden Rezeptbilder anzusehen und die dazugehörigen Geschichten zu lesen (obwohl ich ja eigentlich absolut keine Leseratte bin).

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James Winter schreibt im ganzen Buch in der ICH-Form. Dadurch wirkt es auf mich sehr persönlich. Die Geschichten wurden so geschrieben, dass man sich direkt in die Entstehungszeit zurückversetzt fühlt.
Zu manchen Rezepten gibt es sogar mehrere unterschiedliche Geschichten und Theorien, bei denen nicht ganz sicher ist, wie das Gericht nun wirklich entstand.
Viele Geschichten reichen bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zurück, manche Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Rezepte sind grob in vier Kategorien geteilt. Vorspeisen & Salate, Hauptspeisen, Desserts und Cocktails.
Jedes Rezept, bis auf die Cocktail-Rezepte, nimmt zwei ganze Doppelseiten ein. Die erste Doppelseite widmet sich der jeweiligen Geschichte mit kleinen Bildern, unter Anderem von Berühmtheiten, die dieses Gericht früher aßen, oder nach denen es benannt wurde.

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Die zweite Doppelseite beschäftigt sich nur mit dem Rezept. Es gibt ein großes Rezeptbild, dass das Gericht so lecker aussehen lässt, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft und es am liebsten sofort verspeisen möchte.
Die Rezepte bestehen aus einer kurzen Einleitung, einer übersichtlichen Zutatenliste und der leicht verständlich beschriebenen Zubereitung. Außerdem findet man noch ein kleines Teller mit Besteck, auf dem steht, für wie viele Personen das Gericht gedacht ist. 

Das Buch enthält außer den unterschiedlichsten Gerichten noch 10 Cocktail-Rezepte. Zu diesen gibt es ebenfalls eine einseitige Entstehungsgeschichte.


Rezeptbeispiele:
Waldorfsalat
Beef Wellington
Pawlowa
Margarita



Nachgekocht: Eggs Benedict
Das Rezept wurde original vom Buch "Wie die Helene zur Birne kam" übernommen.


Zutaten (für 4 - 6 Personen):
  • 3 EL Weißweinessig
  • 4 große Freilandeier
  • 2 Enlische Muffins (ich habe Toasties genommen)
  • 4 Scheiben Serrano- oder Bayonne-Schinken
Für die Sauce Hollandaise:
  • 3 EL Weißweinessig
  • 6 Pfefferkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Eigelb
  • 125 g Butter
  • Salz und Pfeffer, frisch gemahlen, zum Abschmecken
  • Zitronensaft, zum Abschmecken
Für die Sauce Hollandaise den Weißweinessig mit den Pfefferkörnern und dem Lorbeerblatt in einen kleinen Topf geben. Den Essig bei starker Hitze reduzieren, bis nur noch ein Esslöffel übrig ist. Die Flüssigkeit durch ein Sieb seihen, um die Pfefferkörner und das Lorbeerblatt zu entfernen. Die Eigelbe zusammen mit dem reduzierten Essig in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer verschlagen.Die Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen, sodass die Feststoffe nach unten sinken. Unter ständigem Rühren die flüssige Butter langsam auf die Eigelbe gießen. Die Soße wird allmählich dicklich. Wenn nur noch die Feststoffe die Butter übrig sind, mit dem Zugießen aufhören. Falls die Soße zu dick ist, etwas heißes Wasser zufügen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Einen tiefen Topf mit mindestens 2 l Wasser zum Kochen bringen und den Essig zufügen. Die Eier in vier getrennte Tassen oder Auflaufförmchen aufschlagen. Die Muffins aufschneiden und toasten. Das Wasser kräftig rühren, bis es einen Strudel bildet, dann vorsichtig ein Ei hineingleiten lassen. Es wird einen Kreis bilden und sich verfestigen. 2 bis 3 Minuten garen, anschließend mit einem Schaumlöffel herausnehmen. Mit den übrigen Eiern ebenso verfahren. Wichtig ist, das Wasser immer wieder neu aufzurühren, bevor man das nächste Ei hineingleiten lässt. Die Sauce Hollandaise auf die Muffinhälften verteilen, jeweils mit einer Schinkenscheibe belegen und zuletzt das pochierte Ei daraufsetzen. Die restliche Sauce Hollandaise darübergeben und servieren.


Die Sauce Hollandaise ist mir leider gar nicht gelungen (deshalb ist sie auch nicht auf den Fotos)... Ich habe alles ganz genau nach Rezept gemacht, aber sie wollte einfach nicht fest werden. Ich weiß nicht, an was es gelegen hat. 

Aber die Eggs Benedict schmeckten auch ohne Sauce lecker! 

Fazit: Das Kochbuch "Wie die Helene zur Birne kam" beschäftigt sich zusätzlich zu den Rezepten noch mit deren Entstehungsgeschichten. Es lädt ein, sich auf die Couch zu kuscheln, die Geschichten zu lesen und sich in die Entstehungszeiten der Rezepte zurückzuversetzen.
Für alle, die mehr über die Hintergründe bekannter Gerichte erfahren wollen, ist dieses Buch absolut empfehlenswert.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Karamellisierte Walnüsse mit Thymian

Vor einiger Zeit bekam ich eine Mail von den Kalifornischen Walnüssen, ob ich nicht einen Walnussnack entwickeln möchte. Sie würden mir dazu eine Tüte Kalifornische Walnüsse und ein Gewürz zusenden. Mehr wurde nicht verraten, nur dass es jedes Gewürz nur einmal gibt.
Diese Herausforderung nahm ich gerne an und deshalb bekam ich die Walnüsse und das Gewürz zugesendet. 



Ich hätte ja auf ein süßes Gewürz gehofft. Auf Zimt, oder ähnliches. Dann könnte ich nämlich karamellisierte Walnüsse eben mit dem Gewürz machen. Aber nein, was war in meinem Päckchen? THYMIAN. Ich mag Thymian ja gern, aber der passte ja mal so gar nicht in meinen Plan...

Nach langem hin und her überlegen dachte ich mir, warum soll denn Zucker mit Thymian nicht gut schmecken? Süß und salzig schmeckt ja auch. 

Also probierte ich es heute aus. Ich karamellisierte die Walnüsse mit etwas Thymian und konnte es kaum erwarten, bis sie abgekühlt waren und ich probieren konnte.
Und was soll ich sagen? Sie schmecken wirklich lecker. Der süße Geschmack vom Zucker ist im Vordergrund und den Thymian schmeckt man dezent raus.




Zutaten:

  • 100 g Walnüsse 
  • 30 g Zucker (es kann auch Rohrzucker genommen werden)
  • 30 ml Wasser
  • 1/2 TL Thymian


So wird der Walnusssnack gemacht:

Ein Backblech mit Backpapier zum Auskühlen bereit stellen.
Zucker mit Wasser in einer Pfanne erhitzen und zum kochen bringen. Den Thymian hinzugeben, umrühren und kurz weiterkochen lassen.
Die Walnüsse zur Zuckermasse geben und unter ständigem Rühren so lange in der Pfanne lassen, bis der Zucker trocken und fester wird.
Die karamellisierten Walnüsse nun auf das Backpapier geben und am Besten mit einem Löffel o.Ä. voneinander trennen. Wenn sie kalt sind, kleben sie zusammen und lassen sich nur noch schwer trennen.

Aufpassen vor dem Probieren! Die Nüsse sind seeeehr heiß ;)




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Saatenbrot mit Sauerteig

Kennt ihr den World Bread Day? Dabei handelt es sich um ein Event von Zorra, die dem Blog "1x umrühren bitte aka Kochtopf" schreibt. Seit 2006 ruft sie jährlich zum Brot backen auf. Hunterde von Blogger senden jedes Jahr ein Rezept ein. Im letzten Jahr waren es 343 Brotrezepte, die eingesendet wurden. Zorra hat sie dieses Jahr ein Ziel von mindestens 365 Rezepte gesetzt. Ich bin schon gespannt, wie viel zusammen kommen. Dabei möchte ich sie gerne unterstützen und mache das erste Mal beim World Bread Day 2013 mit.

Ich reiche ein Saatenbrot ein, das mit Sauerteig gemacht wurde.


Schon oft habe ich Brote gebacken, aber nie schmeckten sie so richtig. Die vom Bäcker waren einfach immer leckerer.
Auf meiner Suche nach einem guten Rezept, bin ich auf den Blog "Hefe und mehr" gestoßen. Dort gibt es viele tolle Anleitungen und Rezepte rund ums Brote backen. Ist wirklich empfehlenswert, sich dort mal durchzuklicken ;)

Ich habe mich entschieden für ein Saatenbrot mit Sauerteig (KLICK). Damit ich keinen Sauerteig neu ansetzten musste (dauert immerhin einige Tage), hab ich einfach einen fertigen genommen und daraus dann den Sauerteig fürs Brot gemacht. Und es schmeckt trotztem lecker :)
Im Originalrezept ist noch Mohn mit drinnen. Den habe ich einfach weggelassen und dafür mehr Sonnenlbumenkerne und Sesam genommen.



Zutaten für zwei kleine Brote:

Sauerteig:

  • 170 g frisch gemahlener Weizen
  • 210 g Wasser
  • 25 g Sauerteig-Starter (ich habe statt dessen einen fertigen Sauerteig gekauft)
Brühstück:
  • 135 g Sonnenblumenkerne
  • 115 g Sesam
  • 300 g Wasser
  • 30 g Salz
Teig:
  • Sauerteig
  • Quellstück (entsteht aus dem Brühstück)
  • Überschüssiges Wasser des Quellstücks
  • 700 g Mehl Type 550
  • 530 g frisch gemahlener Weizen
  • 540 g Wasser
  • 15 g frische Hefe
  • 40 g Honig
Alle Zutaten für den Sauerteig vermengen und für 12 Stunden bei ca. 24°C fermentieren lassen. 

Für das Brühstück die Sonnenblumenkerne mit dem Sesam in einer Pfanne ohne (!) Öl goldbraun rösten und in eine Schüssel geben. Das Wasser kochen und daraüber geben. Alles über Nacht ziehen lassen. 
Am nächsten Morgen das überschüssige Wasser abgießen und auffangen.

Für den Hauptteig alle Zutaten, bis auf das Quellstück erst 5 Minuten auf kleiner Stufe, dann bei hoher Stufe ca. 8 Minuten weiterkneten (bis zur mittleren Glutenentwicklung). Nun das Brühstück hinzugeben und weitere 2 Minuten kneten.
Da der Teig sehr fest ist, würde ich auf jeden Fall eine gute Küchenmaschine empfehlen. Mit dem Handrührgerät kommt man nicht durch. Ich habe es mit dem Thermomix auf 2x gemacht. Zur Not ginge es aber sicher auch mit der Hand. Da muss man aber dann schon länger kneten.

Den Teig 1,5 Stunden gehen lassen. Dabei nach der Hälfte der Zeit 1x falten.


Den Teig mit Mehl an den Händen und Oberflächen zu zwei Brötchen formen und nochmal 1,5 Stunden ziehen lassen. Ein Brot habe ich nach DIESEM Verfahren geformt. Den anderen Teil habe ich in eine Brotbackform gegeben. Das Brot in der Brotbackform ist aber einfach nur flach geworden. Das Brot, was ihr auf den Fotos seht, wurde nach der verlinkten Anleitung gefaltet.


Währenddessen den Backofen mit Backstein (alternativ mit Backblech) auf 250°C Umluft vorheizen. 

Die Brote auf den bemehlten Backstein/Backblech geben und einschneiden (ich hab meins spiralförmig eingeschnitten. Für ca. 55 Minuten backen.
Falls euer Ofen eine Bedampfungsfunktion (?) hat, die Brote am Anfang der Backzeit gut bedampfen.
Ihr könnt aber auch zwischendurch immer wieder etwas Wasser auf das Brot sprühen (die ersten 15 Minuten).


Das Brot vor dem Anschneiden auskühlen lassen! 
Am besten schmeckt es mit Frischkäse und selbst gemachter Marmelade ;)

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